Eines Tages begegnete der Bär dem Fuchs, der mit einer Menge Fische dahergeschlendert kam, die er eben gestohlen hatte.
Einst lebte ein Bergmann an der Ruhr mit Namen Gottlieb Bäumer. Gottlieb war ein fleißiger Mann, der eifrig seine Stollen trieb und Tag für Tag viele Säcke mit Kohle ans Tageslicht brachte. Er war mit seinem Leben zufrieden und sooft er in die Kirche ging, betete er zu seinem Herrgott, den er liebte und von dem er wusste, dass er ihm sein Wohlergehen verdankte. Dies alles sah der Teufel mit schrägem Blick. Gar zu gerne hätte er Gottlieb Bäumers Seele gehabt, doch es wollte ihm nicht glücken. Voll Missmut und Ärger trabte der Teufel durchs Ruhrland.
Am Morgen, als Baptist aufgestanden war, wollte er sein Huhn holen; aber die Gänse hatten das arme Tier zu Tode gebissen. „Sie haben mein Huhn getötet“, jammerte Baptist, „und ich hatte nichts als dieses Huhn.“ - „Da können wir nichts dafür, das siehst du doch ein?“ - „Natürlich könnt ihr was dafür. Ich geh zum Schulzen und verklage euch.“ - „Sei doch still, Baptist; da, nimm eine Gans, und lass dich nie wieder blicken.“
Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen seines Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: "Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, das ist eure Sache."
Wann es war, wann es nicht war, es war noch in jener Zeit, als Allah viele Diener hatte und die Menschen viel Leid hatten, damals hatte eine arme Frau drei Söhne und eine Tochter. Der jüngste Sohn war etwas blöde, er lag den ganzen Tag über in der Asche.
Ich will die Menschheit um ihrer Sünden willen bestrafen. Fortan sollen die Menschen kein Feuer mehr besitzen!
Es waren einmal drei Brüder, die wollten in die Fremde ziehen, um Arbeit zu finden. Auf ihrem Wege gelangten sie in eine Einöde, und sie setzten sich an einen Brunnen, um zu essen und sich auszuruhen.
Früher gingen einmal zwei Bauern nach Istanbul, um Geld zu verdienen. Dort arbeitete einer von ihnen sechs Monate lang und verdiente dreißig Pfund, aber der andere konnte gerade nur sein tägliches Brot erwerben.
ich will dir den Teich zeigen, in dem sie wohnt, die Allerschönste. Ihre Haare sind braun, ihre Augen grün, nein, du musst nicht lachen, sie sind dennoch wunderbar. Auf dem Grunde des Teiches liegt das Schloss, aus grünem Glas, aus blauem Glas, aus rotem Glas. Die Türme sind wie kleine Kronen, aus Silber, mit Perlen an den Rändern. Hier wohnt sie, die Allerschönste, um ihre Füß liegen sieben Ketten, und diese Ketten liegen in den Händen eines silbernen Engels.
Ali und seine Familie: Ali ist ein 10-jähriger Junge aus einer afrikanischen Stadt am Rande der Wüste. Nach dem Tod seines Vaters lebt er mit seiner Mutter, seinen zwei kleinen Schwestern und dem Großvater in sehr einfachen Verhältnissen in einem kleinen Haus. Beruf des Großvaters: Der Großvater ist Schlangenbeschwörer und verdient auf dem Markt das Geld für die Familie. Ali muss ihm dabei helfen, obwohl er lieber zur Schule gehen würde. Alltag auf dem Markt: Jeden Tag begleiten sich Ali und sein Großvater zum Markt, wo sie an ihrem festen Platz die Schlangenshow mit der Kobra Leila aufführen. Ali sammelt Geld von den Zuschauern, das für den Lebensunterhalt der Familie wichtig ist. Ali träumt von Bildung: Ali wünscht sich, lesen und schreiben zu lernen, um später für seine Familie sorgen zu können. Doch die Not zwingt ihn zur Arbeit. Die Geschichten des Märchenerzählers: In ruhigen Momenten lauscht Ali gerne den spannenden Geschichten eines Märchenerzählers auf dem Markt, die ihn sehr beeindrucken. Das Verschwinden der Schlange: Eines Tages ist die Kobra Leila aus der Kiste verschwunden. Der Großvater macht Ali schwere Vorwürfe, und die Familie sucht vergeblich nach der Schlange. Ali muss eine neue Schlange fangen: Da sie kein Geld für eine neue Schlange haben, schickt der Großvater Ali in die gefährliche Wüste, um selbst eine zu fangen. Ali erhält einen Handschuh, einen Stock und einen Sack für die Suche. Alis Abenteuer in der Wüste: Ali macht sich mutig auf den Weg, übernachtet in der Wüste und erlebt eine magische Nacht mit funkelnden Steinen und einem geheimnisvollen Palast, den er betritt und schnell wieder verlässt. Die Rückkehr und das Wunder: Ali kehrt ohne Schlange, aber mit glitzernden Steinen zurück. Die Familie erkennt, dass es sich um Diamanten handelt, die ihren Lebensunterhalt sichern werden. Der Großvater ist dankbar und glücklich, dass Ali gesund zurückgekehrt ist. Neuer Lebensabschnitt: Mit dem gefundenen Schatz kann die Familie ein besseres Leben beginnen. Ali darf zur Schule gehen, die Mutter und Schwestern bekommen neue Kleider, und der Großvater muss nicht mehr als Schlangenbeschwörer arbeiten. Sie sind zufrieden und dankbar für ihr Glück.
Ein Hund und ein Fuchs erblickten gleichzeitig eine schöne große Wurst, die jemand verloren hatte, und nachdem sie eine Weile unentschieden darum gekämpft hatten, kamen sie überein, mit der Beute zum klugen Affen zu gehen. Dessen Schiedsspruch sollte gültig sein.
Als der erste Advokat einst in den Himmel kam, ging er sogleich zu Johannes dem Täufer und sagte: »Wie ich sehe, ist der Sankt Petrus, der seinen Herrn verleugnete, hier Pförtner. Lieber Johannes, diesen Posten müsstet Ihr doch eigentlich haben. Denn Ihr seid doch der leibhaftige Vetter unseres Herrn! Und Ihr habt dem Erlöser Euer Leben lang die Treue gehalten; Euretwegen hat kein Hahn zu krähen brauchen. Außerdem hat man Euch um der Wahrheit willen' das Haupt abgeschlagen. So kommt es doch allein Euch zu, Herr der Himmelspforte zu sein.«

Accessibility Toolbar