Der Lebensbaum Marion Wolf Die Welt war düster und die Menschen vegetierten dahin. Rumpelschrumpel gefiel dies […]
Der letzte Weg von Marion Wolf aus „Märchen im Spiegel der Zeit“ Am Ufer eines spiegelblanken […]
In Afrika glühte das Land. Der Boden war durch die lange Trockenheit spröde geworden. Tiefe Furchen lechzten nach Regenatzung. Der Wind trieb die letzten knackenden Baumgerippe über den Karst. Unbarmherzig brannte die Sonne auf die blank geröstete Erdkruste. ‘So kann das nicht weitergehen’, japste der Erdgeist in der Tiefe. ‘Seit Millionen Jahren liege ich nun schon hier - aber so gottserbärmlich vertrocknet war ich noch nie.’
Die Geister des Schicksals Marion Wolf „An der Westküste Afrikas, wo die Savanne in Wüste übergeht, […]
Der Vater des Herzens Marion Wolf An ihrem elften Geburtstag erinnerte sich der Kaiser an seine […]
Hilf Dir selbst – sonst hilft Dir keiner! Marion Wolf Vor den Toren einer Stadt lebten […]
Auf dem Marktplatz einer Kleinstadt stand ein alter Birnbaum, der trug sehr seltene und köstliche Früchte. Da sein Wipfel schon den Rathausfirst überragte, kraxelten nur noch die Mutigsten an seinem Stamme hoch, um die Birnen zu ernten.
Ein Franziskaner fühlte sich dazu ausersehen, eine wilde Affenhorde zu bändigen. Zuerst las er ein Buch über die Affen, dann machte er sich auf den Weg in den Busch – immer der Nase nach. Die Affen empfingen ihn mit großer Freude, denn bei ihnen herrschten Mord und Totschlag.