Die himmlische Hochzeit Gebr. Grimm Es hörte einmal ein armer Bauernjunge in der Kirche, wie der […]
Jorinde und Joringel Gebr. Grimm Es war einmal ein altes Schloss mitten in einem großen, dicken […]
Jungfrau Maleen Gebr. Grimm Es war einmal ein König, der hatte einen Sohn, der warb um […]
Der Liebste Roland Gebr. Grimm Es war einmal eine Frau, die war eine rechte Hexe, und […]
Die kluge Bauerntochter Gebr. Grimm Es war einmal ein armer Bauer, der hatte kein Land, nur […]
Von der Nachtigall und der Blindschleiche Gebr. Grimm Es waren einmal eine Nachtigall und eine Blindschleiche, […]
Muttergottesgläschen Gebr. Grimm Es hatte einmal ein Fuhrmann seinen Karren, der mit Wein schwer beladen war, […]
Das Meerhäschen Gebrüder Grimm Es war einmal eine Königstochter, die hatte in ihrem Schloss hoch unter […]
Das ist nun lange her, wohl an die zweitausend Jahre, da war einmal ein reicher Mann, der hatte eine schöne fromme Frau, und sie hatten sich beide sehr lieb, hatten aber keine Kinder. Sie wünschten sich aber sehr welche, und die Frau betete darum so viel Tag und Nacht; aber sie kriegten und kriegten keine.
Es war ein König und eine Königin, die hatten einen Sohn und eine Tochter, die hatten sich herzlich lieb. Der Prinz ging oft auf die Jagd und blieb manchmal lange Zeit draußen im Wald, einmal aber kam er gar nicht wieder.
Das singende springende Löweneckerchen Gebr. Grimm Es war einmal ein Mann, der hatte eine große Reise […]
Es war einmal ein Schneider, der war ein zänkischer Mensch, und seine Frau, die gut, fleißig und fromm war, konnte es ihm niemals recht machen.
Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die wünschten sich schon lange vergeblich ein Kind; endlich machte sich die Frau Hoffnung, der liebe Gott werde ihren Wunsch erfüllen. Die Leute hatten in ihrem Hinterhaus ein kleines Fenster, daraus konnte man in einen prächtigen Garten sehen, der voll der schönsten Blumen und Kräuter stand; er war aber von einer hohen Mauer umgeben, und niemand wagte hineinzugehen, weil er einer Zauberin gehörte, die große Macht hatte und von aller Welt gefürchtet wurde.
Die Scholle Gebr. Grimm Die Fische waren schon lange unzufrieden, dass keine Ordnung in ihrem Reich […]
Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab, da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und als sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: "Hätt' ich ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen'." Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz, und wurde darum das Schneewittchen genannt. Und als das Kind auf der Welt war, starb die Königin.