Vor etwa zweihundert Jahren saß in einer Gastwirtschaft an der Lübecker Bucht in Boltenen einmal ein Bauer mit seinem Gesinde bei der abendlichen Mahlzeit, als plötzlich eine alte hässliche Frau in altmodischen Kleidern in die Stube trat. Sie erzählte, ihr sei ein Rad an ihrem Wagen zerbrochen, und bat den Bauern, es auszubessern. Aber den packte das Grauen, je mehr er die unheimliche Gestalt ansah. Auch sonst wollte sich niemand finden, der den Mut aufbrachte, mit nach draußen zu gehen. Schließlich trat der arme Hütejunge vor und erbot sich, der Frau zu helfen. Da verspotteten die anderen den Knaben und schickten ihn mit der Alten. Anschließend konnte man hören, wie der Bauer und sein Gesinde lachten und die alte Frau und den Hütejungen zum Teufel wünschten.
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Der Hühnerdieb aber brachte die Kinder zum Lachen. Da stand er, dieser sonderbare Kauz und bemühte sich vergeblich, sein Huhn zu verstecken.
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Der Hexenmeister und sein Lehrling Ein armes Weib ging einst durch einen dunklen Wald und führte […]
Ein Mann und eine Frau ziehen eine zahme Äffin auf, die sie unbeaufsichtigt zu Hause lassen.
In Abwesenheit der Menschen streift die Äffin ihr Fell ab, schmückt sich und kocht sich Kassawa.
Die Hausbewohner wundern sich über das verschwundene Essen, ahnen aber nichts.
Ein junger Mann bleibt beim nächsten Mal zurück, beobachtet die verwandelte Äffin und verlangt, dass sie seine Frau wird.
Nach einem Streit willigt die Äffin ein, nachdem der Mann verspricht, sie gut zu behandeln und ihr Affenfell verbrennt.
Sie leben zusammen und bekommen einen Sohn, doch der Mann wird ihrer überdrüssig, schlägt sie und nennt sie „Affe“.
Die Affenfrau hält das nicht aus, verlässt ihn und kehrt in den Wald zurück.
Ihr Sohn ahmt sie nach, und gemeinsam schwingen sie sich von Baum zu Baum, während der Vater sie vergeblich zurückruft.
Am Fluss helfen Verwandte der Affenfrau, das Ufer zu wechseln; der Sohn verabschiedet sich vom Vater.
Der Mann kehrt wütend heim und zerstört alles, was der Frau gehörte.
Es war einmal vor langer Zeit in einem kleinen Dorf namens Fruchtland. In diesem Dorf lebten drei enge Freunde: Emil, Clara und Peter. Sie waren seit ihrer Kindheit unzertrennlich und teilten alles miteinander.
Die Bewohner von Fruchtland waren hart arbeitende Bauern, die das ganze Jahr über auf ihren Feldern arbeiteten, um eine reiche Ernte zu erzielen. Und wenn der Herbst kam, war es Zeit für das alljährliche Erntedankfest, bei dem die Menschen ihre Dankbarkeit für die gesegneten Früchte der Erde zum Ausdruck brachten.
Vor langer Zeit, in einem abgelegenen Dorf, lebte ein einfacher Müller namens Jakob. Jakob hatte drei Söhne, aber sein Herz gehörte seinem jüngsten Sohn, einem freundlichen und klugen Jungen namens Leon.
Eines Tages, als Jakob im Wald Holz hackte, traf er auf eine alte Frau, die am Rand des Waldes saß. Sie war in Lumpen gehüllt und zitterte vor Kälte. Jakob war ein gutherziger Mann und bot der alten Frau seine Hilfe an.
Es war einmal ein kleines Dorf, das von einem dichten Wald umgeben war. In diesem Dorf lebte ein junger und mutiger Holzfäller namens Max. Max war bekannt für seine Tapferkeit und seinen freundlichen Charakter.
Eines Tages, als Max seinen üblichen Weg durch den Wald nahm, hörte er ein leises Wimmern. Er folgte dem Klang und entdeckte ein verängstigtes kleines Mädchen, das von einer Hexe gefangen gehalten wurde.
Aachener Märchen Vor langer langer Zeit zog einmal ein Seiltänzer durch die Stadt Aachen. Dieser eroberte […]
Märchen aus Kroatien Es ist schon lange her, als die Menschennoch an Werwölfe glaubten,aber es soll […]