Einst lebte ein Bergmann an der Ruhr mit Namen Gottlieb Bäumer. Gottlieb war ein fleißiger Mann, der eifrig seine Stollen trieb und Tag für Tag viele Säcke mit Kohle ans Tageslicht brachte. Er war mit seinem Leben zufrieden und sooft er in die Kirche ging, betete er zu seinem Herrgott, den er liebte und von dem er wusste, dass er ihm sein Wohlergehen verdankte. Dies alles sah der Teufel mit schrägem Blick. Gar zu gerne hätte er Gottlieb Bäumers Seele gehabt, doch es wollte ihm nicht glücken. Voll Missmut und Ärger trabte der Teufel durchs Ruhrland.
Am Morgen, als Baptist aufgestanden war, wollte er sein Huhn holen; aber die Gänse hatten das arme Tier zu Tode gebissen. „Sie haben mein Huhn getötet“, jammerte Baptist, „und ich hatte nichts als dieses Huhn.“ - „Da können wir nichts dafür, das siehst du doch ein?“ - „Natürlich könnt ihr was dafür. Ich geh zum Schulzen und verklage euch.“ - „Sei doch still, Baptist; da, nimm eine Gans, und lass dich nie wieder blicken.“
Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen seines Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: "Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, das ist eure Sache."
Wann es war, wann es nicht war, es war noch in jener Zeit, als Allah viele Diener hatte und die Menschen viel Leid hatten, damals hatte eine arme Frau drei Söhne und eine Tochter. Der jüngste Sohn war etwas blöde, er lag den ganzen Tag über in der Asche.
Hans-Christian Andersen
Hans-Christian Andersen
Bei Apolda in Thüringen liegt die Alte-Weiber-Mühle. Sie sieht ungefähr aus wie eine große Kaffeemühle, nur dass nicht oben gedreht wird, sondern unten.

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