Drüben in der Straße stand ein altes, altes Haus, das war fast dreihundert Jahr alt, so konnte man an einem Balken lesen, an dem die Jahreszahl zugleich mit Tulpen und Hopfenranken eingekerbt war. Da standen ganze Verse in der Schreibweise alter Tage, und über jedem Fenster war ein fratzenhaftes Gesicht in den Balken eingeschnitten. Das obere Stockwerk hing weit über das untere, und unter dem Dache war eine Bleirinne mit Drachenköpfen. Das Regenwasser sollte aus dem Rachen herauslaufen, aber es lief aus dem Bauche, denn es war ein Loch in der Rinne.
Märchen aus Russland
Märchen aus der Türkei
Es ist schon sehr lange her, da lebte an den Ufern des Huron-Sees ein alter Mann mit seiner Frau. Die beiden hatten einen Sohn, den sie O-na-wut-a-qut-o nannten, was so viel bedeutet wie Der-die-Wolken-fängt, denn er war ein aufgeweckter Junge, der es schon einmal zu etwas bringen würde.
Mancher Bergmann erinnert sich, dass schon sein Vater oder gar sein Großvater vom alten Mann aus dem Berge sprachen, den sie manchmal auch den Grubenalten oder den Bergalten genannt hatten.
Die Kinder zu Hameln – Gebr. Grimm

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