Nicht weit von der Aalbeck liegt ein kleiner Hof namens Granitz unter der großen waldigen Uferforst, welche auch die Granitz genannt wird.
Ich will die Menschheit um ihrer Sünden willen bestrafen. Fortan sollen die Menschen kein Feuer mehr besitzen!
Es waren einmal drei Brüder, die wollten in die Fremde ziehen, um Arbeit zu finden. Auf ihrem Wege gelangten sie in eine Einöde, und sie setzten sich an einen Brunnen, um zu essen und sich auszuruhen.
Ein alter Herr, der viel reiste, besaß einen Koffer. Schön war der Koffer nicht, sondern grundhässlich; denn er war mit struppigem Seehundsfell überzogen und hatte eiserne Bäner und Ecken. In dem Fell aber waren schon oft die Motten gewesen, und das eiserne Beschläge war stark verrostet, hatte auch mit der Zeit manchen Buckel und manche Schmarre bekommen.
Es fuhr einmal ein armes Dienstmädchen mit seiner Herrschaft durch einen großen Wald, und als sie mitten darin waren, kamen Räuber aus dem Dickicht hervor und ermordeten, wen sie fanden
Früher gingen einmal zwei Bauern nach Istanbul, um Geld zu verdienen. Dort arbeitete einer von ihnen sechs Monate lang und verdiente dreißig Pfund, aber der andere konnte gerade nur sein tägliches Brot erwerben.
ich will dir den Teich zeigen, in dem sie wohnt, die Allerschönste. Ihre Haare sind braun, ihre Augen grün, nein, du musst nicht lachen, sie sind dennoch wunderbar. Auf dem Grunde des Teiches liegt das Schloss, aus grünem Glas, aus blauem Glas, aus rotem Glas. Die Türme sind wie kleine Kronen, aus Silber, mit Perlen an den Rändern. Hier wohnt sie, die Allerschönste, um ihre Füß liegen sieben Ketten, und diese Ketten liegen in den Händen eines silbernen Engels.
Ein König verliert seine wunderschöne Frau, die ihm verspricht, nur wieder zu heiraten, wenn die neue Frau ebenso schön ist und goldenes Haar hat wie sie. Nach langer Trauer findet der König keine passende Braut – außer seiner eigenen Tochter, die ihrer Mutter sehr ähnelt. Die Tochter ist entsetzt über den Heiratswunsch des Vaters. Sie stellt scheinbar unerfüllbare Bedingungen: drei Kleider (golden wie die Sonne, silbern wie der Mond, glänzend wie die Sterne) und einen Mantel aus tausenderlei Pelz. Der König lässt alles anfertigen und setzt die Hochzeit fest. Die Tochter flieht in der Nacht mit ihren Kostbarkeiten, verkleidet sich mit dem Pelzmantel und schwärzt Gesicht und Hände. Sie versteckt sich in einem hohlen Baum im Wald, wird von Jägern eines anderen Königs gefunden und als Küchenmagd „Allerleirauh“ ins Schloss gebracht. Allerleirauh lebt dort bescheiden und darf bei Festen heimlich zuschauen. Sie erscheint dreimal in ihren prächtigen Kleidern auf dem Fest und tanzt mit dem König, der sie nicht erkennt. Jedes Mal hinterlässt sie dem König ein goldenes Geschenk in der Suppe (Ring, Spinnrad, Haspel), das sie für ihn kocht. Der König wird neugierig auf ihre Identität. Beim dritten Fest erkennt der König sie schließlich an einem Ring und ihrem hervorschimmernden Kleid. Ihre wahre Identität wird enthüllt. Der König nimmt Allerleirauh zur Frau, und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende.
Ali und seine Familie: Ali ist ein 10-jähriger Junge aus einer afrikanischen Stadt am Rande der Wüste. Nach dem Tod seines Vaters lebt er mit seiner Mutter, seinen zwei kleinen Schwestern und dem Großvater in sehr einfachen Verhältnissen in einem kleinen Haus. Beruf des Großvaters: Der Großvater ist Schlangenbeschwörer und verdient auf dem Markt das Geld für die Familie. Ali muss ihm dabei helfen, obwohl er lieber zur Schule gehen würde. Alltag auf dem Markt: Jeden Tag begleiten sich Ali und sein Großvater zum Markt, wo sie an ihrem festen Platz die Schlangenshow mit der Kobra Leila aufführen. Ali sammelt Geld von den Zuschauern, das für den Lebensunterhalt der Familie wichtig ist. Ali träumt von Bildung: Ali wünscht sich, lesen und schreiben zu lernen, um später für seine Familie sorgen zu können. Doch die Not zwingt ihn zur Arbeit. Die Geschichten des Märchenerzählers: In ruhigen Momenten lauscht Ali gerne den spannenden Geschichten eines Märchenerzählers auf dem Markt, die ihn sehr beeindrucken. Das Verschwinden der Schlange: Eines Tages ist die Kobra Leila aus der Kiste verschwunden. Der Großvater macht Ali schwere Vorwürfe, und die Familie sucht vergeblich nach der Schlange. Ali muss eine neue Schlange fangen: Da sie kein Geld für eine neue Schlange haben, schickt der Großvater Ali in die gefährliche Wüste, um selbst eine zu fangen. Ali erhält einen Handschuh, einen Stock und einen Sack für die Suche. Alis Abenteuer in der Wüste: Ali macht sich mutig auf den Weg, übernachtet in der Wüste und erlebt eine magische Nacht mit funkelnden Steinen und einem geheimnisvollen Palast, den er betritt und schnell wieder verlässt. Die Rückkehr und das Wunder: Ali kehrt ohne Schlange, aber mit glitzernden Steinen zurück. Die Familie erkennt, dass es sich um Diamanten handelt, die ihren Lebensunterhalt sichern werden. Der Großvater ist dankbar und glücklich, dass Ali gesund zurückgekehrt ist. Neuer Lebensabschnitt: Mit dem gefundenen Schatz kann die Familie ein besseres Leben beginnen. Ali darf zur Schule gehen, die Mutter und Schwestern bekommen neue Kleider, und der Großvater muss nicht mehr als Schlangenbeschwörer arbeiten. Sie sind zufrieden und dankbar für ihr Glück.
„Ali Baba und die 40 Räuber“ erzählt von dem armen Holzfäller Ali Baba, der zufällig das geheime Versteck einer Räuberbande entdeckt. Mit dem Zauberwort „Sesam, öffne dich“ gelangt er in eine Höhle voller Schätze und nimmt einen Teil davon mit nach Hause. Sein gieriger Bruder Kassim versucht dasselbe, wird jedoch von den Räubern getötet. Als die Bande später Ali Baba bestrafen will, vereitelt die kluge Sklavin Morgiana ihre Pläne mit List und Mut. Am Ende sind die Räuber besiegt, und Ali Baba lebt sicher und wohlhabend weiter.

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