Es war einmal ein reicher Mann, der hatte drei Töchter. Die jüngste von ihnen war die […]
Es war einmal ein Fischer. Jeden Morgen wunderte er sich aufs neue darüber, dass sein Boot nass geworden war, geradeso, als habe sich jemand seiner während der Nacht bedient. Um zu erfahren, was es damit auf sich habe, versteckte er sich eines Nachts hinter einer Düne, unweit der Stelle, an der sein Boot lag. Als es Mitternacht schlug, hörte er auf einmal Stimmen und Gelächter. Er riss seine Augen weit auf und gewahrte einer Schar von Frauen. Sie trugen lange Kleider, und jede hatte ein kleines Licht bei sich. Sie stiegen in sein Boot, und er hörte, wie eine sagte: "Einer für die eins, einer für die zwei, einer für die drei, einer für die vier, einer für die fünf, einer für die sechs, einer für die sieben." Beim letzten Wort war das Boot verschwunden, wie Rauch im Wind.
Auf dem letzten Hause in einem kleinen Dorfe stand ein Storchnest. Die Storchmutter saß im Neste bei ihren vier kleinen Jungen, welche den Kopf mit dem kleinen, schwarzen Schnabel, denn der war noch nicht rot geworden, hervorstreckten.
Hans-Christian Andersen

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