Als nun der Fuchs kam und ihn nach seinem Begehren fragte, sprach er: »Du sollst mir eine Höhle graben, die von hier in das königliche Schloss bis unter den Sitz führt, auf den sich die Prinzessin setzt, wenn sie in den Spiegel sieht.« Da rief der Fuchs alle Füchse zusammen, und diese gruben eine Höhle, wie sie der Jäger verlangt hatte.
Das irdische Paradies Vor langer Zeit lebten einmal drei Gesellen: der lange Veit, das Dickerle und […]
Die Insel der Toten Nordamerikanisches Indianer Märchen Vor langer Zeit starb eine Frau. Ihr Mann begrub […]
In der Hölle Es war einst ein mächtiger König, der hatte eine wunderschöne Tochter. Eines Tages […]
Icmá der Bär Indianermärchen Ein Mann lebte zusammen mit einer Frau. Es war Sommer. Die Frau […]
Vor etwa zweihundert Jahren saß in einer Gastwirtschaft an der Lübecker Bucht in Boltenen einmal ein Bauer mit seinem Gesinde bei der abendlichen Mahlzeit, als plötzlich eine alte hässliche Frau in altmodischen Kleidern in die Stube trat. Sie erzählte, ihr sei ein Rad an ihrem Wagen zerbrochen, und bat den Bauern, es auszubessern. Aber den packte das Grauen, je mehr er die unheimliche Gestalt ansah. Auch sonst wollte sich niemand finden, der den Mut aufbrachte, mit nach draußen zu gehen. Schließlich trat der arme Hütejunge vor und erbot sich, der Frau zu helfen. Da verspotteten die anderen den Knaben und schickten ihn mit der Alten. Anschließend konnte man hören, wie der Bauer und sein Gesinde lachten und die alte Frau und den Hütejungen zum Teufel wünschten.
Wie der Hund dem Wolf Schuhe besorgte Märchen aus Frankreich Es waren einmal ein Wolf und […]
Der Hühnerdieb aber brachte die Kinder zum Lachen. Da stand er, dieser sonderbare Kauz und bemühte sich vergeblich, sein Huhn zu verstecken.
Hondidldo Es war einmal ein Bauer, der hatte drei Söhne, von denen der eine dümmer als […]
Das Hirtenbüblein Es war einmal ein Hirtenbübchen, das war wegen seiner weisen Antworten, die es auf […]
Der Hexenzügel Märchen aus den USA Der alte Braham wohnte in einem Blockhaus nahe des Cheat […]
Das Hexenweib Märchen aus Mexico Sie sagen, im Bezirk von San Cristobal Las Casas, in der […]
Der Hexenspiegel Märchen aus dem Elsaß Vor langer Zeit hatten die Hexen allerlei Handwerkszeug, das ihnen […]
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Ein Mann und eine Frau ziehen eine zahme Äffin auf, die sie unbeaufsichtigt zu Hause lassen. In Abwesenheit der Menschen streift die Äffin ihr Fell ab, schmückt sich und kocht sich Kassawa. Die Hausbewohner wundern sich über das verschwundene Essen, ahnen aber nichts. Ein junger Mann bleibt beim nächsten Mal zurück, beobachtet die verwandelte Äffin und verlangt, dass sie seine Frau wird. Nach einem Streit willigt die Äffin ein, nachdem der Mann verspricht, sie gut zu behandeln und ihr Affenfell verbrennt. Sie leben zusammen und bekommen einen Sohn, doch der Mann wird ihrer überdrüssig, schlägt sie und nennt sie „Affe“. Die Affenfrau hält das nicht aus, verlässt ihn und kehrt in den Wald zurück. Ihr Sohn ahmt sie nach, und gemeinsam schwingen sie sich von Baum zu Baum, während der Vater sie vergeblich zurückruft. Am Fluss helfen Verwandte der Affenfrau, das Ufer zu wechseln; der Sohn verabschiedet sich vom Vater. Der Mann kehrt wütend heim und zerstört alles, was der Frau gehörte.

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