König Sabur und seine Familie:
König Sabur von Persien ist reich, weise und gerecht. Er hat drei Töchter und einen Sohn, Kamar al-Akmar.
Die drei Weisen und ihre Geschenke:
Drei Weise aus Indien, Griechenland und Persien bringen dem König außergewöhnliche Geschenke: eine goldene Wächterfigur, einen mechanischen Pfau und ein magisches Ebenholzpferd.
Das Ebenholzpferd:
Das Pferd kann seinen Reiter überall hinfliegen und eine Jahresreise an einem Tag zurücklegen. Der persische Weise erhält als Belohnung die jüngste Königstochter zur Frau.
Die Flucht des Prinzen:
Kamar al-Akmar, der Sohn des Königs, besteigt das Ebenholzpferd und wird durch eine List des persischen Weisen in die Lüfte geschickt. Er entdeckt die Mechanik des Pferdes und landet in einer fremden Stadt.
Begegnung mit Schams al-Nahar:
Der Prinz trifft im Palast der fremden Stadt auf die Prinzessin Schams al-Nahar. Sie verlieben sich ineinander.
Konflikt mit dem König von Sana:
Der Prinz muss sich dem König von Sana beweisen und flieht schließlich mit dem Ebenholzpferd. Die Prinzessin bleibt zurück und erkrankt vor Kummer.
Wiedervereinigung und erneute Trennung:
Kamar al-Akmar kehrt zurück, holt die Prinzessin, doch der persische Weise entführt sie und das Pferd erneut. Die Prinzessin wird vom König der Griechen gefangen genommen, der Weise landet im Kerker.
Suche und Rettung:
Der Prinz sucht lange nach der Prinzessin, gibt sich als Arzt aus, heilt sie und gewinnt das Ebenholzpferd zurück. Gemeinsam fliehen sie.
Happy End:
Der Prinz und die Prinzessin kehren in seine Heimat zurück, feiern ihre Hochzeit und leben glücklich. Das Ebenholzpferd wird zerstört, und die Familien versöhnen sich.
Es war einmal ein großer Häuptling, der hieß Donner und wohnte im Himmel. Er hatte drei Töchter, die alle junge Männer von der Erde zu heiraten wünschten, aber dem Vater war keiner als Freier recht. Wenn die jungen Männer kamen und um die Töchter warben, wurden sie von Donner getötet.