{"id":803,"date":"2016-04-16T01:28:07","date_gmt":"2016-04-15T23:28:07","guid":{"rendered":"http:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=803"},"modified":"2025-12-28T21:44:30","modified_gmt":"2025-12-28T20:44:30","slug":"die-zauberharfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/die-zauberharfe\/","title":{"rendered":"Die Zauberharfe"},"content":{"rendered":"\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>M\u00e4rchen mit offenem Ende von B. Ro\u00dfm\u00fcller<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor langer Zeit lebte ein kleiner Mann allein in einer kleinen Wohnung in eine noch viel kleineren Stadt. Er war redlich und rechtschaffend. Die Menschen in seiner Stadt kannten und gr\u00fc\u00dften ihn wenn sie ihn auf der Stra\u00dfe trafen und er war freundlich zu den Menschen. Dennoch konnte er nicht recht Gl\u00fccklich werden, da er, sosehr er auch suchte, keine Frau finden konnte die Ihn so liebte wie er war: klein, unscheinbar, dicklich und sch\u00fcchtern. So lebte er allein. Hin und wieder besuchte er Freunde oder diese kamen zu ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten aber bereiteten ihm seine Tr\u00e4ume. Im Traum f\u00fchlte er sich als w\u00e4re er aus Glas. Wie eine durchsichtige, leicht zerbrechliche Flasche in Form eines Menschen, welche nur an der Stelle, wo das Herz sitzt eine kleine \u00d6ffnung besitzt. Zu allem \u00dcbel war diese \u00d6ffnung mit einem geheimnisvollen Siegel verschlossen. Im Traum hatte er auch Visionen, dass sich sein Leben \u00e4ndern sollte, wenn es ihn gel\u00e4nge das Siegel zu \u00f6ffnen. Nur schemenhaft und niemals gleich waren diese Bilder. Nie war ein Traum so lang, dass er das Ende sehen konnte. Kein Traumdeuter war in der Lage in seinen Schilderungen einen Sinn zu erkennen. Andere wollten ihn sogar wegen seiner mehr als ungew\u00f6hnlichen Tr\u00e4ume f\u00fcr Krank oder gar Verr\u00fcckt erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Als diese Tr\u00e4ume immer \u00f6fter kamen begann er unmerklich daran zu glauben und es schien ihn ratsam, sehr vorsichtig zu werden, allen St\u00fcrmen und Gefahren aus dem Wege zu gehen um nicht als ein H\u00e4uflein Scherben zu enden, das man achtlos wegwirft und vergisst.<\/p>\n\n\n\n<p>Fortan bem\u00fchte er sich darum den Menschen zu gefallen und er tat alles um sich nach ihrem Bilde zu formen. Er wollte nicht mehr der sein der er war.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschm\u00fcckt mit dem sch\u00f6nsten Sonntagsl\u00e4cheln ging er eines Tages wieder, wie so oft, durch die Stra\u00dfen seiner kleinen Stadt und freute sich schon darauf Leuten zu begegnen, die sein l\u00e4cheln erwidern w\u00fcrden. &#8222;Vielleicht kehre ich ja auch im Kaffeehaus ein&#8220; dachte er bei sich &#8222;der B\u00e4cker hat heute fr\u00fch Erdbeerkuchen gebacken&#8220;. Noch in Gedanken an Kaffee und Kuchen versunken wurde er pl\u00f6tzlich von einem merkw\u00fcrdigen Gef\u00fchl befallen. Ein Schaudern lief seinen R\u00fccken herunter. Sch\u00fcttelfrost packte ihn, ja beinahe Angst. &#8222;Wie soll ich das Verstehen?&#8220; murmelte er vor sich hin, &#8220; es sieht fast so aus als wenn mich niemand mehr kennt. Ist das schon wieder einer dieser merkw\u00fcrdigen Tr\u00e4ume, ich wache bald wieder auf und alles ist wieder gut?&#8220; Was war nur geschehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt war an diesem Tage merkw\u00fcrdig ruhig, die Menschen, die H\u00e4user, der Klang des Windes ja selbst das Lichtes, alles schien sich ver\u00e4ndert zu haben. Wo waren die V\u00f6gel, wo die Kinder die ihm um die Beine liefen und ihn als Zwerg h\u00e4nselten, wo das tratschen der alten Frauen, die sonst immer aus den Fenstern sahen und sich quer \u00fcber die Stra\u00dfe den neuesten Klatsch erz\u00e4hlten. Jeder wollte nur noch so schnell wie m\u00f6glich von hier nach dort kommen. Einer stie\u00df den anderen fort um schneller voran zu kommen. Nur noch monotone Eile und eine alles \u00fcbert\u00f6nende Stille.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein, zwei, drei mal kniff er die Augen zusammen und riss sie blitzartig wieder auf. Es half nicht den vermeintlichen Traum zu beenden, denn es war kein Traum, sondern die Wirklichkeit. Trauer \u00fcberkam ihn, und auch ein paar Tr\u00e4nen konnte er sich nicht verkneifen. &#8220; Oder habe vielleicht ich mich ver\u00e4ndert und die Stadt nur noch nie gesehen wie sie wirklich ist?&#8220; gr\u00fcbelte er viele Tage lang. Im stillen hoffte er noch lange, dass es nur eine Traum war, nur dunkle Gedanken, die von der aufgehenden Sonne vertreiben w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tage vergingen und die dunklen Gedanken wurden immer st\u00e4rker. Er k\u00e4mpfte dagegen an und es gelang ihm diese dunklen Gedanken in kleine Eisenkugeln zu verwandeln. &#8222;Es schmerzt mich&#8220; sagte er vor sich hin &#8222;Jedes Mal wenn ich einen dieser dunklen Gedanken in eine Eisenkugel verwandelt habe, ist auch ein Teil von mir, ein guter Gedanke oder eine Phantasie mit in dieser Kugeln gefangen. Wenn das so weitergeht werde ich auch bald wie all die verwandelten Menschen auf der Stra\u00dfe sein.&#8220; Dann weinte er.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein K\u00f6rper, von dem er schon immer glaubte er sei aus Glas schien sich auch nach und nach in Glas zu verwandeln. Sogar an der Stelle wo das Herz ist, war das Siegel, dass er immer in seinen Tr\u00e4umen gesehen hatte. Konnte ein Traum denn zur Realit\u00e4t werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Glashaut bewirkte nun aber, dass weder die Eisenkugeln noch die Tr\u00e4nen aus ihm heraus konnten. Sie blieben ihm als schmerzende Erinnerungen erhalten und sanken allm\u00e4hlich in ihn nach unten. Die Tr\u00e4nen sammelte sich in seinem linken Bein und die Kugeln fielen in das rechte, wo sie nach und nach daf\u00fcr sorgten, dass sein Gang immer schwerer wurde. Der schwere gang h\u00e4tte sich wohl noch ertragen lassen, aber nach einiger Zeit, unbemerkt, waren beide Beine vollgelaufen und die gesammelten Tr\u00e4nen liefen vom linken Bein her\u00fcber ins rechte, \u00fcber die Eisenkugeln. Sofort begann ein gewaltiges Tosen in seinem K\u00f6rper. Als wenn Salzs\u00e4ure mit Zink vermischt w\u00fcrde und unter Tosen und Sch\u00e4umen Wasserstoff freigesetzt wird. So wuschen die Tr\u00e4nen die guten Gedanken wieder aus den Kugeln heraus. Die Glashaut bewirkte aber auch diesmal, dass nichts entweichen konnte und so wurde der Druck in seinem inneren immer gr\u00f6\u00dfer. &#8222;Noch ein paar Tage und die Glashaut wird zerspringen.&#8220; dachte er und hoffte im stillen, dass niemand in der N\u00e4he w\u00e4re, wenn das passieren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Er brummelte weiter in seinen zotteligen Bart hinein: &#8222;Ich will doch nicht, dass jemand durch mich zu Schaden kommt. Auch wenn sie mich jetzt nicht verstehen. Was wenn alles wieder so wird wie fr\u00fcher? Ich will niemanden weh tun&#8230;. &#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>So beschloss er, sich mit einem Panzer zu umgeben der ihn und die anderen sch\u00fctzen sollte. Dieser Panzer war so gebaut, dass er nicht nur die Schl\u00e4ge von au\u00dfen abwehren konnte, sondern auch der Druck, den die freigesetzten Gedanken in seinem inneren erzeugten, wurden von diesem Panzer aufgefangen. Seine empfindliche Glashaut war sicher. Nichts konnte sie mehr verletzen. Der Panzer war sogar so stark , dass er nicht nur allen Schmerz von ihm fernhielt, nein zu seinem gro\u00dfen Leidwesen wehrte der Panzer auch alle Freude und alles Gl\u00fcck von ihm ab.<\/p>\n\n\n\n<p>So trug er nun viele Jahre diesem Panzer und merkte nach geraumer Zeit nicht einmal mehr dass ihm etwas fehlte. Ob Sonne schien oder ob es regnete; ob Freudentag oder Trauertag, es machte f\u00fcr ihn kaum einen Unterschied.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ironie des Schicksals wollte es, dass er in dieser Zeit eine Frau kennen lernte, die ihn so sah wie er war und ihn so akzeptierte. Sie hatte schon sehr viel Leid in ihrem Leben erfahren und war wohl daher in der Lage durch den Panzer und die Glashaut hindurch zusehen. Sie sah all die guten Gedanken die noch immer in ihn waren und auf Befreiung warteten. Der Mann erkannte auch sehr bald, dass sie es gut mit ihm meinte und selbst wenn er nicht in der Lage war Gef\u00fchle zu zeigen, oder zu haben, weil der Panzer sie zur\u00fcckhielt, blieb er bei ihr und sie richteten sich miteinander f\u00fcrs Leben ein. Sie versprachen, f\u00fcreinander da zu sein. Sie teilten alles, was zwei Menschen teilen k\u00f6nnen. Nur eines blieb ihnen verwehrt : Sein Panzer verhinderte, dass sich ihre beiden Seelen ber\u00fchren konnten. Manches mal dachten sie dar\u00fcber nach, seinen Panzer zu entfernen und das Siegel zu brechen, damit die freien guten Gedanken endlich ans Licht gelangen und deren Druck seine Glashaut nicht mehr von innen belastete. Doch aus Angst, den anderen zu verletzen, oder noch schlimmer, die Glashaut zu zerbrechen, schreckten sie jedes Mal davor zur\u00fcck. Der Panzer und das Siegel blieben unversehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein stilles Leben, das sie f\u00fchrten und wahrscheinlich w\u00e4ren sie in Eintracht und Frieden gemeinsam durchs Leben gegangen, wenn er nicht eines Tages diese wundersam Musik geh\u00f6rt h\u00e4tte. Musik wie er sie vorher noch nie geh\u00f6rt hatte. Er suchte, konnte aber nicht feststellen woher sie kam. &#8220; Merkw\u00fcrdig&#8220; dachte er &#8220; ich dachte immer, dass nichts meinen Panzer durchdringen kann, doch diese Musik bringt meine Glashaut zum schwingen&#8220; In diesem Moment verstummte die Musik so pl\u00f6tzlich wie sie gekommen war. Noch etwas verunsichert von diesem Erlebnis ging er wieder nach Hause, wo er \u00fcber den Grund f\u00fcr dieses merkw\u00fcrdige Schwingen nachsann. Er fand keine Erkl\u00e4rung. Da dieses Schwingen lange Zeit nicht mehr auftraten, h\u00e4tte er es und auch diese wundersame Musik fast wieder vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vielen Monaten, an einem warmen Sommerabend h\u00f6rte er die Musik wieder, doch diesmal viel deutlicher. Ohne zu z\u00f6gern lief er in die Richtung aus der die Musik kam. Raus aus der Stadt, die er auch seit Monaten nicht mehr verlassen hatte, den kleinen H\u00fcgel hinauf zu der uralten Linde. Auf dem gro\u00dfen Stein, der seit Menschengedenken unter der Linde lag, sa\u00df ein Wesen und spielte auf eine silbergl\u00e4nzenden Harfe. Er blieb stehen und h\u00f6rte f\u00fcr wenig Augenblicke wie gebannt zu. Da er sich der Erscheinung von hinten her n\u00e4herte, bemerkte diese ihn nicht. Nein, aus seinen Tr\u00e4umen kannte er das nicht und auch sonst war er sich sicher, so etwas noch nie vorher gesehen zu haben. Der Klang der Harfe lie\u00df ihn alle Furcht und Vorsicht vergessen. &#8222;Wer bist du?&#8220; fragte er leise &#8222;Was machst du hier so einsam unter der alten Linde? Warum bin ich der einzige der deine Musik h\u00f6ren kann?&#8220; Das Wesen erschrak und suchte f\u00fcr einen Moment Schutz hinter dem Baum. Als es den ersten Schreck \u00fcberwunden hatte kam es hinter dem Baum hervor und sprach: &#8220; Ich bin ein Engel. Ich wurde gesandt um jemanden zu helfen. Daf\u00fcr bekomme ich dann meine Fl\u00fcgel Ich wei\u00df aber weder wem ich helfen soll noch wie.&#8220; &#8222;Ein Engel&#8220; dachte der Mann bei sich. Sollte er wohl m\u00f6glich ihm helfen? Aber Wie? Er lebte doch in Zufriedenheit. Sie sahen einander an und schwiegen. Endlich, nach einer endlos scheinenden Pause, brach der Engel das Schweigen : &#8222;Da du der einzige bist der mein Harfenspiel h\u00f6ren konnte, glaube ich, dass ich dir helfen soll. Sag mir also, was ich f\u00fcr dich tun kann.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ach lieber Engel&#8220; sagte er &#8220; Ich ben\u00f6tige nichts f\u00fcr mein Leben. Alles ist wohl geordnet. Hilfe erbitte ich nicht, aber einen Wunsch h\u00e4tte ich. Lass mich die n\u00e4chsten drei Tage jeweils zur Abendstunde wieder hier auf den H\u00fcgel kommen und deiner Musik lauschen. Sie war das erste, das seit vielen Jahren meinen Panzer durchdringen konnte.&#8220; Er hoffte darauf, wenn er noch ein paar mal dem Spiel des Engels zuh\u00f6rte, wieder eine gut Erinnerung zu erhalten. Die meisten waren ja bereits in den Eisenkugeln gefangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging der Mann wie gewohnt seinen Gesch\u00e4ften nach und um ein Haar h\u00e4tte er die Abendstunde vers\u00e4umt. Gerade noch rechtzeitig ging er, ohne Eile, zu der alten Linde. Kaum dort angekommen erschien der Engel und begann ohne ein Wort zu sagen mit seinem Spiel. Sie sprachen auch weiterhin kein Wort miteinander. Ganz in die Musik versunken bemerkte er nicht was sonst noch geschah. Alles um ihn herum schien ihm in diesem Moment unwichtig. Pl\u00f6tzlich war es still geworden. Der Engel und die Musik waren wieder entschwunden. Fr\u00f6hlich ging er nach Hause zu seiner Frau. Unterwegs bemerkte er jedoch, dass der Druck in seiner Glashaut geringer war als noch gestern und der Panzer nicht mehr so dr\u00fcckte. So schlief er mit diesem guten Gef\u00fchl ein und am n\u00e4chsten morgen erwachte mit einem L\u00e4cheln. Beschwingt ging er seinem Tagwerk nach. Es st\u00f6rte ihn nicht, dass die Menschen nur ihrer Wege gingen. Fr\u00fcher als gewohnt machte er Feierabend und ging eiligen Schrittes auf den H\u00fcgel. Dort wartete er auf die Abendstunde. Wie vereinbart erschien der Engel und begann wiederum wortlos zu spielen. Dieses mal sah er sich den Engel einmal genauer an. Ein wundersch\u00f6ner M\u00e4dchen sa\u00df da vor ihm in einem langen wallenden Kleid. Sie hatte lange lockige Haare, in welche schimmernde Perlen eingeflochten wahren. Ihre Finger flogen \u00fcber die Saiten ihrer Harfe und er glaubte darin das flie\u00dfen eines Gebirgsbaches zu erkennen. Er wollte sich jedes Detail genau einpr\u00e4gen, doch da entschwand der Engel wieder. Guten Mutes ging er nach Haus und erz\u00e4hlte seiner Frau von dem Engel und von seiner Musik. W\u00e4hrend er noch bilderreich seine Erlebnisse schilderte, bemerkte seine Frau, dass sein Panzer Risse bekommen hatte und sie begann sich Sorgen um Ihren Mann zu machen. Dem jedoch war nichts aufgefallen, da der Panzer nach wie vor hielt und ihn sch\u00fctzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am dritten Tage konnte er es kaum noch erwarten, dass es Abend wurde. Schon am fr\u00fchen Nachmittag zog es ihn zu der Linde denn er hoffte darauf, dass der Engel fr\u00fcher erscheinen w\u00fcrde als an den vorherigen Tagen. Doch vergebens. In der warmen Sommersonne schlief der Mann ein. Als der Engel erschien, schlief er noch immer. Der Engel ber\u00fchrte ihn sanft am Arm und sprach: &#8222;Es ist der letzter Abend an dem ich f\u00fcr dich spiele. Willst du den verschlafen?&#8220; Erschrocken fuhr er auf. Doch was war das? Die Ber\u00fchrung des Engels hatte seinen Panzer g\u00e4nzlich von ihm abfallen lassen. Schutzlos lag sein Glashaut frei, doch er f\u00fchlte sich sicher und geborgen in seinen N\u00e4he. &#8222;Bitte&#8230;. spiel!&#8220; konnte er noch herausbringen. Der Engel nahm seine silbergl\u00e4nzende Harfe und begann zu spielen. Nach wenigen T\u00f6nen bemerkte der Mann, dass sich das Siegel auf seiner Brust l\u00f6ste. Als es kurz darauf herausfiel f\u00fchlte er einen heftigen Schmerz der ihn zu Boden warf. Aus Furcht seinen Schutzbefohlenen verletzt zu haben unterbrach der Engel sein Spiel um nach dem Mann zu sehen. Doch der Schmerz erschien ihm nicht als unangenehm. So am Boden liegend liefen alle Tr\u00e4nen und alle Eisenkugeln mit einem mal in seinem Bauch zusammen und auf einen Schlag wurden all seine eingeschlossenen, guten Gedanken und Phantasien wieder frei. Sie entwichen durch die \u00d6ffnung in seiner Brust und striffen \u00fcber die Saiten der Engelsharfe. Die Saiten der Harfe begannen von allein zu spielen und als w\u00fcrde Wasserstoff mit Platin in Ber\u00fchrung kommen, ging ein wundersames Leuchten von der Harfe aus. Ein Leuchten, wie noch nie zuvor ein Leuchten war. Von dem Leuchten ging eine wohltuende W\u00e4rme aus, durchdrang seinen K\u00f6rper und lie\u00df das Glas seiner Haut schmelzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Glashaut war verschwunden. Nackt und verletzlich stand er vor dem Engel aber ohne jede Angst. &#8222;Ich muss jetzt gehen&#8220; Sagte der Engel. &#8222;Du bist wieder zum Menschen geworden und ich habe meine Fl\u00fcgel erhalten. Vergiss mich nicht und denke daran : immer wenn du eine einzelne Wolke siehst, dich ein Wind streift oder ein Vogel f\u00fcr dich ein Lied singt, ist es jedes Mal ein Gru\u00df von mir.&#8220; Dann \u00f6ffnete der Engel seine Fl\u00fcgel um abzuheben und in die Wolken zu fliegen. Der Engel jedoch hatte noch keinerlei Erfahrung mit seinen Fl\u00fcgeln und so kam es, dass der erste Schlag seines linken Fl\u00fcgels den Mann noch ganz leicht ber\u00fchrte. Augenblicklich \u00fcberkam ihn ein zuvor nie gekanntes Gl\u00fccksgef\u00fchl. Er erlebte einen Augenblick der absoluten Klarheit. Er wussten nicht, dass Menschen die Seele eines Engels ber\u00fchren, wenn sie von dessen Fl\u00fcgelschlag getroffen werden. Der Engel wusste dies und erschrak. Irritiert wandte er sich noch einmal dem Mann zu. &#8222;Verzeih! Doch da es geschehen ist will ich dir helfen damit umzugehen. Alle guten Gedanken die \u00fcber meine Harfe str\u00f6mten sind zu Leben bringendem Wasser geworden. Dieses Wasser soll \u00fcber der Stadt zu Regen werden und den Fluch fortwaschen. Alle werden wieder so sein wie fr\u00fcher, nur du, du wirst dich ver\u00e4ndert haben und weiter ver\u00e4ndern. &#8220; Der Engel ging diesmal ein paar Schritte zur Seite und entflog ohne ein weiteres Wort des Abschieds. Als er die Wolken erreichte, zog sich \u00fcber der Stadt ein schweres Gewitter zusammen das kurz darauf ausbrach. Riesige Wassermassen sp\u00fclten den Staub der Jahre aus der Stadt und der Bach, der an dem St\u00e4dtchen vor\u00fcber floss nahm ihn mit sich fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich h\u00e4tte der Mann froh sein m\u00fcssen, aber irgend etwas bedr\u00fcckte ihn. Mit gesenktem Kopf ging er nach Hause. Seine Frau wartete bereits auf ihn. Besorgt darum, dass ihm in dem Unwetter etwas zugesto\u00dfen sein k\u00f6nnte. Er erz\u00e4hlte von seinem letzten Treffen mit dem Engel und was ihm dabei widerfahren war. Gefasst sah sie ihn einige Augenblicke an. Sie hatte ja bereits am Tag zuvor die Risse in seinem Panzer gesehen und war auf derartiges schon gefasst. F\u00fcr ein paar Tage versuchte sich der Mann einzureden, dass da nichts w\u00e4re, was ihn an den Engel bindet. Doch die Ber\u00fchrung des Engels ging tiefer als irgend etwas vorher. So hatten sie sich in dem Moment verloren, in dem sie sich eigentlich als Menschen h\u00e4tten treffen k\u00f6nnen um ihre Seelen zu vereinigen. Sie lebten weiter zusammen, doch eher als Freunde, denn als Mann und Frau und bald darauf fingen sie an sich zu entzweien, schleichend aber unaufhaltsam.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kapitel 2<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Der lange Weg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich werde ausziehen, den Engel suchen und fortan f\u00fcr Ihn da sein. Wann immer er mich braucht, ich werde da sein!&#8220; beschloss der Mann. Er war fest entschlossen alle Br\u00fccken hinter sich abzubrechen. Ein winziger Teil in ihm, ein Rest von klarem Verstand, sagte ihm jedoch, dass Engel und Menschen nicht zusammen geh\u00f6ren. &#8222;Engel sind Wesen aus einer anderen Dimension. Manchmal steigt einer herab um uns zu helfen, aber halten kann man sie nicht.&#8220; Sagte er immer wieder zu sich. Sein Kopf und seine Herz redeten in verschiedenen Sprachen. Zwar verstand er diese Beiden Sprachen, aber weil er so lange Jahre alles mit dem Verstand geregelt hatte, lie\u00df er sich dieses mal darauf ein, dass das Herz die Entscheidung treffen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Um seine Erinnerungen aufzufrischen ging er noch einmal auf den H\u00fcgel. Er setzte sich auf den Stein, auf dem der Engel sa\u00df und summte die Melodie, die der Engel am letzten Tag f\u00fcr ihn gespielt hatte. Pl\u00f6tzlich schien es Ihm als w\u00fcrde sein singen erwidert. &#8222;Engel, wo bist du?&#8220; rief er und schaute sich um. Der Engel aber war nicht dort. Niemand war dort. Da fiel sein Blick auf etwas gl\u00e4nzendes. Es war eine Feder aus den Engelsfl\u00fcgen. Ohne dar\u00fcber nachzudenken nahm er sie und dr\u00fcckte sie an seine Brust. &#8220; So habe ich doch etwas von dem Engel, das ich in H\u00e4nden halten kann.&#8220; freute er sich, denn er ahnte nicht was es mit der Feder auf sich hatte. Noch w\u00e4hrend dieses Gedanken bohrte er sich die Feder in den Leib. Genau an der Stelle wo noch vor ein paar Tagen das Siegel war. Kurz darauf kam in ihm ein seltsamer Wunsch auf. &#8222;Wenn doch die Feder in meinem Herzen anwachsen w\u00fcrde, so w\u00e4re ich auf ewig mit dem Engel verbunden.&#8220; kam es ihm in den Sinn. So lie\u00df er die Feder in seiner Brust stecken und versteckte sie vor den Augen Menschen. Am n\u00e4chsten Morgen merkte er, dass sein Wunsch in Erf\u00fcllung ging. Die Feder begann Wurzeln zu schlagen. Unaufhaltsam wuchsen sie in Richtung seines Herzen. Jetzt war er auf seltsame weise mit dem Engel verbunden. Ganz allm\u00e4hlich begann auch die Feder zu wachsen. Sie wurde zu etwas, das wie ein Baum aussah, aber an stelle von Bl\u00e4tter Federn hatte. Am liebsten h\u00e4tte dieses B\u00e4umchen allen gezeigt und heraus geschrienen: &#8222;Da seht her, ich Liebe einen Engel und trage ihn tief in meinem Herzen&#8220; doch war dies unm\u00f6glich. Die Menschen hatten angst vor allem was sie nicht kannten. Der Engel w\u00e4re als Hexe verschreien worden und wenn die Ger\u00fcchte erst einmal richtig im Umlauf w\u00e4ren, h\u00e4tten sie den Engel gejagt und m\u00f6glicher Weise vernichtet. Er musste den Engel sch\u00fctzen. Niemand, au\u00dfer einer Hand voll guter Freunde, durfte von dem Engel wissen. Er verbarg das B\u00e4umchen fortan unter einen Mantel aus Schweigen. Die Menschen um ihn herum sahen, dass er sich ver\u00e4nderte, aber niemand wusste wen oder was er unter dem Mantel verbarg. Nur manchmal, wenn er ganz allein war, \u00f6ffnete er den Mantel und sprach mit dem B\u00e4umchen. Er sprach mit ihm, als w\u00e4re es der Engel selbst und es kam, dass er bald nur noch mit seinem B\u00e4umchen redete. So wuchs das B\u00e4umchen dank der guten Pflege zu einem stattlichen Baum mit einer m\u00e4chtigen Krone heran. Nach und nach verlor er die Welt um sich herum aus den Augen da er nur noch die Federn sah. Er glaubte ganz fest, dass es der Engel war den er sah und so lie\u00df er es geschehen. Einige male boten ihm die Freunde, die um seinen Engel wussten an, das B\u00e4umchen zu stutzen um ihm den Blick auf die Welt zu erm\u00f6glichen. Vehement wehrte er sich. Sein B\u00e4umchen war ihm heilig und w\u00e4ren es nicht echte Freunde gewesen, wer wei\u00df, dann w\u00e4re er mit Sicherheit sehr einsam geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das B\u00e4umchen wuchs aber nicht wie erhofft in sein Herz hinein , sondern die Wurzeln legten sich darum und schn\u00fcrten es ein. Die Wurzeln schn\u00fcrten sein Herz so sehr ein, dass er immer wenn er an den Engel dachte schmerzen versp\u00fcrte. Er dachte oft an den Engel, eigentlich immer und so hatte er best\u00e4ndig diese Schmerzen. Er jedoch hielt es f\u00fcr Sehnsucht und lie\u00df auch dies geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Engel wusste um die Torheit des Mannes, doch da er ein herzensgutes Wesen hatte, stieg er noch ein paar mal herab um sich mit dem Mann zu treffen. An den Tagen an denen er den Engel traf, sp\u00fcrte er keine Schmerzen. Schon Tage vor den Treffen schien ihm alles leichter von der Hand zu gehen. Die Wurzeln des B\u00e4umchens lockerten sich f\u00fcr die Stunden da der Engel in seiner N\u00e4he war. Jedes Mal aber wenn der Engel wieder dahin zur\u00fcckging wo er hingeh\u00f6rte, zogen sich die Wurzeln noch ein wenig fester um sein Herz. Trotz der immer gr\u00f6\u00dferen Qualen lie\u00df sich der Mann von niemanden helfen. Lieber wollte <b>er<\/b> zu Grunde gehen als den Engel zu verraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Tages erreichte ihn eine Nachricht seines Engels : &#8220; Ich werde f\u00fcr lange Zeit weg sein. Mein himmlischer Begleiter und ich werden eine Reise auf die andere Seite des Lichts machen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann wurde sehr Nachdenklich. &#8220; Die andere Seite des Lichts&#8220; \u00fcberlegte er &#8222;ist ein gef\u00e4hrlicher Ort. Gut, der Engel ist ein Engel und er kann sich meist selbst helfen und au\u00dferdem hat er ja noch einen Begleiter. Aber trotz dem mache ich mir Sorgen, das Recht habe ich.&#8220; Bald darauf lie\u00df er seinem Engel noch eine letzte Nachricht zukommen : <i>Solltet Ihr beiden Engel in eine Gefahr geraten, in der Ihr Hilfe von dieser Seite des Lichtes ben\u00f6tigt so gib mir ein Zeichen. Ich komme und werde euch mit meinen irdischen Mitteln Helfen. Ich werde einen Spiegel aufstellen, vor dem Tag und Nacht eine Lampe brennen wird. In diesen Spiegel werde ich jeden Abend sehen. Wenn das Licht im Spiegel erlischt wei\u00df ich das du in Gefahr bist.<\/i><\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann hatte dem Engel ein Versprechen gegeben und der Federbaum verhinderte, dass er daneben noch etwas sah. &#8222;Er hat mir geholfen als ich in Not war, also werde ich Ihm helfen wenn er mich braucht.&#8220; beschloss er f\u00fcr sich. Er hatte diese Aufgabe selbst \u00fcbernommen, obwohl ihn niemand darum gebeten hatte. Er begann sich auf den Tag vorzubereiten, von dem er zutiefst hoffte, dass er nicht k\u00e4me. Er lernte alles, was man auf dieser Seite des Lichts von der anderen Seite wusste. Irgendwann war er bereit, bereit auch in sein eigenes Verderben zu gehen. Nichts und niemand h\u00e4tte ihn jetzt noch aufhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Abend sah er in den Spiegel, ob ein Zeichen seines Engels zu sehen war. Jeden Abend ging er zum Sonnenuntergang hinaus in den Garten und schickte einen guten Gedanken auf die Reise. Jeden Abend wurde die Furcht gr\u00f6\u00dfer, dass dem Engel etwas zugesto\u00dfen w\u00e4re, da keine Nachrichten kamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Frau, bei der er immer noch lebte, sah wie er sich qu\u00e4lte. Er jedoch wies jede Hilfe von ihr zur\u00fcck. Er qu\u00e4lte sich vor allem aus Angst davor sein Versprechen einl\u00f6sen zu m\u00fcssen. Der Gedanke, dass dem Engel etwas zugesto\u00dfen sein k\u00f6nnte lie\u00df ihm das Blut in den Adern gefrieren. Trotz dem hielt er sich an sein Wort gebunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach vielen langen Monaten erschien ein Zeichen auf seinem Spiegel. Der Engel kam zur\u00fcck und er f\u00fchlte sich unendlich viel leichter, da er seines Wortes ledig war. Ganz allm\u00e4hlich begann er seine Umwelt wieder wahrzunehmen, da das B\u00e4umchen in der Langen Zeit ein wenig kleiner geworden war. Er sah, dass er fast sein Leben ruiniert hatte, nur um ein Wort zu halten, um das ihn niemand bat. Er bemerkte sogar seine Frau wieder. Jetzt wo er begann wieder klar zu sehen, nahm er den Rat seiner Freunde an und begann nach und nach den Baum zu stutzen. Bei Jedem Ast den er ausschnitt floss sein Blut aus der Wunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu jener Zeit beschloss seine Frau ihm zu helfen und wandte sich ohne Wissen ihres Mannes an den Engel . &#8220; Lieber Engel, mach ein Ende! Ich liebe meinen Mann, egal was er getan hat. Lass ihn nicht mehr Leiden. Mach ihn zum Engel oder sage dich ein f\u00fcr alle mal von ihm los. So wie es ist, kann es nicht weiter gehen.&#8220; Am n\u00e4chsten Abend erreichte den Mann eine Nachricht des Engels: &#8220; H\u00f6r mich an, es gibt keinen gemeinsamen Weg f\u00fcr uns. Ich werde dich nie zum Engel machen. Auch wenn es weh tut, aber schneide das B\u00e4umchen am Stamm ab. Die Wurzeln k\u00f6nnen dir bleiben. Nur so wirst du dein eigenes Leben finden und die Wurzeln sollen dich an mich erinnern.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann tat was der Engel ihn gehei\u00dfen. Mit einer scharfen S\u00e4ge r\u00fcckte er dem Stamm zu Leibe und schnitt ihn durch. Die gro\u00dfe Wunde lie\u00df sein Herz ausbluten. Drei Tage f\u00fchlte er sich wie leer, aber doch erleichtert. Kurz darauf wandte sich der Engel an seine Frau: &#8220; Hat er den Baum durchtrennt? Ist er zu dir zur\u00fcckgekehrt?&#8220; fragte er und sagte noch: &#8222;Ich glaube nicht, dass du mit ihm gl\u00fccklich wirst, denn er hat einen miesen Charakter. Mir war der Kerl eh schon lange l\u00e4stig. Wie h\u00e4ltst du das nur mit ihm aus?&#8220; Und seine Frau antwortete dem Engel : &#8222;Mag sein, sa\u00df wir nicht mehr miteinander gl\u00fccklich werden, aber ich Liebe ihn so vorbehaltlos, wie er dich einmal geliebt hat. Es scheint fast so, als w\u00fcrden die Menschen dir in Liebe verfallen, nur du wei\u00dft noch nicht, was Liebe wirklich ist. Du w\u00fcrdest nie so reden wie du es tatest.&#8220; Der Mann hatte aus versehen das Gespr\u00e4ch mit angeh\u00f6rt. Es schien ihm wie ein Dolchsto\u00df von hinten, an dem man nicht gleich stirbt, sondern nur ganz langsam innerlich verblutet. &#8220; Ich bin dem Engel zu wider. Dann soll es wenigsten schnell gehen&#8220; sagte der Mann zu sich und riss sich den Stumpf mit den Wurzeln aus der Brust. Brennende Schmerzen verzehrten ihn. Er hatte alles verloren wof\u00fcr er gek\u00e4mpft, wof\u00fcr er gelebt und was er geliebt hatte. Er hoffte nur noch, dass die Zeit seine gro\u00dfe Wunde heilen l\u00e4sst und er wieder Ruhe f\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Von dem Engel hatte nie wieder ein Mensch in der kleinen Stadt etwas geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er konnte jedoch, den Engel und seine Zauberharfe nie mehr vergessen, denn so lange er lebte zogen Wolken am Himmel, ging der Wind und sangen die V\u00f6gel.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana;\"> <span style=\"font-family: Verdana; font-size: small;\">Dieses M\u00e4rchen wurde mir von Laut&#8217;nHals ( <a href=\"mailto:Lautnhals@t-online.de\">Lautnhals@t-online.de<\/a> ) zur Verf\u00fcgung gestellt. <\/span> <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[105,85],"tags":[],"class_list":["post-803","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bernd-rossmueller","category-maerchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=803"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/803\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3035,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/803\/revisions\/3035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}