{"id":5866,"date":"2026-04-15T02:32:40","date_gmt":"2026-04-15T00:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=5866"},"modified":"2026-04-15T02:32:40","modified_gmt":"2026-04-15T00:32:40","slug":"wie-der-koenig-hatto-von-mainz-die-alte-koenigin-von-trier-und-den-prinzen-rattenkahl-am-galgen-beschimpfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wie-der-koenig-hatto-von-mainz-die-alte-koenigin-von-trier-und-den-prinzen-rattenkahl-am-galgen-beschimpfte\/","title":{"rendered":"Wie der K\u00f6nig Hatto von Mainz die alte K\u00f6nigin von Trier und den Prinzen Rattenkahl am Galgen beschimpfte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Wie der K\u00f6nig Hatto von Mainz die alte K\u00f6nigin von Trier und den Prinzen Rattenkahl am Galgen beschimpfte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rheinm\u00e4rchen von Clemens Brentano<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Wie der K\u00f6nig Hatto von Mainz die alte K\u00f6nigin von Trier und den Prinzen Rattenkahl am Galgen beschimpfte, und wie der Prinz Mausohr von Trier die Kinder zu Mainz aus Rache in den Rhein pfiff und sich dann am Grabe seiner Mutter mit dem Rattenk\u00f6nig unterredete.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der K\u00f6nig von Mainz die M\u00e4use losgeworden war, bestellte er ein gro\u00dfes Fest in Mainz, bei welchem er den hohen dreibeinigen Galgen ganz mit Ratzen benageln lie\u00df; dann lie\u00df er von Stroh einen Mann machen und ihm einen M\u00e4usepelz anziehen, und eine Frau von Lumpen ebenso gekleidet; die lie\u00df er auf einen Wagen setzen, dem alle Kinder mit kleinen Pfeifen folgen mussten, und mit diesem Wagen fuhr man an das Gef\u00e4ngnis Radlaufs, den man auch dazusetzen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wie erschraken sie, da sie niemand in dem Kerker fanden als das Wams des M\u00fcllers und einige Totenbeine, die wohl schon lange da gelegen waren. Nun glaubte man allgemein, die Ratzen und M\u00e4use h\u00e4tten den M\u00fcller gefressen, und machte es bekannt. Der K\u00f6nig bedauerte sehr, dass er ihm keinen Schimpf mehr antun konnte; lie\u00df aber doch sein Wams neben dem ausgestopften Rattenkahl und der lumpigen K\u00f6nigin aufh\u00e4ngen und dabei die Kinder mit ihren Pfeifen ein abscheuliches Gequicke machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die sch\u00f6ne Ameley den Tod des M\u00fcllers vernahm, ward sie sehr traurig und lie\u00df von ihrer alten treuen Magd im Kerker nachsuchen, ob man nicht unter den Gebeinen ihr Ringlein finde.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Alte darin herumsuchte, kam aber auf einmal der Rattenk\u00f6nig und sagte: \u00bbM\u00fctterchen! was sucht Ihr?\u00ab &#8211; Die Alte erschrak anfangs sehr und f\u00fcrchtete, die Ratze m\u00f6chte sie auch fressen; aber als diese ihr sagte: \u00bbGr\u00fc\u00dfe die sch\u00f6ne Ameley von dem M\u00fcller Radlauf und sage ihr, dass er noch frisch und gesund und dass er nur verreist sei; sie soll ihm treu bleiben und sich nur immer stellen, als wenn sie ihn tot glaubte\u00ab &#8211; da ward die Alte sehr froh und begab sich zur\u00fcck und brachte der sch\u00f6nen Ameley die fr\u00f6hliche Nachricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem der b\u00f6se K\u00f6nig sein Fest begangen hatte, kam die Nachricht nach Trier, der Prinz Rattenkahl und seine Mutter h\u00e4tten eine gar traurige Hochzeit in Mainz gehalten; denn der K\u00f6nig habe sie an den hellen, lichten Galgen geh\u00e4ngt, und die Kinder h\u00e4tten sie noch ausgepfiffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hatte Rattenkahl noch einen kleinen Bruder, der Mausohr hie\u00df, dem wurde das auch erz\u00e4hlt, und der kam dar\u00fcber in einen solchen Zorn, dass er gar nicht wusste, was er anfangen sollte, und man mochte ihm sagen, was man wollte, so schrie er immer: \u00bbDie b\u00f6sen Kinder, die meine Mutter und meinen Bruder ausgepfiffen, will ich strafen.\u00ab Das trieb er so lange, bis er endlich einmal einen vornehmen General zu sehen kriegte, der ihm eine tiefe Verbeugung machte; da schrie ihm Mausohr zu: \u00bbMit Verbeugungen ist mir nicht gedient, solange meine Mutter und mein Bruder zu Mainz ausgepfiffen werden von den Stra\u00dfenjungen.\u00ab Als die Soldaten, die hinter dem General so sch\u00f6n gerade wie die Wachspuppen herzogen, dies h\u00f6rten, fingen sie an mit dem General zu zanken und fragten ihn, warum er sie immer und ewig herumspazieren f\u00fchre; er solle sie nach Mainz bringen, dass sie ihren F\u00fcrsten abholen k\u00f6nnten. Der General aber sagte ihnen: \u00bbIhr seid alle meine Kinder; wenn unser nur mehr sind, so soll es schon besser werden; lasst uns nur abwarten, wie die Courage dieses Jahr ger\u00e4t.\u00ab &#8211; Aber die Soldaten waren so wild und tapfer, dass sie mannshoch in die H\u00f6he sprangen, und einige stellten sich auf den Kopf und pr\u00e4sentierten mit den F\u00fc\u00dfen das Gewehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Vornehmsten des Landes dieses sahen, beschlossen sie, die Soldaten einstweilen an Ketten zu legen, dass sie noch immer w\u00fctiger w\u00fcrden, um sie dann zur rechten Zeit nach Mainz zu f\u00fchren; dies lie\u00dfen sie dem kleinen Prinz Mausohr durch seinen Hofmeister sagen und zugleich, dass er, wenn er sich gut auff\u00fchre, mitziehen sollte, und hernach gar K\u00f6nig werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mausohr schwieg still dazu und dachte sein Teil f\u00fcr sich. Er wartete, bis es Nacht war, und schnarchte von ganzem Herzen, dass der Hofmeister glaubte, er schlafe ganz fest, und auch einschlief.<\/p>\n\n\n\n<p>Da stand aber Mausohr leise auf, und nahm sich einige St\u00fccke Brot und sein Abc-Buch mit, und schlich sich eilends der Stadt hinaus gegen Mainz zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Er lief die ganze Nacht durch einen dicken Wald, und da er gegen Morgen auf eine Wiese kam, wodurch ein Bach floss, legte er sich ins hohe Gras, ein wenig zu schlafen. Kaum aber hatte er ein wenig geschlafen, als er durch ein gro\u00dfes Geschnatter erweckt wurde; er guckte sich um und sah einen Storch mit gro\u00dfen langen Beinen auf der Wiese anmarschiert kommen, und hinter ihm drein liefen viele viele Kinder, die sich um den Storch herumstellten, und ihre Lektion hersagten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Storch schrie: A-B: ab, B-A: ba, &#8211; Abba, und sofort schrien es ihm die Kinder immer nach, und wenn eins nicht ordentlich antwortete, schlug er t\u00fcchtig mit seinem Schnabel drauf los, dass sie gewaltig schrien.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Mausohr machte das viel Vergn\u00fcgen, und er fing auf einmal an laut zu lachen, worauf die Kinder auch lachten: so dass der Storch ganz b\u00f6se ward und t\u00fcchtig auf sie schlug; da fingen die Kinder alle an zu schreien: \u00bbDort sitzt einer, der macht uns lachen.\u00ab &#8211; Da lief der Storch so schnell gegen den Prinzen Mauseohr, dass er \u00fcber ihn stolperte und hinfiel, wor\u00fcber die Kinder wieder sehr lachten; dar\u00fcber ward der Storch nun derma\u00dfen unwillig, dass er gewaltig zu klappern anfing und eben dem Prinzen Mausohr einen rechten Schlag mit dem Schnabel geben wollte; dieser hielt ihm aber sein Abc-Buch vor, worauf ein gro\u00dfer Storch abgebildet war, und da der Meister Langbein dies sah, geriet er in die gr\u00f6\u00dfte Verwunderung und machte die lustigsten Spr\u00fcnge um den Prinzen Mausohr. \u00bbHerr Storch!\u00ab sagte nun Mausohr, \u00bbsind Sie nicht b\u00f6se auf mich, dass ich gelacht habe, aber es hat mich ein Gr\u00e4schen in der Nase gekitzelt, und ich will Ihnen auch mein Abc-Buch schenken, auf welchem Sie so sch\u00f6n abgebildet sind.\u00ab Der Storch war hier\u00fcber sehr vergn\u00fcgt und gab den Kindern Spieltag, die das kaum geh\u00f6rt hatten, als sie schnell und lustig in den Wald fortliefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun unterredete sich der Storch recht artig mit Mausohr; dieser fragte ihn, wer ihn dann zum Schulmeister gemacht habe, und der Storch erz\u00e4hlte ihm: sein Vater sei hier im Lande auch Schulmeister gewesen, und sein Gro\u00df- und Urgro\u00dfvater auch; denn da er den Leuten die Kinder bringe, so m\u00fcsse er sie ihnen auch unterrichten; denn die Bauern hierherum seien nie zu Haus und immer in der Fremde, Korn zu schneiden, so h\u00fcte er einstweilen das Dorf, das hinter dem Walde liege, und f\u00fchre die Wirtschaft, sonntags predige er auch. Dann lie\u00df er sich von Mausohr das Abc-Buch explizieren und hatte eine gro\u00dfe Freude daran.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun fragte Mausohr ihn noch: \u00bbBester Herr Schulmeister! wie machen Sie es denn, dass die Kinder Ihnen gehorchen?\u00ab \u00bbEi,\u00ab sagte der Storch, \u00bbdahinten am Bache, da steht ein Rohrgarten, welcher mir geh\u00f6rt, den hat mein Urgro\u00dfvater noch gepflanzt, und wenn ich mir von dem Rohr eine Pfeife schneide und darauf pfeife, m\u00fcssen mir alle Kinder nachlaufen, wohin ich will.\u00ab &#8211; \u00bbK\u00f6nnten Sie mir wohl f\u00fcr mein Abc-Buch so eine Pfeife schenken?\u00ab sagte Mausohr. &#8211; \u00bbMit Vergn\u00fcgen\u00ab, sagte der Storch und lief fort und brachte ihm bald eine sehr sch\u00f6ne Pfeife, worauf Mausohr sich empfahl und ihm versprach, wenn er gl\u00fccklich von seiner Reise zur\u00fcckkehre und sehe, dass er die Kinder aus dem Abc-Buch gut unterrichtet habe, wolle er ihm einen warmen Weck mitbringen; wor\u00fcber der Storch vor Freuden wieder hoch in die H\u00f6he h\u00fcpfte und ihn mit gro\u00dfem Geklapper verlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Mausohr steckte seine Pfeife sehr vergn\u00fcgt in seine M\u00fctze, denn er trug eine hohe M\u00fctze von wei\u00dfen M\u00e4usepelzen, und ging munter auf Mainz los.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterwegs w\u00fcnschte er seine Pfeife zu probieren, als er auf eine Wiese kam, wo ein G\u00e4nsejunge und ein G\u00e4nsem\u00e4dchen Hirsebrei miteinander a\u00dfen. Er tat aus der Ferne nur einen Pfiff auf seiner Pfeife, als sie ihren Brei verlie\u00dfen und auf ihn zu rannten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, dachte er, will ich die b\u00f6sen Mainzer Kinder, die meinen Vater und meine Mutter ausgepfiffen haben, so auspfeifen, dass sie mir nimmermehr hineinkommen sollen; und indem er so dachte, setzte er ein Bein so schnell vor das andere, dass er die T\u00fcrme der Stadt bald vor Augen sah.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun konnte er sich vor Unwille auch gar nicht mehr halten und marschierte munter in die Stadt hinein. Wie wunderte er sich aber, dass er keinen Menschen auf der Stra\u00dfe fand. Alles war wie ausgestorben; da kam er an eine Kirche und h\u00f6rte gewaltig drin singen und Orgel spielen; er horchte am Schl\u00fcsselloch und sah alle Weiber drin, und h\u00f6rte sie singen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dank und Preis!<br>Fort sind die M\u00e4us!<\/p>\n\n\n\n<p>Da schob er ganz leise den Riegel vor die Kirchent\u00fcre und ging an eine andre Kirchent\u00fcre und horchte wieder, da sangen alle M\u00e4nner drin:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dank und Preis!<br>Fort sind die M\u00e4us!<br>Der M\u00fcller hat im Turm gesessen,<br>Da haben ihn die M\u00e4us gefressen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da schob Mausohr wieder den Riegel vor die T\u00fcre, und kam endlich an eine noch weit sch\u00f6nere Kirche, da klangen Pauken und Trompeten drin, und als er durchs Schl\u00fcsselloch sah, erblickte er den K\u00f6nig und alle Hofherrn darinnen, und es war da ein gewaltiger Spektakel mit Singen und Klingen, und er h\u00f6rte die Worte singen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dank und Preis!<br>Fort sind die M\u00e4us!<br>Der M\u00fcller hat im Turm gesessen,<br>Da haben ihn die M\u00e4us gefressen.<br>Der Rattenkahl nebst Frau Mama,<br>Juheisasa!<br>Die h\u00e4ngen an dem Galgenpfahl!<br>Ein sauberes Paar!<br>Der Herr bewahr<br>Uns vor solchen Br\u00e4utigamen!<br>Amen! Amen!<\/p>\n\n\n\n<p>Als Mausohr nun dieses vernommen, war sein Zorn und Unwille aus der Ma\u00dfen gro\u00df; aber er machte doch keinen L\u00e4rm, und schob den Riegel, wie \u00fcberall, auch hier vor die Kirchent\u00fcre; schrieb aber noch mit einem St\u00fcckchen Kohle an die Mauer:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Wer vor dem Wirt<br>Die Rechnung macht,<br>Der hat geirrt,<br>Wird ausgelacht;<br>Singt nur im Chor!<br>Den Riegel vor<br>Das Kirchentor<br>Schiebt Mauseohr.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ging er nach dem Schlossplatz hin, und je n\u00e4her er kam, je st\u00e4rker h\u00f6rte er ein Geschrei und Gepfeife. Nun trat er um die Ecke herum: da sah er den ganzen Platz voll Kinder mit Pfeifen und Schreien den hohen Galgen umgeben, an dem, wie er glaubte, seine Mutter und sein Bruder hingen, und da fing er heftig an zu weinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er mit seiner hohen Husarenm\u00fctze unter die Kinder trat, welche auch allerlei bunte Sonntagsm\u00fctzen, aber doch keine solche auf hatten, versammelten sich viele um ihn und fragten ihn: wo er herk\u00e4me und wer sein Vater sei, und wo er die sch\u00f6ne M\u00fctze her habe und warum er weine. Da nahm sich Mausohr zusammen und sprach: \u00bbKennt ihr denn nicht die Petersau?\u00ab &#8211; \u00bbO ja!\u00ab schrien alle Kinder, \u00bbdie liegt gleich da unten im Rhein.\u00ab &#8211; \u00bbNun, da bin ich her; ich bin des Peters von der Petersau sein Sohn und hei\u00dfe Peterchen, und mein Vater ist K\u00f6nig von der Petersau; er macht dieselben Peterm\u00e4nnchen, um die man sich \u00c4pfel, N\u00fcsse und Birnen kaufen kann.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAch!\u00ab sagten die Kinder, \u00bbda m\u00f6chten wir auch sein und uns die Taschen mit Peterm\u00e4nnchen f\u00fcllen; aber wo hast du denn die sch\u00f6ne hohe Pelzm\u00fctze her, macht die dein Vater auch?\u00ab &#8211; \u00bbJa wohl!\u00ab sagte Mausohr, \u00bbda ist kein Kind bei uns, das nicht eine solche M\u00fctze hat und noch viel sch\u00f6nere, mit goldenen Quasten und einem Federbusch drauf; dies ist nur meine ordin\u00e4re Reisem\u00fctze.\u00ab &#8211; \u00bbEi! da bist du ja sehr gl\u00fccklich! \u00ab sagten die Kinder, \u00bbwarum hast du denn geweint?\u00ab &#8211; \u00bbGeweint\u00ab, sagte Mausohr, \u00bbhabe ich vor Zorn \u00fcber die Leute, die da am Galgen h\u00e4ngen, die euch so vielen Schaden getan; ei potz tausend! die haben sch\u00f6ne M\u00e4usepelze an, da k\u00f6nnte mein Vater euch allen M\u00fctzen davon machen, wenn er sie auf der Petersau h\u00e4tte.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbH\u00f6rt einmal, ihr Knaben!\u00ab sagte da ein Schornsteinfegerjunge, \u00bbwenn uns nur die M\u00e4dchen nicht verraten, die Kerls mit den Pelzen wollte ich bald herunter haben, und dann nimmt sie Peterchen mit zu seinem Vater und l\u00e4sst uns M\u00fctzen daraus machen.\u00ab &#8211; \u00bbEi! ihr wollt uns immer als Verr\u00e4ter ausschreien,\u00ab sagte da ein Schulmeisters-T\u00f6chterchen, \u00bbund ihr seid es doch, die ihr uns neulich verraten habt, da wir dem K\u00fcster die Birnen von dem Baume geworfen haben; wir tragen auch gerne Pelzm\u00fctzen, und wenn ihr uns auch welche machen lassen wollt, so soll keine Seele was davon wissen.\u00ab &#8211; \u00bbJa ja, gewiss nicht!\u00ab schrien alle die andern M\u00e4dchen. &#8211; \u00bbWas sollen wir aber sagen,\u00ab versetzte der Schornsteinfegerjunge, \u00bbwenn uns die Eltern fragen, woher die M\u00fctzen und wohin da die Pelznickel gekommen sind?\u00ab &#8211; \u00bbEi!\u00ab sagte das schlaue M\u00e4gdlein, \u00bbwir sagen, die Pelznickel seien fortgeflogen, und die M\u00fctzen w\u00e4ren vom Himmel herab geregnet; wissen die Eltern doch auch nicht, wo die M\u00e4use hergekommen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa ja!\u00ab schrien da alle, \u00bbso geht es an, herunter! herunter mit den Pelznickeln!\u00ab Und mit einem Sprung kletterte der Schornsteinfegerjunge den Galgen hinan und wollte sie schon abschneiden und herunter plumpsen lassen; aber Mausohr schrie ihm zu: \u00bbLieber! lass sie nicht so hart fallen, dass der Pelz nicht zerrei\u00dft; habt ihr keinen Wagen, auf dem wir sie nach dem Rhein fahren k\u00f6nnen, wo ein Kahn steht?\u00ab &#8211; \u00bbDa neben unterm Schlosstor steht dem K\u00f6nig sein kleiner goldener Gartenwagen, auf dem er sich t\u00e4glich von zwei gro\u00dfen Hunden im Garten herumfahren l\u00e4sst,\u00ab schrie das S\u00f6hnlein des Leibkutschers, \u00bbden wollen wir holen, er ist sehr leicht\u00ab, und somit liefen gleich einige nach dem Wagen.<\/p>\n\n\n\n<p>In wenigen Augenblicken stand er unter dem Galgen; der Schornsteinfegerjunge schnitt zu, und alle beiden Figuren fielen so sch\u00f6n gerade hinein, dass sie wie lebendige Menschen zu sitzen kamen; so oft aber eine herunterfiel, schrien alle Kinder Viktoria! und Mausohr dr\u00fcckte die Augen zu; denn er glaubte noch immer, es sei seine Mutter und sein Bruder, und das Fallen k\u00f6nne ihnen wehtun. \u00bbNun fort an den Rhein!\u00ab schrie Mausohr; die Knaben zogen, die M\u00e4gdlein dr\u00fcckten, Mausohr ging voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie ans Wasser kamen, stand hinter einem Busch der hochzeitliche Kahn mit schwarzen Wimpeln; er lie\u00df die Strohm\u00e4nner drauflegen, spannte die Segel auf; die Kinder standen in einem langen Kreis am Wasser hin; da alles zur Abfahrt fertig war, ergriff Mausohr mit einer Hand das Steuer, mit der andern nahm er seine Pfeife aus der M\u00fctze und sagte: \u00bbNun, ihr Mainzer Knaben und ihr Mainzer M\u00e4gdlein! weil ihr denn diesen Ehrenleuten, die hier im Kahne ruhen, so manch Liedchen gepfiffen, will ich euch wieder eins pfeifen; kommt mit! kommt mit! damit mein Vater euch das Ma\u00df zu den Pelzm\u00fctzen nehmen kann\u00ab; und somit begann er ein Liedchen auf seiner Pfeife, indem er vom Land abfuhr, zu blasen, so wunderbar lustig und traurig, dass die Kinder erst alle an zu lachen und zu weinen und endlich zu tanzen begannen, und sich immer mehr und mehr an das Wasser dr\u00e4ngten und endlich gar hineinsprangen und drin herumwalzten; und immer ferner fuhr Mausohr mit dem Kahn, und die Kinder sprangen immer lustiger ins Wasser; anfangs hielten sie noch die Kleiderchen in die H\u00f6he, um sie nicht nass zu machen, bald stand ihnen das Wasser bis an den Hals, und dabei sangen sie best\u00e4ndig mit dem beweglichsten Ton:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ach Gott und Herr im Himmelreich!<br>Ach liebster Vater und Mutter mein!<br>Wir armen Kinder allzu gleich,<br>Wir m\u00fcssen sterben in dem Rhein!<br>Ach Hilfe! Hilfe! Hilfe!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ach Peterchen, Herrn Peters Sohn,<br>Des K\u00f6nigs von der Petersau,<br>Du nimmst gar teuren M\u00fctzenlohn,<br>Du nimmst das Ma\u00df gar zu genau,<br>Ach Peter! Peter! Peter!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ach h\u00e4tten nun und nimmermehr<br>Die M\u00fctzen wir gesehen an;<br>Du r\u00e4chest dich auch gar zu schwer,<br>Du falscher, b\u00f6ser Petermann!<br>Ach M\u00fctze! M\u00fctze! M\u00fctze!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die Pfeife bl\u00e4st du gar zu mild,<br>Die Pfeife bl\u00e4st du gar zu wild;<br>Die Erde weicht, das Wasser schwillt<br>Und uns mit Nacht die Augen f\u00fcllt,<br>Ach Pfeife! Pfeife! Pfeife!<\/p>\n\n\n\n<p>Mausohr blies aber immer heftiger zu, und schon sah man von den meisten Kindern nichts mehr als ihre H\u00fcte und Hauben, und der Gesang ward stets schw\u00e4cher, denn es ertranken immer mehrere.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gro\u00dfe Geschrei lockte die sch\u00f6ne Ameley herbei, welche sich krank gestellt hatte, um, w\u00e4hrend der K\u00f6nig und alle andern Leute in der Kirche waren, am Ufer spazieren zu gehen und, indem sie den Rhein hinuntersah, ihren traurigen Gedanken an den geliebten M\u00fcller Radlauf nachzuh\u00e4ngen. O wie erschrak sie da, als sie die vielen Kinder sah, die wie unsinnig in den Rhein hineintanzten, und alle waren schon drin, au\u00dfer ein kleines h\u00fcbsches M\u00e4gdlein, Ameleychen genannt, das sie aus der Taufe gehoben hatte; dies h\u00fcpfte noch allein am Ufer herum und sch\u00fcrzte schon sein R\u00f6ckchen und streckte sein F\u00fc\u00dfchen gegen das Wasser, um hineinzupatschen; da wollte die Prinzessin es noch geschwind an dem R\u00f6ckchen zur\u00fcckziehen, aber in demselben Augenblick stimmte Mausohr ein neues Lied auf der Pfeife an, das so durchdringend lautete, dass auch die sch\u00f6ne Ameley zu tanzen anfing und mitsamt dem kleinen M\u00e4gdlein in den Rhein versank. &#8211; Lebt wohl, ihr armen Kinder! Gott erbarme sich eurer! Ihr habt schwer f\u00fcr die Treulosigkeit des b\u00f6sen K\u00f6nigs und euren Mutwillen geb\u00fc\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Mausohr steckte nun seine Pfeife wieder in seine M\u00fctze und lie\u00df seinen Kahn ruhig den Rhein hinabtreiben; rings um ihn her war der Fluss mit allerlei bunten H\u00fcten und M\u00fctzen bedeckt, und mitten drunter schwamm die Haube der sch\u00f6nen Ameley die man wohl an dem goldenen Kr\u00f6nchen und dem Perlenstrau\u00df, der drauf war, erkennen konnte. Da aber Mausohrs Schiff durch die Segel schneller getrieben wurde, verlor er bald die Stadt und die langsamer schwimmenden H\u00fcte und Hauben aus den Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Mausohr sich nun auf seinem Kahne, wie er glaubte, mit seiner Mutter und seinem Bruder Rattenkahl allein sah, verga\u00df er alle andern Gedanken und nahte sich den geliebten Leibern seiner Anverwandten, um sie einmal wieder recht herzlich anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er trat zu seiner Mutter hin und sprach: \u00bbAch liebste Frau Mutter! wie ist Euer sch\u00f6nes Angesicht so wei\u00df wie Papier geworden, und Ihr habt ja einen Schnurrbart von Kienru\u00df! \u00ab &#8211; Nun nahm er eine Hand voll Wasser, um ihr die Augen zu waschen; aber wie erschrak er nicht, als ihr von dem Waschen die Augen ganz ausgingen, und als er endlich entdeckte, dass beide Figuren gar keine Menschen, sondern nur Strohpuppen waren, die man mit papierenen Gesichtern in die Pelzkittel eingesteckt hatte. \u00bbAch! so bin ich doch betrogen! \u00ab schrie Mausohr, \u00bbund ist all meine M\u00fche und Arbeit umsonst gewesen!\u00ab und kam er unter mancherlei Klagen an jene Insel bei dem Bingerloch an, wo seine rechten Eltern, ohne dass er es wusste, begraben waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Da er nun lange nichts gegessen und getrunken hatte, wollte er sich bei den vielen Brombeeren, Himbeeren und Haseln\u00fcssen erquicken, die da in gro\u00dfer Menge auf der kleinen Insel wuchsen. Kaum aber hatte er ein paar Schritte durch das Geb\u00fcsch getan, als er ein wunderliches Klappern h\u00f6rte, und zugleich sah er einen hohlen K\u00fcrbis wie eine Glocke an einem Haselnuss-Strauch hin und her schwanken. Da er nun nieder sah, erblickte er zu seiner gro\u00dfen Verwunderung den alten Rattenk\u00f6nig, der das Gl\u00f6ckchen mit den Vorderpfoten gar emsig zog. Sie sahen sich beide zugleich, und mit einem Sprunge schwang sich der Rattenk\u00f6nig voller Freude an dem geliebten Prinzen Mausohr hinauf, den er seit seiner Geburtsstunde gar genau kannte, und der ihn immer zu Trier, als er noch bei der verstorbenen K\u00f6nigin als Staatstier lebte, mit Zuckerbrot gef\u00fcttert hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEi! wie kommst du hierher? \u00ab fragten sie sich beinahe beide zugleich. Unter vielen verwirrten Freudenbezeugungen erz\u00e4hlte Mausohr: wie er, um Mutter und Bruder zu r\u00e4chen, alle Mainzer-Kinder ins Wasser gepfiffen h\u00e4tte, und wie er jetzt sich doch mit den Strohpuppen betrogen sehe. \u00bbMein teurer Prinz!\u00ab sagte der Rattenk\u00f6nig, \u00bbsieh! ich bin hier ein Eremit geworden, dort neben steht meine kleine Einsiedelei von Baumrinden gemacht, und eben da du kommst, l\u00e4utete ich ein paar M\u00e4use und Ratzen, die ich von meinem Volke errettet habe, zusammen; wir wollten eben am Grabe deiner Mutter und deines Bruders singen, da kommst du recht zu gelegener Zeit\u00ab &#8211; und somit f\u00fchrte er den verwunderten Mausohr an den Ort, wo Radlauf jene beiden begraben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter bitteren Tr\u00e4nen hob Mauseohr den Stein in die H\u00f6he und sah seine Mutter und seinen Bruder fein ordentlich mit ihren Kronen daliegen; er pries den frommen M\u00fcller tausendmal selig, dass er so ehrlich an seinen Verwandten gehandelt habe, und dann schimpfte er wieder auf den Mainzer K\u00f6nig, der an allem dem Elend schuld sei.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa wohl,\u00ab sagte die Ratze, \u00bbihm ist alles B\u00f6se zu g\u00f6nnen, und wenn nur seine Tochter, die sch\u00f6ne Ameley, vor ihm gerettet w\u00e4re, wollte ich gar nicht mehr an ihn gedenken.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie sch\u00f6ne Ameley hat gute Ruh,\u00ab sagte Mausohr, \u00bbdie war schuld an allem, und sie liegt nun im Rhein mit all den \u00fcbrigen Kindern, ich habe sie noch zuletzt hineingepfiffen.\u00ab &#8211; Da die Ratze dies h\u00f6rte, geriet sie in gro\u00dfe Traurigkeit und Wehklagen wegen dem frommen M\u00fcller Radlauf und stellte dem Mausohr die Sache so beweglich vor, dass er auch zu weinen begann; da die Sache aber nicht mehr zu \u00e4ndern stand, so beschlossen sie endlich, den Leichnam der K\u00f6nigin und Rattenkahls auf dem Schifflein nach Trier zu bringen, an ihrer statt aber die Strohpuppen in die Grube zu legen und die Grabschrift zu ver\u00e4ndern, damit der M\u00fcller, wenn er zur\u00fcckk\u00e4me, wisse, was vorgefallen sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun brachte Mausohr erst seine Mutter und dann seinen Bruder auf das Schiff; dann legten sie an ihrer statt die Strohpuppen hinein, den Grabstein aber drehte er um und schrieb darauf:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Prinz Mauseohr von Trier<br>Fand Mutter und Bruder hier<br>Und fuhr sie auf dem Kahn<br>Den Rhein hinab, die Mosel an,<br>Nach Trier, wo sie jetzt ruhen.<br>Nun liegen in der Truhen<br>Zwei Strohpuppen in M\u00e4usebalgen,<br>Er holte sie vom Mainzer Galgen<br>Und pfiff die Mainzer Kinderlein<br>Zur Strafe alle in den Rhein.<br>Beschlossen ward im Himmelsrat,<br>Was er aus Kindesliebe tat;<br>Ach frommer Radlauf! ihm verzeih,<br>Wei\u00df Gott, die sch\u00f6ne Ameley<br>War auch dabei,<br>Der Gott genad;<br>K\u00f6mmt Zeit, k\u00f6mmt Rat!<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem er diese Grabschrift verfasst hatte, ging er, das Schifflein mit allerlei gr\u00fcnen Gestr\u00e4uchen zu schm\u00fccken; der Rattenk\u00f6nig aber l\u00e4utete nochmals mit seiner K\u00fcrbisglocke, und da ungef\u00e4hr ein Zwanzig Ratten und M\u00e4use zusammengekommen waren, teilte er das S\u00e4ckchen Mehl, das ihm Radlauf zur\u00fcckgelassen hatte, redlich unter sie aus, und rief die \u00e4ltesten unter ihnen hervor, zu denen sagte er: \u00bbIch \u00fcbergebe euch nun auf l\u00e4ngere Zeit die Regierung meines Reichs, da ich schon alt bin und nicht wei\u00df, ob ich von meiner Reise wieder zur\u00fcckkomme.\u00ab Sodann rief er alle die Paare hervor, die miteinander haushalten wollten, legte ihnen ihre Pf\u00f6tchen ineinander und sprach: \u00bbHaltet fein Haus zusammen, und alle eure Kinder haltet dazu an, die schreckliche Niederlage, die der K\u00f6nig von Mainz unter eurem Geschlecht angerichtet hat, zu r\u00e4chen; lebt wohl und haltet euch wie ehrliche Ratten und M\u00e4use.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Nun begab sich der Rattenk\u00f6nig mit Mausohr auf den Kahn und sie fuhren mit gutem Wind nach Trier. Man war wegen der pl\u00f6tzlichen Flucht des kleinen Prinzen dort noch in der gr\u00f6\u00dften Best\u00fcrzung, als er pl\u00f6tzlich an der Stadt landete. Mit ungemeiner Freude und Trauer empfing man ihn und die Leichen der verstorbenen Herrschaften, denen man ein sch\u00f6nes Grab baute und oben drauf ein kleines goldenes Haus f\u00fcr den Rattenk\u00f6nig, wo er immer von Mausohr mit Zuckerbrot gef\u00fcttert wurde; denn er wollte sich gar nicht von der alten K\u00f6nigin trennen, so sehr liebte er sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Mausohr ward nun, weil er so viel Klugheit und Tapferkeit gezeigt hatte, einstimmig zum K\u00f6nig ausgerufen, und das erste, was er tat, war, dass er alle Zur\u00fcstungen zum Kriege machte, um den K\u00f6nig von Mainz noch h\u00e4rter zu strafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Mainzer B\u00fcrger ein gro\u00dfes Wehklagen erhoben und vor des K\u00f6nigs Schloss zogen, und wie dieser eine neue Treulosigkeit beging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der K\u00f6nig Hatto von Mainz die alte K\u00f6nigin von Trier und den Prinzen Rattenkahl am Galgen beschimpfte Rheinm\u00e4rchen von Clemens Brentano Wie der K\u00f6nig Hatto von Mainz die alte K\u00f6nigin von Trier und den Prinzen Rattenkahl am Galgen beschimpfte, und wie der Prinz Mausohr von Trier die Kinder zu Mainz aus Rache in den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5758,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[131,85],"tags":[],"class_list":["post-5866","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-clemens-von-brentano","category-maerchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5866"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5866\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5867,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5866\/revisions\/5867"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}