{"id":5799,"date":"2026-04-09T15:32:00","date_gmt":"2026-04-09T13:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=5799"},"modified":"2026-04-09T15:32:01","modified_gmt":"2026-04-09T13:32:01","slug":"die-kaiserin-hat-eine-rote-nase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/die-kaiserin-hat-eine-rote-nase\/","title":{"rendered":"Die Kaiserin hat eine rote Nase"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Die Kaiserin hat eine rote Nase<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Es war einmal \u00ad recht lang ist&#8217;s her \u00ad ein Kaiser, der heiraten wollte. Er ist durch viele L\u00e4nder geritten, um sich die Kaisert\u00f6chter anzuschauen, aber ihm hat keine gefallen. Einmal ist er aber an einen Hof gekommen zu einem gro\u00dfen F\u00fcrsten, der hat drei T\u00f6chter gehabt, von denen die j\u00fcngste Tochter zugleich die sch\u00f6nste gewesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Mutter der sch\u00f6nen Prinzessin hat nicht gewollt, dass ihre j\u00fcngste heiratet. Zun\u00e4chst einmal hat sie gew\u00fcnscht, dass alle T\u00f6chter der Reihe nach heiraten, also zuerst die erstgeborene, dann die mittlere. Aber au\u00dferdem hat sie die j\u00fcngste besonders lieb gehabt. Und als der Kaiser dann um die Hand der J\u00fcngsten angehalten hat, hat sie gesagt: \u00bbNein, diese nicht, denn die habe ich Gott versprochen, und sie wird einmal Nonne werden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Kaiser war ein m\u00e4chtiger Mann, und der Vater des M\u00e4dchens hat gedacht: &gt;So einen Schwiegersohn wie den Kaiser finde ich nie wieder!&lt; Und er hat zugesagt, auch wenn sich seine Frau sehr gestr\u00e4ubt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Mutter hat gesagt: \u00bbGott soll euch alle strafen! Und wenn meine Tochter je eine Tochter bekommt, so soll sie eine Nase haben rot wie ein Rubin!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Alle haben \u00fcber diese Worte gelacht \u00ad aber wehe! \u00ad ein Jahr sp\u00e4ter hat die Kaiserin ein M\u00e4dchen geboren, das hatte eine Nase, leuchtend rot wie ein Rubin. Die Nase war so, dass man sie selbst im Halbdunkel hat funkeln gesehen. Und als man das Kind der Mutter gezeigt hat, der Kaiserin, da hat sie bitterlich geweint. Nun, der Kaiser hat daf\u00fcr gesorgt, dass niemand au\u00dfer der Hebamme das Kind gesehen hat. Er hat einen hohen Turm bauen lassen, der hatte nur unten eine T\u00fcre und ganz oben drei Fenster. Und in diesen Turm hat man den S\u00e4ugling gebracht, und man hat eine Amme besorgt, die blind war, und eine blinde K\u00f6chin und eine Blinde als Dienerin. Und niemand in jenem Kaiserreich hat gewusst, dass die Prinzessin eine rote Nase gehabt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Es vergehen die Jahre, die Kaisertochter ist gro\u00df geworden. Sie durfte nur nachts aus dem Turm heraus, um im Garten spazieren zu gehen oder zu ihren Eltern zu kommen. Und wenn sie am Sonntag oder an Feiertagen in die Kirche gegangen ist, dann hat sie nur verschleiert gehen d\u00fcrfen. Und so hat niemand erfahren, dass sie eine rote Nase gehabt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die Kaiserin keine andern Kinder gehabt hat, ist bekanntgeworden, dass der Br\u00e4utigam der Prinzessin einmal auch das ganze Reich erben w\u00fcrde. Und so oft ein Freier gekommen ist, um die Hand der Prinzessin anzuhalten, hat man ein Mahl im gro\u00dfen Saal des kaiserlichen Palastes veranstaltet, und von einem Balkon mit Gittern hat die Prinzessin zugeschaut, und dann hat sie ihr Vater gefragt: \u00bbWillst du diesen Kaisersohn heiraten?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Aber lange Zeit ist keiner gekommen, welcher der Prinzessin mit der roten Nase gefallen h\u00e4tte. Eines Tages jedoch kam ein h\u00fcbscher und gewandter Bursche, der Sohn des Kaisers von Rom. Als die Prinzessin ihn gesehen hat, da hat sie sich gleich in ihn verliebt. Und sie hat hernach zu ihrem Vater gesagt: \u00bbVater, diesen w\u00fcnsch ich mir als Gatten.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der Prinz von Rom hat begehrt, die Prinzessin zu sehen, aber der Kaiser, der Vater der Prinzessin hat gesagt: \u00bbEs ist bei uns zu Lande nicht die Sitte, die Braut vor der Hochzeit zu zeigen.\u00ab Und der Prinz hat die Mutter angesehen, die sehr sch\u00f6n war, und er hat bei sich gedacht: &#8222;Eine so sch\u00f6ne Mutter kann keine h\u00e4ssliche Tochter haben.&lt; Und so hat er um die Hand der Prinzessin angehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Hochzeit ist die Prinzessin wie immer tief verschleiert gegangen, und auch beim Hochzeitsmahl hat sie den Schleier nicht abgenommen. Und als sie am Abend in ihr Schlafzimmer gegangen ist, hat sie alle Kerzen ausgeblasen. Der Sohn des Kaisers von Rom hat sie im Dunkeln umarmt und gek\u00fcsst, und er hat sich in sie verliebt, ohne sie richtig gesehen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als sie so einige Wochen zusammen vergn\u00fcgt gelebt haben \u00ad am Tage war die Prinzessin immer verschleiert, und in der Nacht war das Zimmer ohne Licht \u00ad ist eine Botschaft gekommen, dass der Kaiser von Rom gestorben war. Und das junge Paar musste abreisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser hat seinem Schwiegersohn gesagt, dass seine Tochter eine sehr empfindliche Haut habe und dass er daf\u00fcr sorgen m\u00f6ge, dass nie ein Lichtstrahl ihr Gesicht tr\u00e4fe, weil die Haut sonst runzeln w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Prinz, der nun Kaiser von Rom geworden war, sorgte daf\u00fcr, dass auch in seinem Palast alles so gemacht wurde wie im Palast seines Schwiegervaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als die Kaiserin dort eine Dienerin genommen hat, da hat sie zu ihr gesagt: \u00bbSchw\u00f6re mir, dass du &#8211; wenn du mich ohne Bedeckung siehst und ein geheimes Gebrechen an mir bemerkst &#8211; zu keinem Menschen davon sprechen wirst!\u00ab &#8211; \u00bbIch schw\u00f6re es!\u00ab Hat die Dienerin gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und bald einmal, als sie der Kaiserin beim Baden helfen musste, hat die Dienerin gesehen, dass die Kaiserin eine Nase hat, die rot ist wie ein Rubin und gl\u00e4nzt wie eine Lampe. Sie ist sehr erschrocken, aber sie hat nichts gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die andern Leute von der Dienerschaft haben gemerkt, dass mit dieser Leibdienerin der Kaiserin etwas los ist, dass sie nicht mehr so war wie fr\u00fcher. Sie war auf einmal so \u00e4ngstlich und so verschlossen. Und wenn man sie angesprochen hat, hat sie angefangen zu zittern. Und sie haben sich nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, was mit ihr los sei, und sie haben sie jeden Tag best\u00fcrmt mit Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Dienerin war ganz verzweifelt, denn einmal hat sie ihren Schwur nicht brechen wollen und zum andern hat sie nicht gewusst, wie sie es aushalten solle, ohne von der roten Nase der Kaiserin zu reden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und als sie gar nicht mehr ein noch aus gewusst hat, da ist sie einmal im Garten spazieren gegangen, und als sie sich ganz allein am Teich gesehen hat, da hat sie \u00fcbers Wasser hingemurmelt: \u00bbDie Kaiserin hat eine rote Nase! Die Kaiserin hat eine rote Nase! Die Kaiserin hat eine rote Nase!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und sogleich hat sie sich leichter gef\u00fchlt, und als sie in den Palast zur\u00fcckgekommen ist und sie die andern Dienerinnen gefragt haben: \u00bbWas ist mit dir?\u00ab, da hat sie gesagt: \u00bbGar nichts. Aber einige Wochen habe ich mich nicht wohl gef\u00fchlt, ich wei\u00df auch nicht, warum. Es wird wohl eine Magenverstimmung gewesen sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch sp\u00e4ter hat es der Dienerin gar nichts mehr ausgemacht, dass die Kaiserin eine rote Nase habe und sie nicht davon sprechen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das, was sie \u00fcbers Wasser gemurmelt hatte, klang weiter bis zu dem Schilfrohrgeb\u00fcsch. Und &#8211; wie es der Zufall will &#8211; aus diesem Schilfrohr schnitt sich ein Jahr sp\u00e4ter ein junger Hirt eine Pfeife, weil seine alte Pfeife zerbrochen war. Und als er mit seinen Schafen aus dein Garten des kaiserlichen Palastes hinaus und durch die Stadt zog, begann er auf der Stra\u00dfe zu blasen, und wenn er geblasen hat, dann konnte man h\u00f6ren, dass diese Schalmei Worte gesungen hat, und diese Worte haben so geklungen: \u00bbDie Kaiserin hat eine rote Nase, die Kaiserin hat eine rote Nase.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und alle Menschen in der Stadt haben zu lachen angefangen, und das Gel\u00e4chter war so laut, dass man es bis in den Palast des Kaisers geh\u00f6rt hat. Und als der Kaiser geh\u00f6rt hat, dass die ganze Stadt lacht, hat er einem Diener gesagt: \u00bbGeh einmal hin und sieh nach, warum die Menschen so laut lachen!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Diener ist hingegangen, und er kommt wieder &#8211; ganz verlegen ist er &#8211; und sagt: \u00bbGebieter, Kaiser, es ist f\u00fcrchterlich! Ein junger Bursche, ein Hirt, zieht mit seinen Schafen durch die Stadt und bl\u00e4st auf einer Schalmei, und die Schalmei singt. &gt;Die Kaiserin hat eine rote Nase!&#8220; Und die Leute lachen dar\u00fcber ganz laut.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da hat der Kaiser gesagt: \u00bbGeh hin und bringe diesen Burschen und seine Schalmei zu mir!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der Diener ist gelaufen und hat den Hirten mit seiner Schalmei geholt, und die Schafe sind vor dem Tor stehen geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser aber hat den Hirten ganz erz\u00fcrnt angebr\u00fcllt: \u00bbUnversch\u00e4mter, was erdreistest du dich da zu blasen?\u00ab &#8211; \u00bbHerrscher\u00ab, hat der Hirt gesagt, \u00bbich sage gar nichts, denn diese Schalmei singt, ohne dass ich es will.\u00ab &#8211; \u00bbGib her\u00ab, hat der Kaiser gesagt, \u00bbdas wird sich gleich erweisen. Wenn du gelogen hast, bist du des Todes!\u00ab Und der Bursche hat ihm die Schalmei gegeben. Aber sobald der Kaiser angefangen hat, darauf zu blasen, hat die Schalmei gesungen: \u00bbDie Kaiserin hat eine rote Nase, die Kaiserin &#8230; \u00ab Da hat der Kaiser gleich wieder aufgeh\u00f6rt. Er hat die Schalmei \u00fcbers Knie gebrochen, dem Burschen aber hat er gesagt: \u00bbWoher hast du dieses ungl\u00fcckliche Rohr?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da hat ihm der Bursche bekannt, dass er es im Garten des Palastes geschnitten habe. Der Kaiser gibt nun dem Burschen ein Goldst\u00fcck und sagt: \u00bbNimm das hier und schweige, wenn dir dein Leben lieb ist! Nimm deine Herde und verlasse meinen Garten zum Hinterausgang und zieh in die Berge hinauf. Und blase nie wieder im Leben auf einer Schalmei!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hirt hat dies versprochen und ist davongegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser aber l\u00e4uft ins Gemach der Kaiserin und sagt: \u00bbWas h\u00e4ltst du von dieser Geschichte?\u00ab Und er erz\u00e4hlt ihr alles. Die Kaiserin aber f\u00e4ngt an zu weinen und sagt: \u00bbIch bin unschuldig an allem. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser ist sehr gekr\u00e4nkt, aber er hat seine Frau lieb gehabt wie zuvor. Heimlich hat er nach \u00c4rzten ausgesandt, und er hat ihnen Gold gegeben und sie gebeten, die Kaiserin zu heilen, und die haben verschiedene Salben und Tinkturen gebracht, Mittel zum Einnehmen und Wasser zum Waschen. Aber nichts hat geholfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser ist von Tag zu Tag tr\u00fcbseliger geworden, er hat mit seiner Frau den Palast verlassen und zusammen mit der Dienerin, die \u00fcber das Wasser gemurmelt hatte, sind sie in einem einsam gelegenen hohen Turm gezogen. Dort haben sie gelebt wie Einsiedler.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind Jahre vergangen, die Kaiserin hat einen Sohn geboren, der war fleckenlos und sch\u00f6n. Aber der Kaiser ist sehr menschenscheu gewesen und hat nicht mehr in die Stadt zur\u00fcckkehren wollen. Er ist nur des Nachts ausgegangen, dann ist er auch in den Palast gekommen und hat dort erledigt, was zu erledigen war.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Nacht hat der Kaiser auch seine Gesch\u00e4fte im Palast erledigt, seine Briefe geschrieben und seine Weisungen hinterlassen, und nun geht er wieder durch die Stadt zu einem Tor, das f\u00fcr ihn immer offen stehen muss, um zu seinem Turm weit vor der Stadt zur\u00fcckzukehren. Wie der Kaiser so geht, h\u00f6rt er ein kleines Kind weinen, und als er dem Weinen nachgeht, findet er ein in Windeln gewickeltes kleines Kind, das jemand ausgesetzt haben muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kaiser ist eine sehr mitleidige Seele gewesen, und er nimmt das Kind auf und sagt sich: \u00bbWenn unser Sohn aufw\u00e4chst, hat er gleich einen Spielgef\u00e4hrten, denn andere Kinder k\u00f6nnen wir im Turm nicht brauchen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und als er mit dem Kind in den Armen heimkommt, ist die Kaiserin zum ersten Mal wieder fr\u00f6hlich gewesen. Und weil sie dort keine Amme hatten und der Prinz gerade abgestillt ist, hat die Kaiserin dem kleinen weinenden Kind gleich die Brust gegeben. Und das Kind hat getrunken und ist ruhig eingeschlafen. Und als die Kaiserin es gewaschen hat, da hat sie gesehen, dass es ein M\u00e4dchen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Was soll ich sagen! Die Kaiserin stillt also das fremde M\u00e4dchen, und je l\u00e4nger sie es stillt, um so wei\u00dfer wird ihre Nase. Und nach einigen Wochen war ihre Nase so wie die aller andern Menschen. Nun hat sie den Schleier abgenommen und hat gesagt: \u00bbGemahl, schau her!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Kaiser hat die Kaiserin angeschaut, und er sagt: \u00bbTr\u00e4ume ich oder wache ich? Du hast ja eine ganz wei\u00dfe Nase!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und sie haben gelacht, dass man es bis in die Stadt geh\u00f6rt hat. Und dort sind die Menschen erschrocken, und sie haben gesagt: \u00bbUnser armer Kaiser! Unsere arme Kaiserin! Nun m\u00fcssen sie ganz verr\u00fcckt geworden sein. Der Kaiser war ja lange schon so seltsam.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Kaiserin hat das angenommene M\u00e4dchen auf den Arm genommen, nachdem sie den Schleier weggeworfen hat, und der Kaiser nimmt seinen Sohn auf den Arm, und so gehen sie am hellen Tage durch die Stadt, und alle Menschen kommen auf die Stra\u00dfen und an die Fenster und auf die Balkone, und sie rufen vergn\u00fcgt: \u00bbUnser Kaiser kommt wieder heim, und unsere Kaiserin kommt auch, und sie haben zwei Kinder!\u00ab Und alle haben gejubelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur ein kleiner frecher Kerl hat geschrien: \u00bbDie Kaiserin hat eine rote Nase!\u00ab Aber sein Vater hat ihm eine Ohrfeige gegeben und gesagt: \u00bbDu Schandmaul! Hast du keine Augen im Kopf? Siehst du nicht, dass die Kaiserin eine Nase hat wie du und ich?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>So ist es gewesen, und man sagt, dass zwanzig Jahre sp\u00e4ter der Sohn des Kaisers jenes M\u00e4dchen geheiratet hat, das sein Vater von der Stra\u00dfe mitgenommen hatte. Und so lebten sie vergn\u00fcgt und selig und wir m\u00f6gen noch seliger leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kaiserin hat eine rote Nase Es war einmal \u00ad recht lang ist&#8217;s her \u00ad ein Kaiser, der heiraten wollte. Er ist durch viele L\u00e4nder geritten, um sich die Kaisert\u00f6chter anzuschauen, aber ihm hat keine gefallen. 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