{"id":5681,"date":"2026-04-08T01:42:29","date_gmt":"2026-04-07T23:42:29","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=5681"},"modified":"2026-04-08T01:42:29","modified_gmt":"2026-04-07T23:42:29","slug":"der-mann-ohne-herz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/der-mann-ohne-herz\/","title":{"rendered":"Der Mann ohne Herz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Der Mann ohne Herz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ludwig Bechstein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Es sind einmal sieben Br\u00fcder gewesen, waren arme Waisen, hatten keine Schwester, mussten alles im Hause selbst tun, das gefiel ihnen nicht, wurden Rates untereinander, sie wollten heiraten. Nun gab es aber da, wo sie wohnten, keine Br\u00e4ute f\u00fcr sie, da sagten die \u00e4lteren, sie wollten in die Fremde ziehen, sich Br\u00e4ute suchen, und ihr J\u00fcngster sollte das Haus h\u00fcten, und dem wollten sie eine recht sch\u00f6ne Braut mitbringen. Das war der J\u00fcngste gar wohl zufrieden, und die sechse machten sich fr\u00f6hlich und wohlgemut auf den Weg. Unterwegs kamen sie an ein kleines H\u00e4uschen, das stand ganz einsam in einem Walde, und vor dem H\u00e4uschen stand ein alter alter Mann, der rief die Br\u00fcder an und fragte: \u00bbHeda! Ihr jungen Gieke in die Welt! Wohin denn so lustig und so geschwind?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEi, wir wollen uns jeder eine h\u00fcbsche Braut holen und unserm j\u00fcngsten Bruder daheim auch eine! \u00ab antworteten die Br\u00fcder.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbO liebe Jungen! \u00ab sprach da der Alte, \u00bbich lebe hier so mutterseelenallein, bringt mir doch auch eine Braut mit, aber eine junge, h\u00fcbsche muss es sein! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die Br\u00fcder gingen von dannen und dachten: Hm, was will so ein alter, eisgrauer Hozelmann mit einer jungen, h\u00fcbschen Braut anfangen?<\/p>\n\n\n\n<p>Da nun die Br\u00fcder in eine Stadt gekommen waren, so fanden sie dort sieben Schwestern, so jung und so h\u00fcbsch, als sie sie nur w\u00fcnschen konnten, die nahmen sie, und die j\u00fcngste nahmen sie f\u00fcr ihren Bruder mit. Sie kamen wieder durch den Wald, und der Alte stand wieder vor seinem H\u00e4uschen, als wartete er auf sie, und sagte: \u00bbEi, ihr braven Jungen! Das lob ich, dass ihr mir so eine junge, h\u00fcbsche Braut mitgebracht habt! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbNein! \u00ab sagten die Br\u00fcder, \u00bbdie ist nicht f\u00fcr dich, die ist f\u00fcr unsern Bruder zu Hause, dem haben wir sie versprochen! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbSo? \u00ab sagte der Alte, \u00bbversprochen? Ei, dass dich! Ich will euch auch versprechen! \u00ab und nahm ein wei\u00dfes St\u00e4bchen und murmelte ein paar Zauberworte und r\u00fchrte die Br\u00fcder und die Br\u00e4ute mit dem St\u00e4bchen an &#8211; bis auf die j\u00fcngste -, da wurden sie alle in graue Steine verwandelt. Die j\u00fcngste aber von den Schwestern f\u00fchrte der Mann in das Haus, und das musste sie nun beschicken und in Ordnung halten, tat das auch gern, aber sie hatte immer Angst, der Alte k\u00f6nne bald sterben, und dann werde sie in dem einsamen H\u00e4uschen im wilden, \u00f6den Walde auch so mutterseelenallein sein, wie der Alte zuvor gewesen war. Das sagte sie ihm, und er antwortete: \u00bbHab kein Bangen, f\u00fcrchte nicht und hoffe nicht, dass ich sterbe. Sieh, ich habe kein Herz in der Brust! St\u00fcrbe ich aber dennoch, so findest du \u00fcber der T\u00fcre mein wei\u00dfes Zauberst\u00e4bchen und r\u00fchrst damit an die grauen Steine, so sind deine Schwestern und ihre Freier befreit, und du hast Gesellschaft genug. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWo aber in aller Welt hast du denn dein Herz, wenn du es nicht in der Brust hast? \u00ab fragte die junge Braut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbMusst du alles wissen? \u00ab fragte der Alte. \u00bbNun wenn du es denn wissen musst in der Bettdecke steckt mein Herz. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da n\u00e4hte und stickte die junge Braut, wenn der Alte fort und seinen Gesch\u00e4ften nachging, in ihrer Einsamkeit gar sch\u00f6ne Blumen auf seine Bettdecke, damit sein Herz eine Freude haben sollte. Der Alte aber l\u00e4chelte dar\u00fcber und sagte: \u00bbDu gutes Kind, es war ja nur mein Scherz; mein Herz, das steckt -\u00ab \u00bbNun, wo steckt es denn, lieber Vater? \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas steckt in der &#8211; Stubent\u00fcr! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da hat die junge Frau am andern Tage, als der Alte fort war, die Stubent\u00fcre gar sch\u00f6n geschmeckt mit bunten Federn und frischen Blumen und hat Kr\u00e4nze daran gehangen. Fragte der Alte, als er heimkam, was das bedeuten solle? sagte sie: \u00bbDas tat ich, deinem Herzen was zu Liebe zu tun. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da l\u00e4chelte wieder der Alte und sagte: \u00bbGutes Kind, ganz wo anders, als in der Stubent\u00fcre, ist mein Herz. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da wurde die junge Braut sehr betr\u00fcbt und sprach: \u00bbAch Vater, so hast du doch ein Herz und kannst sterben, und ich werde dann so allein sein. \u00ab Da wiederholte der Alte alles, was er ihr schon zweimal gesagt, und sie drang aufs Neue in ihn, ihr zu sagen, wo doch eigentlich sein Herz sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sprach der Alte: \u00bbWeit, weit von hier liegt in tiefer Einsamkeit eine gro\u00dfe uralte Kirche, die ist fest verwahrt mit eisernen T\u00fcren, um sie ist ein tiefer Wallgraben gezogen, \u00fcber den f\u00fchrt keine Br\u00fccke, und in der Kirche da fliegt ein Vogel wohl ab und auf, er isst nicht und trinkt nicht und stirbt nicht, und niemand vermag ihn zu fangen, und so lange der Vogel lebt, so lange lebe auch ich, denn in dem Vogel ist mein Herz.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da wurde die Braut traurig, dass sie dem Herzen ihres Alten nichts zu Liebe tun konnte, und die Zeit wurde ihr lang, wenn sie so allein sa\u00df, denn der Alte war fast den ganzen Tag ausw\u00e4rts.<\/p>\n\n\n\n<p>Da kam einmal ein junger Wandergesell am H\u00e4uschen vor\u00fcber, der gr\u00fc\u00dfte sie, und sie gr\u00fc\u00dfte ihn, und sie gefiel ihm, und er kam n\u00e4her, und sie fragte ihn, wohin er reise, woher er komme. \u00bbAch! \u00ab seufzte der junge Gesell. \u00bbIch bin gar traurig. Ich hatte noch sechs Br\u00fcder, die sind von dannen gezogen, sich Br\u00e4ute zu holen, und mir, dem J\u00fcngsten, wollten sie auch eine mitbringen, sind aber nimmer wieder gekommen, und da bin ich nun auch fort vom Hause und will meine Br\u00fcder suchen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAch, lieber Gesell! \u00ab rief die Braut, \u00bbda brauchst du nicht weiter zu gehen! Erst setze dich und iss und trinke etwas, und dann lass dir erz\u00e4hlen! \u00ab Und gab ihm zu essen und zu trinken und erz\u00e4hlte ihm, wie seine Br\u00fcder in die Stadt gekommen, und wie sie ihre Schwestern und sie selbst als Br\u00e4ute mit sich nach Hause h\u00e4tten f\u00fchren wollen, und dass sie f\u00fcr ihn, ihren Gast, bestimmt gewesen, und wie der Alte sie bei sich behalten und die andern in graue Steine verwandelt habe. Das alles erz\u00e4hlte sie ihm aufrichtig und weinte dazu, und auch, dass der Alte kein Herz in der Brust habe und dass es weit, weit weg sei in einer festen Kirche und in einem unsterblichen Vogel.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sagte der Br\u00e4utigam: \u00bbIch will fort, ich will den Vogel suchen, vielleicht hilft mir Gott, dass ich ihn fange. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa, das tue, daran wirst du wohl tun, dann werden deine Br\u00fcder und meine Schwestern wieder Menschen werden!\u00ab und versteckte den Br\u00e4utigam, denn es wurde schon Abend, und als am andern Morgen der Alte wieder fort war, da packte sie dem Wandergesellen viel zu essen und zu trinken ein und gab es ihm mit und w\u00fcnschte ihm alles Gl\u00fcck und Gottes Segen auf seine Fahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als nun der Gesell eine t\u00fcchtige Strecke gegangen war, deuchte ihm, es sei wohl Zeit zu fr\u00fchst\u00fccken, packte seine Reisetasche aus, freute sich der vielen Gaben und rief: \u00bbHolla! Nun wollen wir schmausen! Herbei, wer mein Gast sein will! \u00ab Da rief es hinter dem Gesellen: \u00bbMuh! \u00ab Wie er sich umsah, stand ein gro\u00dfer, roter Ochse da und sprach: \u00bbDu hast eingeladen, ich m\u00f6chte wohl dein Gast sein! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbSei willkommen und lange zu, so gut ich&#8217;s habe! \u00ab Da legte sich der Ochse gem\u00e4chlich an den Boden und lie\u00df sich&#8217;s schmecken und leckte sich dann mit der Zunge sein Maul recht sch\u00f6n ab, und als er satt war, sagte er: \u00bbHabe du gro\u00dfen Dank, und wenn du einmal jemand brauchst, dir in Not und Gefahr zu helfen, so rufe nur in Gedanken nach mir, deinem Gast.\u00ab Und erhob sich und verschwand im Geb\u00fcsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesell packte seine Tafelreste zusammen und pilgerte weiter; wieder eine t\u00fcchtige Strecke, da deuchte ihm nach dem kurzen Schatten, den er warf, es m\u00fcsse Mittag sein, und seinem Magen deuchte das N\u00e4mliche. Da setzte er sich an den Boden hin, breitete sein Tafeltuch aus, setzte seine Speisen und Getr\u00e4nke darauf und rief: \u00bbWohlan! Mittagmahlzeit! Jetzt melde sich, wer mittafeln will! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da rauschte es ganz stark in den B\u00fcschen, und es brach ein wildes Schwein heraus, das grunzte: \u00bbQui oui oui\u00ab, und sagte: \u00bbEs hat hier jemand zum Essen gerufen! ich wei\u00df nicht, ob du es warst und ob ich gemeint bin? \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbImmerhin, lange nur zu, was da ist! \u00ab sprach der Wandersmann, und da a\u00dfen sie beide wohlgemut miteinander, und es schmeckte beiden gut. Darauf erhob sich das wilde Schwein und sagte: \u00bbHabe Dank, bedarfst du mein, so rufe dem Schwein! \u00ab und damit trollte es in die B\u00fcsche.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wanderte der Gesell gar eine lange Strecke und war schon gar weit gewandert, da wurde es gegen Abend, und er f\u00fchlte wieder Hunger und hatte auch noch Vorrat, und da dachte er: wie w\u00e4r&#8216; es mit dem Vespern? Zeit w\u00e4r&#8216; es, dachte ich; und breitete wieder sein Tuch aus und legte seine Speisen darauf, hatte auch noch etwas zu trinken und rief: \u00bbWer Lust hat, mit zu essen, der soll eingeladen sein. Es ist nicht, als wenn nichts da w\u00e4re! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Da rauschte \u00fcber ihm ein schwerer Fl\u00fcgelschlag, und es wurde dunkel auf dem Boden, wie vom Schatten einer Wolke, und es lie\u00df sich ein gro\u00dfer Vogel Greif sehen, der rief: \u00bbIch h\u00f6rte jemand hier unten zur Tafel einladen! F\u00fcr mich wird wohl nichts abfallen? \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWarum denn nicht? Lasse dich nieder und nimm vorlieb, viel wird&#8217;s nicht mehr sein! \u00ab rief der J\u00fcngling, und da lie\u00df sich der Vogel Greif nieder und a\u00df zur Gen\u00fcge, und dann sagte er: \u00bbBrauchst du mich, so rufe mich! \u00ab hob sich in die L\u00fcfte und verschwand. Ei, dachte der Geselle: der hat&#8217;s recht eilig; er h\u00e4tte mir wohl den Weg nach der Kirche zeigen k\u00f6nnen, denn so finde ich sie wohl nimmer, und raffte seine Sachen zusammen und wollte vor dem Schlafengehen noch ein St\u00fcckchen wandern. Und wie er gar nicht lange gegangen war, so sah er mit einem Male die Kirche vor sich liegen und war bald bei ihr, das hei\u00dft, am breiten und tiefen Graben, der sie rings ohne Br\u00fccke umzog. Da suchte er sich ein h\u00fcbsches Ruhepl\u00e4tzchen, denn er war m\u00fcde von dem weiten Weg, und schlief, und am andern Morgen da w\u00fcnschte er sich \u00fcber den Graben und dachte: Schau, wenn der rote Ochse da w\u00e4re und h\u00e4tte rechten Durst, so k\u00f6nnte er den Graben aussaufen, und ich k\u00e4me trocken hin\u00fcber. Kaum war dieser Wunsch getan, so stand der Ochse schon da und begann den Graben auszusaufen. Nun stand der Gesell an der Kirchenmauer, die war gar dick und die T\u00fcrme waren von Eisen, da dachte er so in seinen Gedanken: ach, wer doch einen Mauerbrecher h\u00e4tte! Das starke wilde Schwein. k\u00f6nnte vielleicht hier eher etwas ausrichten als ich. Und siehe, gleich kam das wilde Schwein daher gerannt und stie\u00df heftig an die Mauer und w\u00fchlte mit seinen Hauern einen Stein los, und wie erst einer los war, so w\u00fchlte es immer mehr und immer mehr Steine aus der Mauer, bis ein gro\u00dfes, tiefes Loch gew\u00fchlt war, durch das man in die Kirche einsteigen konnte. Da stieg nun der J\u00fcngling hinein und sah den Vogel darin herumfliegen, vermochte aber nicht ihn zu ergreifen. Da sprach er: \u00bbWenn jetzt der Vogel Greif da w\u00e4re, der w\u00fcrde dich schon greifen, daf\u00fcr ist er ja der Vogel Greif! \u00ab Und gleich war der Greif da, und gleich griff er den Vogel, in dem des alten Mannes Herz war, und der junge Gesell verwahrte selbigen Vogel sehr gut, der Vogel Greif aber flog davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun eilte der J\u00fcngling, so sehr er konnte, zur jungen Braut, kam noch vor Abends an und erz\u00e4hlte ihr alles, und sie gab ihm wieder zu essen und zu trinken und hie\u00df ihn unter die Bettstelle kriechen mitsamt seinem Vogel, damit ihn der Alte nicht s\u00e4he . Dies tat er alsbald, nachdem er gegessen und getrunken hatte; der Alte kam nach Hause und klagte, dass er sich krank f\u00fchle, dass es nicht mehr mit ihm fortwolle &#8211; das mache, weil sein Herzvogel gefangen war. Das h\u00f6rte der Br\u00e4utigam unter dem Bette und dachte, der Alte hat dir zwar nichts B\u00f6ses getan, aber er hat deine Br\u00fcder und ihre Br\u00e4ute verzaubert, und deine Braut hat er f\u00fcr sich behalten, das ist des B\u00f6sen nicht wenig, und da kneipte er den Vogel, und da wimmerte der Alte: \u00bbAch, es kneipt mich! Ach, der Tod kneipt mich, Kind &#8211; ich sterbe! \u00ab Und fiel vom Stuhl und war ohnm\u00e4chtig, und ehe sich&#8217;s der J\u00fcngling versah, hatte er den Vogel totgekneipt, und da war es aus mit dem Alten. Nun kroch er hervor, und die Braut nahm den wei\u00dfen Stab, wie sie der Alte gelehrt hatte, und schlug damit an die zw\u00f6lf grauen Steine, siehe, da wurden sie wieder die sechs Br\u00fcder und die sechs Schwestern, das war eine Freude und ein Umarmen und Herzen und K\u00fcssen, und der alte Mann war tot und blieb tot, konnte ihn keine Meisterwurz wieder lebendig machen, wenn sie ihn auch h\u00e4tten wieder lebendig haben wollen. Da zogen sie alle miteinander fort und hielten Hochzeit miteinander und lebten gut und gl\u00fccklich miteinander lange Jahre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mann ohne Herz Ludwig Bechstein Es sind einmal sieben Br\u00fcder gewesen, waren arme Waisen, hatten keine Schwester, mussten alles im Hause selbst tun, das gefiel ihnen nicht, wurden Rates untereinander, sie wollten heiraten. 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