{"id":5102,"date":"2026-01-27T02:46:14","date_gmt":"2026-01-27T01:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=5102"},"modified":"2026-01-27T02:46:15","modified_gmt":"2026-01-27T01:46:15","slug":"von-den-achtzehn-soldaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/von-den-achtzehn-soldaten\/","title":{"rendered":"Von den achtzehn Soldaten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Von den achtzehn Soldaten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Johann Wilhelm Wolf<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Achtzehen Soldaten, n\u00e4mlich ein Feldwebel, ein Sergeant, ein Corporal, ein Tambour und vierzehn Gemeine waren zusammen auf einer einsamen Wacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil nun der Dienst sehr hart und das Traktement schlecht war, so tat sich die ganze Wachtmannschaft zusammen und beschloss, zu desertieren, nur der Feldwebel, der ein alter Soldat war und zwei Feldz\u00fcge mitgemacht hatte, wollte Nichts von der Sache wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da er&#8217;s nicht anders wollte, so banden sie ihm H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe zusammen, auf dass er nicht in Verantwortung und Strafe k\u00e4me, legten ihn unter die Pritsche und gingen alle Siebenzehen mit Sack und Pack davon. Sie waren aber kaum ein paar hundert Schritt weit gegangen, so fiel dem Corporal ein, dass er seine Pfeife auf dem Tisch hatte liegen lassen, und er ging zur\u00fcck, um sie zu holen. Unterdessen hatte sich der Feldwebel unter der Pritsche die Sache noch ein Mal \u00fcberlegt und weil er dachte, er k\u00f6nnte doch vielleicht in harte Strafe kommen, so ward er anderen Sinnes und reute es ihn, dass er nicht mitgegangen war. Als nun der Corporal wieder hereintrat sprach er: \u00bbBind mich los, Kamerad, es liegt sich unter der Pritsche noch schlechter, als oben darauf\u00ab und als er los war, schloss er die Wachtstube zu, steckte den Schl\u00fcssel ein und desertierte mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sch\u00f6ne Zeit waren sie zusammen umher gezogen, \u2013 das Geld war alle, aber der Hunger und Durst noch nicht und sie dachten Mittags zuweilen an den gro\u00dfen Fleischkessel in der Kaserne \u2013 da kamen sie einmal an ein einsames Waldwirtshaus. Sie gingen hinein, der Feldwebel klapperte mit dem Schl\u00fcssel und ein paar Kamaschenkn\u00f6pfen im Sack, und sie lie\u00dfen sich einschenken und auftragen was in der K\u00fcche und im Keller war.<\/p>\n\n\n\n<p>Als es darnach ans Bezahlen ging, griff der Feldwebel in den Sack, als wenn er ein Paar von seinen Kronentalern wollte springen lassen, aber \u00bbdas kann nicht sein, Herr Feldwebel\u00ab rief der Sergeant, \u00bban mir ist das Bezahlen!\u00ab und griff dabei in seinen Hosensack; der Feldwebel aber ging einstweilen hinaus. \u00bbHaltet ein, Herr Sergeant! \u00ab rief jetzt der Corporal \u00bbwollt Ihr immer die Zeche bezahlen? \u00ab dabei fuhr er eilig in die Tasche, der Sergeant aber ging einstweilen hinaus. Da sprach der Tambour: \u00bban mir ist heute die Reihe, soll ich mich immer von euch f\u00fcttern lassen? \u00ab \u2013 und der Corporal folgte den Andern. Von dem Tambour wollte sich aber der \u00e4lteste Gemeine nicht lumpen lassen und so immer fort Keiner von dem Andern, bis herunter zu dem j\u00fcngsten Soldaten, der noch ein Rekrut war. Der aber sprach, er wollte die Anderen noch ein Mal alle hereinrufen, damit man genau nachrechnen k\u00f6nnte, was jeder gegessen und getrunken \u2013 fort war er und lief den anderen Siebenzehen nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wirt h\u00e4tte schwarz und blau vor Arger werden m\u00f6gen, als er sich so geprellt sah, doch weil er ein b\u00f6ser heimt\u00fcckischer Mann war, machte er das Fenster auf und rief seinen G\u00e4sten mit freundlicher Stimme nach: \u00bbwas lauft ihr also, ihr braven Bursche? Kommt zur\u00fcck, euer Spa\u00df gef\u00e4llt mir also wohl, dass ich euch noch eine Zehrung mit auf den Weg geben will! \u00ab \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie nun wiederkamen, gab er noch einem jeden einen halben Gulden, und sie sollten doch den Weg rechter Hand einschlagen und dann das zweite Pf\u00e4dchen links gehen, so w\u00fcrden sie an einen Berg mit einer offnen T\u00fcr kommen, wenn sie dahinein gingen, so m\u00f6chten sie gl\u00fccklich werden f\u00fcr all ihr Lebtag!<\/p>\n\n\n\n<p>Das leuchtete den Soldaten ein, sie dankten f\u00fcr die Zehrung und den guten Rat, versprachen auch, nicht wiederzukommen und machten sich spornstreichs auf den Weg nach dem Berge; der Wirt aber freute sich, dass ihm sein schlimmer Anschlag so wohl gelungen war, denn in den Berg hinein war schon gar Mancher gegangen, aber Keiner wieder heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Achtzehen gingen den Weg rechter Hand und an dem gro\u00dfen Baum das zweite Pf\u00e4dchen links und dann durch die offne T\u00fcr in den Berg hinein. Darinnen war es ganz hell, wie drau\u00dfen auch, und eine sch\u00f6ne breite Stra\u00dfe f\u00fchrte immer weiter hinein. Da sie ein gutes St\u00fcck darauf fort marschirt waren, kamen sie vor eine aufgezogene Zugbr\u00fccke; die lie\u00df sich aber von selber vor ihnen herab, dass sie dar\u00fcber gehen konnten. Nun waren sie in einem gro\u00dfen Hof. Sie wanderten wieder eine Zeitlang weiter, dann kamen sie an eine zweite Zugbr\u00fccke, die sich niederlie\u00df wie die erste und \u00fcber welche sie in einen andern Hof gelangten. Ebenso ging es noch ein Mal \u00fcber eine dritte Br\u00fccke und in einen dritten Hof \u2013 da stand aber mitten darin ein wundersch\u00f6nes Schloss.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbR\u00fchrt Euch! \u00ab kommandierte der Feldwebel, lie\u00df die Mannschaft in Reihe und Glied herantreten und die Unteroffiziere auf die Fl\u00fcgel; \u00bbGeschwindschritt Marsch! \u00ab hie\u00df es dann, der Tambour schlug ein, und die Achtzehen marschierten zum Schlosstor hinein, und als sie darinnen waren erkl\u00e4rten sie das Schloss f\u00fcr erobert. Sie hatten freilich gut erobern, denn es war ringsum nichts Lebendiges zu sehen und zu h\u00f6ren; wohl aber fanden sie einen gro\u00dfen Saal, wo f\u00fcr achtzehn Mann gedeckt und aufgetragen war, was ihnen gar wohl gefiel. Neben dem Saale waren achtzehn sch\u00f6ne Schlafk\u00e4mmerchen, eines wie das andere, ein jedes mit einem pr\u00e4chtigen seidenen Bett, und das gefiel ihnen auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun setzten sie sich ohne weiteres zu Tisch, damit es nicht kalt werden sollte und lebten hoch in Freuden bis in die Nacht hinein; dann krochen sie in die weichen seidenen Betten und schliefen wie die Grafen. Der Feldwebel war der Erste, der des anderen Morgens wieder aufwachte. Er wollte sich anziehen und den Tambour wecken, dass er Reveille schl\u00fcge, doch seine Montur war fort und nirgends mehr zu sehen. Er hing sich das Bettuch um und rief seinen Kameraden \u2013 da kamen sie auch heraus, Einer nach dem Andern, aber Einer wie der Andere im Bettuch gleich dem Feldwebel, denn ihre Kleider waren auch verschwunden, als w\u00e4ren sie niemals dagewesen. Als sie sich im Saale umschauten, sahen sie mitten auf dem Tisch zwei gro\u00dfe Kisten stehen; sie machten den Deckel auf, da fanden sie in dem einen Kasten eine Feldwebelsmontur, eine Sergeanten-, eine Korporals- und eine Tambours-Montur und vierzehn St\u00fcck gemeine Soldatenmonturen. Alles war funkelnagelneu, als wenn es eben vom Schneider k\u00e4me, und passte wie angegossen. \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>In der anderen Kiste waren siebenzehn pr\u00e4chtige neue Gewehre, S\u00e4bel und Patrontaschen und eine nagelneue Trommel f\u00fcr den Tambour! Das war eine Herrlichkeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Als die erste Freude vor\u00fcber war, sagte der Feldwebel, weil sie jetzt wieder das Ansehen von ordentlichen Soldaten h\u00e4tten, so wollten sie auch ihren Dienst tun wie es sich geh\u00f6re.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf f\u00fchrte er einen Teil der Mannschaft in die Wachtstube am Schlosstor, teilte sie zum Schildwachtstehen in drei Nummern ab und von nun an mussten sie ordentlich auf Posten ziehen und alle zwei Stunden abl\u00f6sen wie es sich geh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie es schon eine Zeit lang so getrieben hatten, da kam eines Tages eine pr\u00e4chtige sechssp\u00e4nnige Kutsche angefahren und hielt vor dem Schlosstor. Ein Bedienter in einem goldnen Rock machte den Schlag auf und eine wundersch\u00f6ne Dame stieg heraus. Sie lie\u00df sich von der Schildwache den Feldwebel herausrufen, ging mit ihm hinauf in seine Schlafkammer und sprach zu ihm: \u00bbIch bin eine verw\u00fcnschte Prinzessin, du aber sollst mich erl\u00f6sen und mein Br\u00e4utigam sein. Von Morgen an wird jeden Tag eine andere Prinzessin kommen, die erste zum Sergeanten, die zweite zum Corporal und so immer fort, bis ein jeder von euch die Seinige gesehen und mit ihr gesprochen hat. Also muss es geschehen, damit ihr uns erl\u00f6sen k\u00f6nnt. \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Das und noch Anderes redete sie mit dem Feldwebel, ehe sie von dannen fuhr und wie sie gesagt, so kam es.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Prinzess kam des anderen Tages, ging mit dem Sergeanten hinauf in die Kammer und beredete sich allda mit ihm und so ging es immer weiter, jeden Tag kam eine andere und Eine immer noch sch\u00f6ner als die Andere. Dem j\u00fcngsten Soldaten blieb aber die Seinige gar zu lange aus und weil er dachte, wer wei\u00df wann die Reihe an mich kommt, so entschloss er sich kurz und desertierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er aber wieder an die erste Br\u00fccke kam, so stund da der Teufel und frug ihn: \u00bbwohinaus? \u00ab \u00bbAus dem Berg hinaus! \u00ab sprach der Soldat, da fasste ihn der Teufel und drehte ihm das Genick ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die anderen Soldaten ihren Kameraden vermissten, schickte der Feldwebel eine Patrouille aus, um ihn zu suchen. Bald fanden sie ihn denn auch tot am Boden liegen; er hatte seine alten zerrissenen Kleider wieder an, die er mitgebracht und regte kein Glied mehr. Aber noch desselbigen Tages kam die \u00e4lteste Prinzessin wieder gefahren, ging mit ihrem Feldwebel hinauf und sprach zu ihm: \u00bbDass euer Kamerad desertiert ist, das hat die ganze Erl\u00f6sung verdorben; entweder m\u00fcsst ihr jetzt wieder einen achtzehnten Mann herbeischaffen, dass Alles von Neuem beginnen kann, oder ihr seid des Todes alle Siebenzehen.\u00ab So sprach sie und fuhr wieder weg. Nun berief der Feldwebel die ganze Mannschaft zu sich, hielt einen Rat mit ihnen, was sie tun sollten, und sie wurden einig, dass der Corporal mit zwei Gemeinen auf Werbung ausziehen m\u00fcsse nach dem achtzehnten Mann. Als nun die Drei an die erste Br\u00fccke kamen, stand der Teufel davor und frug: \u00bbwohinaus? \u00ab \u00bbAuf Werbung\u00ab sprach der Corporal. \u00bbPassiert! \u00ab rief der Teufel und lie\u00df sie hinaus. So gelangten sie ungehindert \u00fcber die drei Br\u00fccken bis vor den Berg, gingen dieselben Wege, die sie fr\u00fcher hergekommen wieder zur\u00fcck, fanden bald auch das Waldwirtsh\u00e4uslein von damals wieder. Sie setzten sich an den Tisch zu dem Wirt, der sie in den Berg hineingeschickt hatte; weil sie aber so sauber und ordentlich aussahen, erkannte er sie nicht mehr und sie taten als ob sie ihn auch nicht kennten. Es dauerte nicht lange, so kam ein armer Handwerksbursch herein, setzte sich ganz traurig an einen anderen Tisch und lie\u00df sich ein St\u00fcck trocken Brod geben und ein Glas Wasser dazu. Da riefen ihn die drei Soldaten zu sich, gaben ihm Wein zu trinken und Braten zu essen. Da er nun satt war und guter Dinge wurde, fragten sie ihn: ob er nicht f\u00fcr ein gutes Handgeld sich wolle anwerben lassen? Das gefiel dem Handwerksburschen schlecht, deshalb antwortete er im Spott, wenn sie ihm hundert Gulden Handgeld geben wollten, so w\u00e4re er&#8217;s zufrieden. Der Corporal aber, der sich aus der Schatzkammer des verw\u00fcnschten Schlosses einen ganzen Tornister voll Geld mitgebracht hatte, z\u00e4hlte ihm auf der Stelle zweihundert Dukaten auf den Tisch und die Sache war abgemacht. Sie machten sich nun auf den Heimweg, der Teufel lie\u00df sie ungehindert einpassieren und im Schloss gab es eine gro\u00dfe Freude, als sie mit dem Rekruten ankamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie aber aus dem Wirtshaus weg waren, sprach zum Wirt die Wirtin: \u00bbDu bleibst doch ein Esel all dein Lebtag, sonst h\u00e4ttest du gemerkt, dass der Corporal und die zwei Soldaten schon ein Mal bei uns waren, unter den achtzehn lumpigen Kerlen, die dich so schm\u00e4hlich angef\u00fchrt haben. Und zum Lohn daf\u00fcr hast du sie gl\u00fccklich gemacht f\u00fcr all dein Lebtag! \u00ab Wie sie das meine? frug der Wirt. \u00bbEi du Narr\u00ab sprach sie \u00bbhast du denn das viele Gold nicht gesehen? Das haben sie nirgends anders geholt, als in dem Berg, in den du sie geschickt hast, dass sie nicht wiederkommen sollten. Jetzt aber will ich auch keine Bettlerin mehr bleiben. Auf der Stelle packst du den Sack da auf und kommst mir nicht wieder, ohne dass er voll Dukaten ist! \u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Einreden half&#8216; dem Wirt nicht, er musste ohne Zaudern hinaus in den Wald, den Weg rechter Hand, das zweite Pf\u00e4dchen links und hinein in den verzauberten Berg. Wer aber an der ersten Br\u00fccke stand war Niemand Anderes als der Teufel, der frug ihn: \u00bbwohinaus mit deinem Sack? \u00ab \u00bbGeld holen f\u00fcr meine Frau! \u00ab sprach der Wirt, da erwischte ihn der Teufel am Camisol und brach ihm das Genick ab. Das hatte er nun davon. Die Wirtin daheim konnte es aber nicht aushalten vor Erwartung und Ungeduld nach dem sch\u00f6nen Gold; sie dachte, es m\u00f6chte ihm zu schwer werden unterwegs, sie k\u00f6nnte ihm ja entgegen laufen und es ihm abnehmen. Sie kam bis vor den Berg und wartete erst noch eine Zeitlang vor der T\u00fcr, doch als der Wirt immer noch nicht erschien, dachte sie: er hat zu schwer geladen und kann es nicht allein auf die Achsel heben, du willst hineingehen und ihm helfen! Also ging sie hinein und kam zu der ersten Br\u00fccke, wo der Teufel stand und auf sie wartete. \u00bbWohinaus, liebe Frau? \u00ab frug er. \u00bbZu meinem Mann!\u00ab \u00bbDa kann sie hinkommen liebe Frau\u00ab sprach der Teufel, griff sie bei den Haaren, drehte ihr den Hals ab und warf sie hinab zu ihrem Manne. Jetzt waren sie beisammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den achtzehn Soldaten ging es besser. Da die Zahl durch den Rekruten voll geworden war, so kamen die Prinzessinnen wieder angefahren, immer Eine nach der Andern, jede zu ihrem Liebsten und Alle, bis zum Achtzehenten hielten es diesmal richtig aus. Als die letzte Prinzessin dagewesen war, da kamen sie des anderen Abends alle Achtzehen auf ein Mal, die \u00c4lteste aber sprach: \u00bbheute Nacht m\u00fcsst ihr die Erl\u00f6sung zu Ende bringen; eine jede von uns legt sich zu ihrem Br\u00e4utigam, aber ruhig und stille muss ein jeder bei seiner Prinzessin liegen und Keiner reden oder sich r\u00fchren, bis es Reveille schl\u00e4gt.\u00ab So geschah&#8217;s. Sie legten sich Alle Sechs und drei\u00dfig zusammen und Alle hielten tapfer aus, nur der Tambour h\u00e4tte beinahe Alles verdorben. Denn gegen Morgen fiel es ihm pl\u00f6tzlich br\u00fchhei\u00df ein: holla! wer kann denn die Reveille schlagen wenn ich bei der Prinzessin liege? Als er gerade herausspringen wollte, da begann es auf einmal Reveille zu schlagen, aber was f\u00fcr eine Reveille! So hatte der Tambour noch keine geh\u00f6rt! Es war gerade als ob zehnmal hunderttausend Tamboure im Schlosshof stunden und schl\u00fcgen! Jetzt war Alles Liebes und Gutes. Die \u00e4lteste Prinzessin blieb mit dem Feldwebel in dem Schloss wohnen, das nun erl\u00f6st war, die anderen fuhren mit ihren M\u00e4nnern fort, die eine dahin, die andere dort hin, wo eine jede ihr K\u00f6nigreich hatte. Die Br\u00fccke war jetzt gut passieren, denn der Teufel hatte nun andere Sachen zu tun, als dort Schildwacht zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtzehen Soldaten, n\u00e4mlich ein Feldwebel, ein Sergeant, ein Corporal, ein Tambour und vierzehn Gemeine waren zusammen auf einer einsamen Wacht.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5103,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[92,85],"tags":[],"class_list":["post-5102","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johann-wilhelm-wolf","category-maerchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5102"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5102\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5104,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5102\/revisions\/5104"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}