{"id":5016,"date":"2026-01-26T16:54:40","date_gmt":"2026-01-26T15:54:40","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=5016"},"modified":"2026-04-09T15:12:26","modified_gmt":"2026-04-09T13:12:26","slug":"der-vater-des-herzens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/der-vater-des-herzens\/","title":{"rendered":"Der Vater des Herzens"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Der Vater des Herzens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Marion Wolf<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>An ihrem elften Geburtstag erinnerte sich der Kaiser an seine Tochter Anna. Die Regierungsgesch\u00e4fte hatten ihn so in Beschlag genommen, dass er sie fast vergessen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>War sie nicht in der Obhut einer Amme? Prinzessin Anna war ein merkw\u00fcrdiges Kind mit gro\u00dfen Augen und feuerroten Haaren. Heute war der Jahrestag ihrer Geburt und jetzt fragte er sich, was aus ihr geworden war. \u201eWo ist eigentlich meine Tochter?&#8220;, fragte er und holte die Perlenkette ihrer verstorbenen Mutter heraus. \u201eHeut Abend m\u00f6chte ich mit Anna speisen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Prinzessin wird gew\u00fcnscht\u201c, raunte es durch die G\u00e4nge, von einem Lakai zum anderen, in alle R\u00e4ume des Palastes bis in den letzten Winkel \u2013 doch keiner wusste, wo sich Kaisers T\u00f6chterlein aufhielt. Zur\u00fcck raunte es die gleichen verschlungenen Wege. Kurz vor dem Herrscher wurde die Nachricht abgefangen: Der Oberhofmeister riskierte nicht, dem Kaiser so eine Botschaft zu \u00fcberbringen \u2013 das h\u00e4tte ihm den Kopf gekostet! Nicht nur der Kaiser hatte sein eigenes Kind vergessen, nein, der ganze Hofstaat war so mit sich selbst besch\u00e4ftigt gewesen, dass keiner auch nur<br>einen Gedanken an die kleine Anna verschwendet hatte! Der Oberhofmeister gr\u00fcbelte: Wo war denn nur die Amme? Sie war doch verantwortlich f\u00fcr das Wohlergehen der Prinzessin!<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort eilte er in den verwaisten Fl\u00fcgel des Schlosses, den einst die verstorbene Kaiserin bewohnt hatte. Dort fand er eine kleine Zofe mit einem Federbusch den Staub von den M\u00f6beln wedelnd und dabei selbstvergessen ein Liedchen tr\u00e4llernd. \u201eWo ist Prinzessin Anna?\u201c fragte er forsch. Die Zofe sah sich um und erschrak:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht\u201c, erwiderte sie kleinlaut, \u201eich kenne sie nicht.\u201c \u201eUnd wer hat Dich angestellt?\u201c fragte der Oberhofmeister. \u201eDer Oberlakai\u201c, erwiderte sie. \u201eEr pr\u00fcft meine Arbeit und gibt mir den Lohn, aber wohnen tut hier keine Menschenseele.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fchre mich zu ihm!\u201c, befahl der Oberhofmeister Die kleine Zofe lief die G\u00e4nge entlang, zur T\u00fcre hinaus in den Garten und er stelzte wichtigtuerisch hinterher. Im Pavillon sa\u00dfen der Oberlakai, der Oberhofkutscher und der Oberhofg\u00e4rtner beim Kaffee.<br>\u201eWas treibt Ihr M\u00fc\u00dfiggang und tut Euch g\u00fctlich an des Kaisers T\u00fcrkentrank?\u201c herrschte er sie an.<br>\u201eOh, willkommen verehrter Oberhofmeister, wollt Ihr auch ein T\u00e4sschen? Wir halten hier nur eine Konferenz\u201c, schleimte der Oberlakai. \u201eMir ist egal, wor\u00fcber ihr palavert, die Prinzessin ist verschwunden! Wei\u00df wer, wo die Amme ist?\u201c Der Oberlakai grinste: \u201eAber die habt Ihr doch selbst entlassen! Erinnert Ihr Euch nicht? An Annas siebtem Geburtstag\u2026\u201c Der Oberhofmeister erstarrte: \u201eIch? \u2013 keine Ahnung.\u201c Doch der Oberlakai half seinem Ged\u00e4chtnis auf die Spr\u00fcnge: \u201eIhr meintet, die Amme sei nun \u00fcberfl\u00fcssig, weil die Prinzessin keine Milch mehr brauche.\u201c<br>\u201eAch jaaa\u201c, d\u00e4mmerte es dem Oberhofmeister, \u201eaber dann hat Anna doch einen Lehrer bekommen. Wo ist denn der geblieben?\u201c Das konnte der Oberhofg\u00e4rtner beantworten: \u201eDer Lehrer hat sie zwei Jahre unterrichtet. An ihrem neunten Geburtstag war der Kaiser unterwegs und Anna krank vor Sehnsucht nach ihrer Amme. Da empfahl der Hofarzt, das Kind solle etwas von der Welt sehen, um auf andre Gedanken zu kommen. Der Lehrer stimmte zu, weil Reisen bekanntlich bildet.\u201c Der Oberhofmeister erschrak: \u201eJa, wo sind sie denn hingefahren?\u201c Das wusste der Oberhofkutscher: \u201eEin Jahr fuhren wir gem\u00e4chlich durchs Land. Als wir zur\u00fcck kamen, suchte Anna ihren Vater, um ihm zu erz\u00e4hlen, was sie erlebt hatte\u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Oberhofmeister bebte vor Ungeduld: \u201eUnd??\u201c \u201eDer Kaiser war wieder nicht da und hatte auch ihren zehnten Geburtstag vergessen. Da wurde sie traurig, schickte den Lehrer fort und wollte im Park spazieren gehen.\u201c<br>\u201eUnd dann???\u201c Der Hofmarschall sa\u00df wie auf Kohlen. Der Oberlakai berichtete: \u201eSie hatte mir fest versprochen, den Park nicht zu verlassen \u2013 ist dann aber nie wieder aufgetaucht.\u201c Dem Oberhofmeister str\u00e4ubten sich die Haare. \u201eDu meine G\u00fcte! Wenn Anna sich im Wald verirrt hat, haben sie wom\u00f6glich die W\u00f6lfe gefressen \u2013 nicht auszudenken!\u201c Ihm brach der kalte Schwei\u00df aus, das war zu viel. Er holte tief Luft und \u00fcberlegte: Was war seither geschehen? Irgendwer musste sich doch um die Prinzessin gek\u00fcmmert haben\u2026 Pl\u00f6tzlich rannte er wie von der Tarantel gestochen in die Schlossk\u00fcche. \u201eK\u00f6chin, wann hast Du zuletzt f\u00fcr Anna gekocht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00f6chin sah ihn erstaunt an: \u201eVor zehn Monaten. Als die Prinzessin an ihrem 10. Geburtstag von der Reise zur\u00fcckkam, hat niemand sie beachtet. Einen Monat bestellte sie ihre Lieblingsgerichte<br>und a\u00df bei mir in der K\u00fcche. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte sie mir, das Leben im Schloss sei \u00f6de, sie z\u00f6ge fort, wo sie willkommen sei.\u201c Der Oberhofmeister rang nach Luft: \u201eDas ist ja unglaublich! Die<br>Prinzessin verl\u00e4sst das Schloss und keiner kriegt Bescheid? Wer ist denn mit ihr gegangen?\u201c Die K\u00f6chin erinnerte sich: \u201eDa waren drei Knaben, die trugen ihre Taschen, wanderten mit ihr durch<br>den Park und waren auf einmal verschwunden. Ich dachte erst, das sei ein Spiel, aber Anna kehrte nie wieder.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Oberhofmeister war am Platzen: \u201eWarum hat sie das nicht gemeldet?\u201c Die K\u00f6chin war sich keiner Schuld bewusst: \u201eHat denn irgendwer nach ihr gefragt? Der K\u00f6nig nicht und auch sonst keiner! Ich dachte, sie sei in eine Heimschule gekommen, wo sie Gesellschaft hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Oberhofmeister schwante F\u00fcrchterliches. Nachdenklich wankte er zum Pavillon zur\u00fcck und erteilte Befehle:<br>\u201eDu, Oberlakai, suchst das Schloss ab, alle Rumpelkammern und Turmverliese, au\u00dferdem l\u00e4sst Du den Speisesaal auf Hochglanz polieren. Du Oberkutschmeister, l\u00e4sst alle Kutschen ausfahren und nach der Prinzessin suchen \u2013 der Kaiser w\u00fcnscht mit ihr zu speisen! Und Du Oberhofg\u00e4rtner, suchst mit Deinen S\u00f6hnen den Schlosspark ab und bringst Blumenschmuck. Wer die Prinzessin findet, bekommt eine Belohnung von 1000 Goldtalern.\u201c<br>\u201eWann soll Anna denn an der kaiserlichen Tafel erscheinen?\u201c fragte der G\u00e4rtner. \u201eHalb acht beginnt das Festessen\u201c, seufzte der Oberhofmeister und wischte sich den Schwei\u00df von der Stirn. \u201eWenn das Kind dann nicht da ist, f\u00fcrchte ich um meinen Kopf.\u201c Punkt sechs Uhr kamen die Kutscher in den Schlosshof gefahren. Ein M\u00e4dchen mit rotem Haar und gro\u00dfen Augen werde gesucht, hatten sie ausgerufen und brachten jede mit, die \u00e4hnlich aussah und Prinzessin sein wollte. Der Oberhofmeister schluckte, als 40 M\u00e4dchen vor ihm standen und behaupteten, Kaisers T\u00f6chterlein zu sein. Er lie\u00df sie aufreihen, betrachtete sie argw\u00f6hnisch und rief den Hofmedikus. Der sortierte jene aus, die zu gro\u00df oder zu klein waren, zu alt oder zu jung. 30 blieben \u00fcbrig und wurden gleich von Badefrauen geschrubbt \u2013 da entpuppte sich manches Haar als mit R\u00f6tel gef\u00e4rbt. Blieben 20 \u00fcbrig, die weiter behaupteten, Prinzessin zu sein. Die sollten vortanzen, wie bei Hofe \u00fcblich \u2013 das konnte nur die H\u00e4lfte, da waren \u2019s nur noch zehn. Die lenkte der Hofnarr mit Sp\u00e4\u00dfen ab, versteckte sich hinter einer S\u00e4ule und rief \u201eAnna\u201c. Da drehten sich drei M\u00e4dchen um \u2013 die andern konnten es nicht sein. Nun fiel dem Oberhofmeister die K\u00f6chin ein. Er schnappte sich die drei Annas, schleppte sie in die K\u00fcche und lie\u00df dort jede erz\u00e4hlen, was ihre Leibspeisen seien. \u201eNun?\u201c fragte er die K\u00f6chin, \u201ewelche ist die Richtige?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\u201c, antwortete die K\u00f6chin, \u201eseht selbst in meinem Tagebuch nach, was ich der Prinzessin kredenzte. Der Hofmarschall schaute sich das k\u00f6nigliche Kochbuch an und kam zum gleichen Schluss. Die falschen K\u00f6ngist\u00f6chter wurden heimgeschickt, der Hofmeister war mit seinem Latein am Ende und betete zu Gott, die Lakaien m\u00f6chten im Schloss eine Spur der Prinzessin gefunden haben. Doch auch diese Hoffnung zerschlug sich. Mit einem Klo\u00df im Hals, den Strick schon an der Gurgel f\u00fchlend, trat er in den Speisesaal und holte tief Luft \u2013 da kam der Oberhofg\u00e4rtner herein<br>und geleitete die Prinzessin zu ihrem Vater. \u201ePapa\u201c, sagte sie leise. \u201eDu bist gro\u00df geworden, Anna\u201c, bemerkte der Kaiser. \u201eDu hast mich 4 Jahre lang nicht gesehen\u201c, erwiderte die Prinzessin traurig. \u201eIch hatte viel zu tun\u201c, rechtfertigte sich der Kaiser, \u201ejetzt freu Dich \u00fcber diese Perlenkette zu Deinem 11. Geburtstag.\u201c Doch Anna beachtete das Geschenk kaum. Tr\u00e4nen tropften aus ihren<br>Augen. \u201eHast Du mich gar nicht vermisst?\u201c fragte sie ihren Vater. Der Kaiser blickte besch\u00e4mt zu<br>Boden. Der Oberhofmeister indes argw\u00f6hnte: 40 Betr\u00fcgerinnen hatte er entlarvt. Wer wusste, ob<br>der Oberhofg\u00e4rtner nun die wahre Prinzessin gebracht hatte? Vielleicht war der ja nur auf die Belohnung aus? Zudem hatte dieses M\u00e4dchen ungew\u00f6hnlich rosige Wangen \u2026<br>\u201eDie Staatsgesch\u00e4fte haben mich aufgefressen\u201c, erkl\u00e4rte der Kaiser seiner Tochter, aber jetzt wollen wir Deinen Geburtstag feiern. Hast Du einen Wunsch? Ich m\u00f6chte Dich gl\u00fccklich sehen.\u201c Die Prinzessin sah ihn halb ungl\u00e4ubig, halb trotzig an:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann soll der Oberhofg\u00e4rtner neben mir sitzen und seine S\u00f6hne sollen auch mit uns speisen.\u201c Der Oberhofmeister bef\u00fcrchtete Schlimmes. \u201eDu hast seltsame W\u00fcnsche\u201c, erwiderte der Kaiser,<br>\u201eeine Prinzessin sollte mit Prinzen verkehren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Es hat Dich vier Jahre nicht gek\u00fcmmert, mit wem ich Umgang hatte\u201c, widersprach Anna. \u201eDu hast mich fast mein halbes Leben allein gelassen und die letzten elf Monate nicht mal bemerkt, dass ich<br>gar nicht im Schloss weilte.\u201c<br>\u201eWas?\u201c rief der Kaiser emp\u00f6rt. Wo warst Du denn so lange??!\u201c Anna beschwichtigte ihn: \u201eReg Dich ab, ich habe den Schlosspark nie verlassen! Ich lebte im Haus des G\u00e4rtners. Er hat mich beh\u00fctet, wie ein Vater und seine S\u00f6hne waren meine Gespielen. Darum sind sie mir wie Br\u00fcder geworden.\u201c<br>\u201eVerzeiht, hoher Herr\u201c, ergriff nun der G\u00e4rtner das Wort, \u201emir lag es fern, Euch Eure Tochter zu entfremden\u201c, \u201eaber keiner hie\u00df Prinzessin Anna willkommen nach ihrer langen Reise. Sie f\u00fchlte sich so verloren in dem gro\u00dfen Schloss, wo jeder seinen Gesch\u00e4ften nachging und keiner Notiz von ihr nahm. Ich wollte sie nur bei mir behalten, bis sie vermisst w\u00fcrde, vielleicht drei Tage \u2013 und dann ist daraus fast ein Jahr geworden\u2026\u201c<br>\u201eWarum hast Du mir nicht gleich gesagt, dass sie bei Dir ist?\u201c fragte der Oberhofmeister erbost. \u201eHast Du mich denn je danach gefragt oder auch nur zu Worte kommen lassen?\u201c Der G\u00e4rtner sah ihm streng in die Augen: \u201eDu befiehlst nur \u2013 zuh\u00f6ren kannst Du nicht.\u201c Der Kaiser begriff, was da faul war in seinem Staate, entlie\u00df den Oberhofmeister aus seinem Amt und jagte ihn mit Schimpf und Schande davon.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuf ein Wort\u201c, nahm er dann den Oberhofg\u00e4rtner beiseite, \u201ewas habe ich falsch gemacht?\u201c<br>\u201eMajest\u00e4t\u201c, erwiderte jener, ein Kind geh\u00f6rt gehegt und gepflegt, wie ein Pfl\u00e4nzchen. Was dem einen Wasser und Sonne, ist dem anderen Aufmerksamkeit und Liebe.\u201c<br>Der Kaiser senkte sein Haupt: \u201eWas war ich nur f\u00fcr ein Vater! Das soll sich nun \u00e4ndern!\u201c Zuerst lie\u00df er die Knaben hereinrufen und hie\u00df sie an der kaiserlichen Tafel willkommen. Die Prinzessin freute sich \u00fcber die Einsicht ihres Vaters, legte ihre Perlenkette an und freute sich nun dar\u00fcber. Das Festessen wurde aufgetischt und alle a\u00dfen mit gutem Appetit. Zwischen den G\u00e4ngen erz\u00e4hlte Anna, was sie in den letzten Jahren erlebt hatte und der Kaiser h\u00f6rte aufmerksam zu.<br>Zum guten Ende durfte die Rasselbande hinter dem Hofnarren her toben und die beiden V\u00e4ter stie\u00dfen mit einem Glas Rotwein auf ihre neue Freundschaft an.<br>Seitdem hatte der Kaiser ein Auge auf seine Prinzessin und die G\u00e4rtnerbuben durften weiter fr\u00f6hlich mit ihr herumtoben. W\u00e4re die Zeit stehen geblieben, w\u00fcrde Prinzessin Anna noch heute mit ihnen im Schlosspark Verstecken spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hofnarr kann davon ein Liedlein singen\u2026<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Dieses M\u00e4rchen wurde mir von Marion Wolf zur Verf\u00fcgung gestellt.<br>Das Copyright dieses M\u00e4rchens liegt bei der Autorin: <a href=\"http:\/\/dichterseele.beepworld.de\">http:\/\/dichterseele.beepworld.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Das Kopieren in andere Webseiten oder Foren ist nicht gestattet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vater des Herzens Marion Wolf An ihrem elften Geburtstag erinnerte sich der Kaiser an seine Tochter Anna. Die Regierungsgesch\u00e4fte hatten ihn so in Beschlag genommen, dass er sie fast vergessen hatte. War sie nicht in der Obhut einer Amme? 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