{"id":368,"date":"2015-10-07T10:57:32","date_gmt":"2015-10-07T08:57:32","guid":{"rendered":"http:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=368"},"modified":"2026-01-24T02:54:27","modified_gmt":"2026-01-24T01:54:27","slug":"ferendinos-im-glaesernen-turm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/ferendinos-im-glaesernen-turm\/","title":{"rendered":"Ferendinos Im gl\u00e4sernen Turm"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Es lebten einmal ein K\u00f6nig und eine K\u00f6nigin, aber sie hatten keine Kinder. Darum baten sie jeden Tag Gott, er m\u00f6ge ihnen einen Sohn als Nachfolger auf ihrem Thron senden. Nach langer Zeit hatte Gott Mitleid mit ihnen, und sie bekamen einen sch\u00f6nen Sohn. Wegen ihrer gro\u00dfen Liebe aber und aus Furcht, der junge k\u00f6nnte, sobald er herangewachsen war, sie verlassen und fortziehen, lie\u00dfen der K\u00f6nig und die K\u00f6nigin einen gro\u00dfen gl\u00e4sernen Turm bauen und schlossen ihn darin ein. Diesen Turm durften nur sie selbst, die Lehrer und die Diener des K\u00f6nigssohnes betreten, und allen war es verboten, \u00fcber die Welt drau\u00dfen zu sprechen. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">So wuchs Ferendinos, ihr Sohn, heran und wurde ein starker und sch\u00f6ner junger Mann, ohne zu wissen, dass es noch eine andere Welt und andere Menschen au\u00dfer ihm und den Seinen gab. Eines Tages verga\u00df ein Lehrer seine Zeitung im Turm. Ferendinos fand sie, nahm sie und las von einem gro\u00dfen Fest, das der Sultan in Konstantinopel gab. Wer ist wohl dieser Sultan, dachte er, und was ist Konstantinopel? Den ganzen Morgen war er nachdenklich und unruhig. Beim Mittagessen geriet er in Zorn \u00fcber einen Diener, ergriff einen Knochen und schleuderte ihn voll Kraft an die Wand. Die gl\u00e4serne Mauer zerbrach, und durch das Loch sah Ferendinos den Himmel und das Meer, er sah auch eine Frau, die mit zwei Kannen auf den Schultern vom Brunnen zur\u00fcckkehrte. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Als am Abend seine Eltern kamen, sagte der K\u00f6nigssohn: \u00bbIch werde nach Konstantinopel gehen!\u00ab Der K\u00f6nig weinte, die K\u00f6nigin schluchzte: \u00bbWohin willst du gehen, lieber Sohn?\u00ab Aber Ferendinos blieb bei seinem Plan: \u00bbIch will nach Konstantinopel gehen, und nach vierzig Tagen werde ich zur\u00fcckkehren.\u00ab Der K\u00f6nig willigte schlie\u00dflich ein und lie\u00df ein Schiff bauen, wie es noch nie eins auf dem Meere gegeben hatte. Sein Rumpf war aus reinem Gold, seine Segel aus Seide, und seine Ladung waren Diamanten und andere kostbare Steine, und zu Schiffsleuten nahmen sie die kr\u00e4ftigsten jungen M\u00e4nner der Insel. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Als das Schiff fertig war, nahm Ferendinos Abschied von den Seinen und fuhr nach Konstantinopel. Tag und Nacht segelten sie, bis sie eines Morgens vor der Stadt ankamen. Ein paar Fischer, die in der Fr\u00fche fischten, sahen weit drau\u00dfen im Meer ein Ding, das funkelte, als ob die Sonne ihm ihr Licht geliehen h\u00e4tte. Sofort laufen sie zum Sultan und erz\u00e4hlen es ihm: \u00bbSultan, lang m\u00f6gest du leben, drau\u00dfen auf dem Meer ist ein Ding, das glitzert. \u00ab Der Sultan tritt auf den Balkon. Was sieht er da? Vor dem Hafen von Konstantinopel ein ganz goldenes Schiff, das unter den Strahlen der Sonne gl\u00e4nzt. \u00bbSchnell\u00ab, ruft er, \u00bbmacht alles bereit. Gewiss kommt da ein gro\u00dfm\u00e4chtiger Herr. Ich will mit meinem Zw\u00f6lferrat hinuntergehen und ihn empfangen.\u00ab So geschah es. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Als Ferendinos&#8216; Schiff Anker geworfen hatte, kamen der Sultan und sein Zw\u00f6lferrat an Bord. Ferendinos nahm sie auf, bot ihnen Konfekt an, und als sie fortgingen, gab er einem jeden ein P\u00e4ckchen mit kostbaren Steinen. Der Sultan lud Ferendinos am n\u00e4chsten Tag in den Palast ein, um seine Dankbarkeit zu zeigen, aber im Grunde hatte er etwas ganz anderes im Sinn. Er hatte n\u00e4mlich eine Krankheit, die sie Grind nannten, und die \u00c4rzte hatten ihm gesagt, dass es nur ein Mittel f\u00fcr seine Genesung g\u00e4be: er m\u00fcsse einen K\u00f6nigssohn von zwanzig Jahren, der einziges Kind seiner Eltern w\u00e4re, vierzig Tage lang mit Pinienkernen und Essig ern\u00e4hren, ihn dann schlachten und sein Blut trinken. Er glaubte nun, dass Ferendinos der Richtige sei, rief seine wundersch\u00f6ne Tochter und sagte zu ihr: \u00bbSieh, morgen fr\u00fch wird Ferendinos kommen. Wenn er sich zum Mittagsschlaf hinlegt, sollst du seine Zimmert\u00fcr verschlie\u00dfen.\u00ab So geschah es auch. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Am n\u00e4chsten Tag brachte die Sultanstochter Ferendinos in sein 7immer, und sobald er eingetreten war, verschloss sie die T\u00fcr. Der junge Mann legte sich schlafen. Als er aufgewacht war, wollte er die T\u00fcr \u00f6ffnen und fand sie verschlossen. Sonderbar, dachte er, warum verschlie\u00dfen sie die T\u00fcr? Am Abend kam die Sultanstochter und brachte ihm Pinienkerne zum Essen und dazu einen Krug Essig. \u00bbWarum habe Ihr mich eingeschlossen?\u00ab fragte der K\u00f6nigssohn. Die Sultanstochter hatte sich auf den ersten Blick in den h\u00fcbschen jungen Mann verliebt. Darum sagte sie zu ihm: \u00bbSo und so ist es. Mein Vater will dich schlachten, aber ich werde dich retten. Die Pinienkerne, die ich dir bringe, sollst du essen, aber den Essig sch\u00fctte in die Zimmerecke, damit die Mauer aufweicht, dass du sie niederrei\u00dfen und fliehen kannst.\u00ab So sagte sie, und so taten sie. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Vierzig Tage lang goss der K\u00f6nigssohn den Essig an die Mauer, die schon ziemlich aufgeweicht war. Am letzten Tag brachte ihm die Sultanstochter eine Strickleiter. Er gab der Wand einen Fu\u00dftritt, und sie gab nach. \u00bbLauf rasch davon\u00ab, sagte die Sultanstochter, \u00bbbevor mein Vater etwas erf\u00e4hrt. Und viel Gl\u00fcck!\u00ab &#8211; \u00bbIch gehe nicht fort\u00ab, sagte Ferendinos, \u00bbwie kann ich dich zur\u00fccklassen? Du musst mit mir kommen. \u00ab Also steigen Ferendinos und das M\u00e4dchen die Leiter hinab, laufen zum Hafen und besteigen das Schiff. Die Segel werden gesetzt und fort geht&#8217;s. Inzwischen will der Sultan den K\u00f6nigssohn holen, um ihn zu t\u00f6ten. Aber was muss er sehen? Das Zimmer ist leer, die Wand niedergebrochen und Ferendinos fort. Er sucht seine Tochter. Nirgends findet er sie. Er geht hinaus auf den Balkon und erblickt das Schiff, das sich schnell entfernt. Da merkt er, dass sie geflohen sind. In seinem gro\u00dfen Zorn verflucht er seine Tochter und sagt: \u00bbGeh, meine Tochter, wenn ihr ankommt und seine Mutter ihn k\u00fcsst, dann soll er dich vergessen!\u00ab Neben dem Sultan steht seine Frau. Wie sie die Verw\u00fcnschung h\u00f6rt, sagt sie zu ihm: \u00bbHast du denn kein Mitleid mit unserer Tochter, die in ein fremdes Land zieht? Komm, sei vern\u00fcnftig und mildere den Fluch!\u00ab Da \u00e4nderte er den Fluch und sagte: \u00bbGeh, meine Tochter, wenn ihr ankommt und seine Mutter ihn k\u00fcsst, soll er dich vergessen. Aber wenn sie ihn wiederum k\u00fcsst, soll er sich wieder deiner erinnern!\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Die Sultanstochter, die eine Zauberin war, hatte den Fluch verstanden, aber sie sagte nichts, und das Schiff fuhr immer weiter. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Lassen wir jetzt Ferendinos und sehen wir, was aus dem K\u00f6nig und der K\u00f6nigin, seinen Eltern, geworden ist. Als die vierzig Tage um waren und der K\u00f6nigssohn nicht wiederkam, meinten sie, er w\u00e4re gestorben. Der K\u00f6nig kleidete sich schwarz, schwarz die K\u00f6nigin, Schwarz trug der ganze Palast. Klagen und Weinen war auf der ganzen Insel. Eines Tages sahen sie pl\u00f6tzlich von weitem das goldene Schiff kommen. Freude und Lachen \u00fcberall! Die Glocken l\u00e4uteten. Das Schiff warf Anker. Alle stiegen aus. Da sagte Ferendinos zur Sultanstochter: \u00bbIch will dich mit Ehren und Glanz in den Palast bringen. Deshalb bleibe hier im Gasthof, bis ich hinaufgehe, um dich mit meinem ganzen Gefolge abzuholen.\u00ab &#8211; \u00bbGut\u00ab, sagte das M\u00e4dchen, \u00bbnur achte darauf, dass deine Mutter dich nicht k\u00fcsst. Denn wenn sie dich k\u00fcsst, wirst du mich sofort vergessen.\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbHab keine Sorge\u00ab, erwiderte Ferendinos. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Er stieg hinauf in die Stadt, wo ihn die Seinen mit Sehnsucht erwarteten. Die K\u00f6nigin wollte ihn k\u00fcssen, aber ihr Sohn lie\u00df es nicht zu. Mittags bei Tisch erz\u00e4hlte er seine Geschichte und auch von dem sch\u00f6nen M\u00e4dchen, das ihn gerettet hatte. Er legte sich zum Mittagsschlaf und sagte ihnen, wenn er wieder aufstehen w\u00fcrde, wolle er das M\u00e4dchen vom Hafen her holen. Bevor er einschlief, rief er Stephanus, seinen treuen Diener, und sagte zu ihm: \u00bbStephanus, geh zum Hafen und hole frische Fische!\u00ab Stephanus entfernte sich, der K\u00f6nigssohn legte sich nieder und lie\u00df die T\u00fcr offen, denn es war sehr hei\u00df. Aber als er da lag und schlief, kam die Mutter herein und k\u00fcsste ihn. Nachmittags, als er aufwachte, erinnerte er sich an keine Sultanstochter, an gar nichts, er fragte nur seine Mutter: \u00bbMutter, kam Stephanus zur\u00fcck?\u00ab &#8211; \u00bbNein, mein Sohn\u00ab, erwiderte die K\u00f6nigin. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Also brach Ferendinos auf, um Stephanus zu suchen. Am Hafen unten findet er den Diener, wie er vor dem Gasthof steht und zu einen, Fenster hinauf schaut. Er fragt ihn also: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbWas treibst du, lieber Stephanus, dass du da stehst und starrest? Verlorst du wohl das bare Geld und musst nun m\u00fchsam rechnen?\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Ihm antwortete Stephanus: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbDas bare Geld verlor ich hier im Anblick dieser Edlen. Ich wei\u00df ja nicht, ob Ihr erfuhrt, dass man hierher sie brachte.\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Die Sultanstochter, denn das war die Edle, beugte sich \u00fcber den Balkon und sagte: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbWer ist denn das, der drau\u00dfen spricht, der junge Mann dort unten? Die Zunge sollte man ihm wohl zur Lehre etwas k\u00fcrzen.\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Zornig fuhr Ferendinos auf und antwortete: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbAcht du auf deine Worte, Frau, und m\u00e4\u00dfige deine Rede. Der junge Mann, der mit dir spricht, ist ja der Sohn des K\u00f6nigs.\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">L\u00e4chelnd antwortet das M\u00e4dchen: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbIch f\u00fcrcht&#8216; den K\u00f6nig wahrlich nicht und nicht die ganze Staatsmacht. Mein Urteil sprecht mir offen aus vorm Antlitz seiner Hoheit.\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Da geriet der K\u00f6nigssohn erst recht in Zorn und befahl, sie vor Gericht zu bringen, weil sie den Sohn des K\u00f6nigs beschimpft habe. Es kam der Tag des Gerichts und die Stunde, da die K\u00f6nigstochter sich verteidigen sollte. Wie sie sich erhob und sich grad aufrichtete, ergl\u00e4nzte der ganze Saal von ihrer Sch\u00f6nheit. Zuerst wandte sie sich an Ferendinos: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbErinnerst du dich, Ferendin, erinnerst du dich nicht mehr? Mit Zuckerwerk und s\u00fc\u00dfer Nuss hab ich dich lang ges\u00e4ttigt. Erinnerst du dich an die Wand, die wir mit Essig netzten? Erinnerst du dich an die Fahrt, die wir zusammen machten?\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Dann wandte sie sich an die K\u00f6nigin: <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">\u00bbOh, mach dich auf, Frau K\u00f6nigin und Herrscherin, du gro\u00dfe, gib ihm noch einmal deinen Kuss, dass ihm Erinnerung komme!\u00ab <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana;\">Da stand die K\u00f6nigin auf, gab ihrem Sohn noch einmal einen Kuss, und die Erinnerung kam ihm wieder. Nach wenigen Tagen wurde mit gro\u00dfen Freuden und Festen die Hochzeit des Ferendinos mit der Sultanstochter gefeiert. Und sie lebten gut und wir noch besser.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[85,133],"tags":[],"class_list":["post-368","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maerchen","category-maerchen-weltweit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":369,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368\/revisions\/369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}