{"id":335,"date":"2015-10-07T00:14:34","date_gmt":"2015-10-06T22:14:34","guid":{"rendered":"http:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=335"},"modified":"2025-12-27T23:01:20","modified_gmt":"2025-12-27T22:01:20","slug":"das-haessliche-junge-entlein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/das-haessliche-junge-entlein\/","title":{"rendered":"Das h\u00e4ssliche Junge Entlein"},"content":{"rendered":"\n<p>Hans Christian Andersen<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Es war so herrlich drau\u00dfen auf dem Lande! Es war Sommer, das Korn stand gelb, der Hafer gr\u00fcn, das Heu war unten auf den gr\u00fcnen Wiesen in Schobern aufgesetzt, und der Storch ging auf seinen langen, roten Beinen und plapperte \u00c4gyptisch, denn diese Sprache hatte er von seiner Frau Mutter gelernt. Rings um die \u00c4cker und die Wiesen waren gro\u00dfe W\u00e4lder und mitten in den W\u00e4ldern tiefe Seen. Ja, es war wirklich herrlich da drau\u00dfen auf dem Lande! Mitten im Sonnenschein lag dort ein altes Landgut, von tiefen Kan\u00e4len umgeben; und von der Mauer bis zum Wasser herunter wuchsen gro\u00dfe Klettenbl\u00e4tter, die so hoch waren, dass kleine Kinder unter den h\u00f6chsten aufrecht stehen konnten. Es war ebenso wild darin wie im tiefsten Walde. Hier sa\u00df eine Ente auf ihrem Neste, welche ihre Jungen ausbr\u00fcten musste; aber es wurde ihr fast zu langweilig, ehe die Jungen kamen; dazu erhielt sie selten Besuch; die andern Enten schwammen lieber in den Kan\u00e4len umher, als dass sie hinaufliefen, sich unter ein Klettenblatt zu setzen, um mit ihr zu schnattern.<\/span><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die sch\u00f6nsten M\u00e4rchen von Hans Christian Andersen | langes H\u00f6rbuch zum Einschlafen (deutsch)\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/sVf0J3uaXMc?start=3922&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Endlich platzte ein Ei nach dem andern. \u00bbPiep, piep!\u00ab sagte es, und alle Eidotter waren lebendig geworden und streckten den Kopf heraus. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbRapp, rapp!\u00ab sagte sie; und so rappelten sich alle, was sie konnten, und sahen nach allen Seiten unter die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter; und die Mutter lie\u00df sie sehen, soviel sie wollten, denn das Gr\u00fcne ist gut f\u00fcr die Augen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbWie gro\u00df ist doch die Welt!\u00ab sagten alle Jungen; denn nun hatten sie freilich ganz anders Platz als vorher, da sie noch drinnen im Ei lagen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbGlaubt ihr, dass dies die ganze Welt sei?\u00ab sagte die Mutter. \u00bbDie erstreckt sich noch weit \u00fcber die andere Seite des Gartens, gerade hinein in des Pfarrers Feld; aber da bin ich noch nie gewesen! Ihr seid doch alle beisammen?\u00ab fuhr sie fort und stand auf. \u00bbNein, ich habe nicht alle, das gr\u00f6\u00dfte Ei liegt noch da, wie lange soll denn das dauern? Jetzt bin ich es bald \u00fcberdr\u00fcssig!\u00ab Und so setzte sie sich wieder.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNun, wie geht es?\u00ab fragte eine alte Ente, welche gekommen war, um einen Besuch abzustatten. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbEs w\u00e4hrt so lange mit dem einen Ei!\u00ab sagte die Ente, die da sa\u00df. \u00bbEs will nicht platzen; doch sieh nur die andern an: Sind es nicht die niedlichsten Entlein, die man je gesehen? Sie gleichen allesamt ihrem Vater; der B\u00f6sewicht kommt nicht, mich zu besuchen.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbLass mich das Ei sehen, welches nicht platzen will!\u00ab sagte die Alte. \u00bbGlaube mir, es ist ein Kalekutenei! Ich bin auch einmal so angef\u00fchrt worden und hatte meine gro\u00dfe Sorge und Not mit den Jungen, denn ihnen ist bange vor dem Wasser! Ich konnte sie nicht hineinbringen; ich rappte und schnappte, aber es half nichts. &#8211; Lass mich das Ei sehen! Ja, das ist ein Kalekutenei! Lass es liegen, und lehre lieber die andern Kinder schwimmen.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbIch will doch noch ein bisschen darauf sitzen\u00ab, sagte die Ente; \u00bbhabe ich nun so lange gesessen, so kann ich auch noch einige Tage sitzen.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNach Belieben\u00ab, sagte die alte Ente und ging von dannen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Endlich platzte das gro\u00dfe Ei. \u00bbPiep, piep!\u00ab sagte das Junge und kroch heraus. Es war so gro\u00df und h\u00e4sslich! Die Ente betrachtete es: \u00bbEs ist doch ein gewaltig gro\u00dfes Entlein\u00ab, sagte sie; \u00bbkeins von den andern sieht so aus; sollte es wohl ein kalekutisches K\u00fcchlein sein? Nun, wir wollen bald dahinterkommen; in das Wasser muss es, sollte ich es auch selbst hineinsto\u00dfen.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Am n\u00e4chsten Tage war sch\u00f6nes, herrliches Wetter; die Sonne schien auf alle gr\u00fcnen Kletten. Die Entleinmutter ging mit ihrer ganzen Familie zu dem Kanale hinunter. Platsch, da sprang sie in das Wasser. \u00bbRapp, rapp!\u00ab sagte sie, und ein Entlein nach dem andern plumpste hinein; das Wasser schlug ihnen \u00fcber dem Kopf zusammen, aber sie kamen gleich wieder empor und schwammen so pr\u00e4chtig; die Beine gingen von selbst, und alle waren sie im Wasser; selbst das h\u00e4ssliche graue Junge schwamm mit. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNein, es ist kein Kalekut\u00ab, sagte sie; \u00bbsieh, wie herrlich es die Beine gebraucht, wie gerade es sich h\u00e4lt; es ist mein eigenes Kind! Im Grunde ist es doch ganz h\u00fcbsch, wenn man es nur recht betrachtet. Rapp, rapp! &#8211; Kommt nur mit mir, ich werde euch in die gro\u00dfe Welt f\u00fchren, euch im Entenhof pr\u00e4sentieren; aber haltet euch immer nahe bei mir, damit niemand euch trete, und nehmt euch vor den Katzen in acht!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und so kamen sie in den Entenhof hinein. Da drinnen war ein schrecklicher L\u00e4rm, denn da waren zwei Familien, die sich um einen Aalkopf bissen, und am Ende bekam ihn doch die Katze. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbSeht, so geht es in der Welt zu!\u00ab sagte die Entleinmutter und wetzte ihren Schnabel, denn sie wollte auch den Aalkopf haben. \u00bbGebraucht nun die Beine!\u00ab sagte sie. \u00bbSeht, dass ihr euch rappeln k\u00f6nnt, und neigt euern Hals vor der alten Ente dort; die ist die vornehmste von allen hier; sie ist aus spanischem Gebl\u00fct, deshalb ist sie so dick, und seht ihr: sie hat einen roten Lappen um das Bein; das ist etwas au\u00dferordentlich Sch\u00f6nes und die gr\u00f6\u00dfte Auszeichnung, welche einer Ente zuteil werden kann; das bedeutet so viel, dass man sie nicht verlieren will und dass sie von Tier und Menschen erkannt werden soll! &#8211; Rappelt euch! &#8211; Setzt die F\u00fc\u00dfe nicht einw\u00e4rts: ein wohlerzogenes Entlein setzt die F\u00fc\u00dfe weit auseinander, gerade so wie Vater und Mutter, seht: so! Nun neigt euern Hals und sagt: Rapp!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und das taten sie; aber die andern Enten ringsumher betrachteten sie und sagten ganz laut: \u00bbSieh da! Nun sollen wir noch den Anhang haben; als ob wir nicht schon so genug w\u00e4ren! Und pfui! Wie das eine Entlein aussieht; das wollen wir nicht dulden!\u00ab &#8211; Und sogleich flog eine Ente hin und biss es in den Nacken. \u00bbLass es gehen\u00ab, sagte die Mutter; \u00bbes tut ja niemandem etwas!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbJa, aber es ist zu gro\u00df und ungew\u00f6hnlich\u00ab, sagte die bei\u00dfende Ente, \u00bbund deshalb muss es gepufft werden.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbEs sind h\u00fcbsche Kinder, welche die Mutter hat\u00ab, sagte die alte Ente mit dem Lappen um das Bein: \u00bballe sch\u00f6n, bis auf das eine, das ist nicht gegl\u00fcckt, ich m\u00f6chte, dass sie es umarbeiten k\u00f6nnte.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbDas geht nicht, Ihro Gnaden!\u00ab sagte die Entleinmutter. \u00bbEs ist nicht h\u00fcbsch, aber es hat ein innerlich gutes Gem\u00fct und schwimmt so herrlich wie eines von den andern, ja ich darf sagen, noch etwas besser; ich denke, es wird h\u00fcbsch heran wachsen und mit der Zeit etwas kleiner werden; es hat zu lange in dem Ei gelegen und deshalb nicht die rechte Gestalt bekommen!\u00ab Und so zupfte sie es im Nacken und gl\u00e4ttete das Gefieder. \u00bbEs ist \u00fcberdies ein Entrich\u00ab, sagte sie, \u00bbund darum macht es nicht soviel aus. Ich denke, er wird gute Kr\u00e4fte bekommen; er schl\u00e4gt sich schon durch!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbDie andern Entlein sind niedlich\u00ab, sagte die Alte; \u00bbtut nun, als ob ihr zu Hause w\u00e4ret, und findet ihr einen Aalkopf, so k\u00f6nnt ihr mir ihn bringen.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und so waren sie wie zu Hause. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Aber das arme Entlein, welches zuletzt aus dem Ei gekrochen war und so h\u00e4sslich aussah, wurde gebissen, gesto\u00dfen und zum besten gehalten, und das sowohl von den Enten wie von den H\u00fchnern. \u00bbEs ist zu gro\u00df!\u00ab sagten alle, und der kalekutische Hahn, welcher mit Sporen zur Welt gekommen war und deshalb glaubte, dass er Kaiser sei, blies sich auf wie ein Fahrzeug mit allen Segeln, ging gerade auf dasselbe los, und dann kollerte er und wurde ganz rot am Kopfe. Das arme Entlein wusste nicht, wo es stehen oder gehen sollte; es war so betr\u00fcbt, weil es so h\u00e4sslich aussah und vom ganzen Entenhof verspottet wurde. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">So ging es den ersten Tag, und sp\u00e4ter wurde es schlimmer und schlimmer. Das arme Entlein wurde von allen gejagt; selbst seine Schwestern waren so b\u00f6se gegen es und sagten immer: \u00bbWenn die Katze dich nur fangen m\u00f6chte, du h\u00e4ssliches Gesch\u00f6pf!\u00ab Und die Mutter sagte: \u00bbWenn du nur weit fort w\u00e4rst!\u00ab Und die Enten bissen es, und die H\u00fchner schlugen es, und das M\u00e4dchen, welches die Tiere f\u00fcttern sollte, stie\u00df mit den F\u00fc\u00dfen danach. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Da lief es und flog \u00fcber den Zaun; die kleinen V\u00f6gel in den B\u00fcschen flogen er schrocken auf. Das geschieht, weil ich so h\u00e4sslich bin, dachte das Entlein und schloss die Augen, lief aber gleichwohl weiter; so kam es hinaus zu dem gro\u00dfen Moor, wo die wilden Enten wohnten. Hier lag es die ganze Nacht; es war so m\u00fcde und kummervoll. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Am Morgen flogen die wilden Enten auf, und sie betrachteten den neuen Kameraden. \u00bbWas bist du f\u00fcr einer?\u00ab fragten sie, und das Entlein wendete sich nach allen Seiten und gr\u00fc\u00dfte, so gut es konnte. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbDu bist au\u00dferordentlich h\u00e4sslich\u00ab, sagten die wilden Enten; \u00bbaber das kann uns gleich sein, wenn du nur nicht in unsere Familie hineinheiratest.\u00ab &#8211; Das Arme! Es dachte wahrlich nicht daran, sich zu verheiraten, wenn es nur die Erlaubnis erhalten konnte, im Schilfe zu liegen und etwas Moorwasser zu trinken. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">So lag es zwei ganze Tage; da kamen zwei wilde G\u00e4nse oder richtiger wilde G\u00e4nseriche dorthin; es war noch nicht lange her, dass sie aus dem Ei gekrochen waren, und deshalb waren sie auch so keck. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbH\u00f6re, Kamerad!\u00ab sagten sie: \u00bbDu bist so h\u00e4sslich, dass wir dich gut leiden m\u00f6gen; willst du mitziehen und Zugvogel werden? Hier nahebei in einem andern Moore gibt es einige s\u00fc\u00dfe, liebliche G\u00e4nse, lauter Fr\u00e4ulein, die alle &gt;Rapp!&lt; sagen k\u00f6nnen. Du bist imstande, dein Gl\u00fcck zu machen, so h\u00e4sslich du auch bist.&#8220; \u00bbPiff, paff!\u00ab ert\u00f6nte es eben, und beide wilde G\u00e4nse fielen tot in das Schilf nieder, und das Wasser wurde blutrot. &#8211; \u00bbPiff, paff!\u00ab erscholl es wieder, und ganze Scharen wilder G\u00e4nse flogen aus dem Schilfe auf. Und dann knallte es abermals. Es war gro\u00dfe Jagd; die J\u00e4ger lagen rings um das Moor herum, ja einige sa\u00dfen oben in den Baumzweigen, welche sich weit \u00fcber das Schilfrohr hinstreckten. Der blaue Dampf zog gleich Wolken in die dunklen B\u00e4ume hinein und weit \u00fcber das Wasser hin; zum Moore kamen die Jagdhunde: platsch, platsch! Das Schilf und das Rohr neigten sich nach allen Seiten. Das war ein Schrecken f\u00fcr das arme Entlein! Es wendete den Kopf, um ihn unter den Fl\u00fcgel zu stecken, aber in demselben Augenblicke stand ein f\u00fcrchterlich gro\u00dfer Hund dicht bei dem Entlein; die Zunge hing ihm lang aus dem Halse heraus, und die Augen leuchteten greulich-h\u00e4\u00dflich; er streckte seinen Rachen dem Entlein gerade entgegen, zeigte ihm die scharfen Z\u00e4hne und &#8211; platsch, platsch! &#8211; ging er wieder, ohne es zu packen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bb0 Gott sei Dank!\u00ab seufzte das Entlein; \u00bbich bin so h\u00e4sslich, dass mich selbst der Hund nicht bei\u00dfen mag!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und so lag es ganz stille, w\u00e4hrend die Schrotk\u00f6rner durch das Schilf sausten und Schuss auf Schuss knallte. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Erst sp\u00e4t am Tage wurde es stille; aber das arme Junge wagte noch nicht, sich zu erheben; es wartete noch mehrere Stunden, bevor es sich umsah, und dann eilte es fort aus dem Moore, so schnell es konnte. Es lief \u00fcber Feld und Wiese; da tobte ein solcher Sturm, dass es ihm schwer wurde, von der Stelle zu kommen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Gegen Abend erreichte es eine arme kleine Bauemh\u00fctte; die war so bauf\u00e4llig, dass sie selbst nicht wusste, nach welcher Seite sie fallen sollte, und darum blieb sie stehen. Der Sturm umsauste das Entlein so, dass es sich niedersetzen musste, um sich dagegen zu stemmen; und es wurde schlimmer und schlimmer. &#8211; Da bemerkte es, dass die T\u00fcr aus der einen Angel gegangen war und so schief hing, dass es durch die Spalte in die Stube hineinschl\u00fcpfen konnte, und das tat es. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Hier wohnte eine Frau mit ihrem Kater und ihrer Henne. Und der Kater, welchen sie S\u00f6hnchen nannte, konnte einen Buckel machen und schnurren; er spr\u00fchte sogar Funken, aber dann musste man ihm gegen die Haare streichen. Die Henne hatte ganz kleine niedrige Beine, und deshalb wurde sie K\u00fcchelchen Kurzbein genannt; sie legte gute Eier, und die Frau liebte sie wie ihr eigenes Kind. Am Morgen bemerkte man sogleich das fremde Entlein; und der Kater begann zu schnurren und die Henne zu glucken. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbWas ist das?\u00ab sagte die Frau und sah ringsum; aber sie sah nicht gut, und so glaubte sie, dass das Entlein eine fette Ente sei, die sich verirrt habe. \u00bbDas ist ja ein seltener Fang!\u00ab sagte sie. \u00bbNun kann ich Enteneier bekommen. Wenn es nur kein Entrich ist! Das m\u00fcssen wir erproben.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und so wurde das Entlein f\u00fcr drei Wochen auf Probe angenommen; aber es kamen keine Eier. Und der Kater war Herr im Hause, und die Henne war die Dame, und immer sagten sie: \u00bbWir und die Welt!\u00ab Denn sie glaubten, dass sie die H\u00e4lfte seien, und zwar die bei weitem beste H\u00e4lfte. Das Entlein glaubte, dass man auch eine andere Meinung haben k\u00f6nne. Aber das litt die Henne nicht. \u00bbKannst du Eier legen?! fragte sie. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNein!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNun, dann wirst du die G\u00fcte haben, zu schweigen!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und der Kater fragte: \u00bbKannst du einen krummen Buckel machen, schnurren und Funken spr\u00fchen?\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbNein!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbSo darfst du auch keine Meinung haben, wenn vern\u00fcnftige Leute sprechen!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und das Entlein sa\u00df im Winkel und war bei schlechter Laune; da fielen die frische Luft und der Sonnenschein herein; es bekam solch sonderbare Lust, auf dem Wasser zu schwimmen, dass es nicht unterlassen konnte, dies der Henne zu sagen. \u00bbWas f\u00e4llt dir ein?\u00ab fragte die. \u00bbDu hast nichts zu tun, deshalb f\u00e4ngst du Grillen! Lege Eier oder schnurre, so gehen sie vor\u00fcber.\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbAber es ist so sch\u00f6n, auf dem Wasser zu schwimmen!\u00ab sagte das Entlein; \u00bbso herrlich, auf den Grund niederzutauchen!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbJa, das ist ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen!\u00ab sagte die Henne. \u00bbDu bist wohl verr\u00fcckt geworden! Frage den Kater danach &#8211; er ist das kl\u00fcgste Gesch\u00f6pf, das ich kenne -, ob er es liebt, auf dem Wasser zu schwimmen oder unterzutauchen? Ich will nicht von mir sprechen. &#8211; Frage selbst unsere Herrschaft, die alte Frau; kl\u00fcger als sie ist niemand auf der Welt! Glaubst du, dass die Lust hat, zu schwimmen und das Wasser \u00fcber dem Kopf zusammenschlagen zu lassen?\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbIhr versteht mich nicht!\u00ab sagte das Entlein. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbWir verstehen dich nicht? Wer soll dich denn verstehen k\u00f6nnen? Du wirst doch wohl nicht kl\u00fcger sein wollen als der Kater und die Frau; &#8211; von mir will ich nicht reden! Bilde dir nichts ein, Kind, und danke deinem Sch\u00f6pfer f\u00fcr all das Gute, das man dir erwiesen! Bist du nicht in eine warme Stube gekommen und hast eine Gesellschaft, von der du etwas profitieren kannst? Aber du bist ein Schw\u00e4tzer, und es ist nicht erfreulich, mit dir umzugehen! Mir kannst du glauben. Ich meine es gut mit dir. Ich sage dir Unannehmlichkeiten, und daran kann man seine wahren Freunde erkennen. Sieh nur zu, dass du Eier legst oder schnurren und Funken spr\u00fchen lernst!\u00ab <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbIch glaube, ich gehe hinaus in die weite Welt!\u00ab sagte das Entlein. \u00bbJa, tue das!\u00ab sagte die Henne. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und das Entlein ging; es schwamm auf dem Wasser, es tauchte unter, aber von allen Tieren wurde es wegen seiner H\u00e4sslichkeit \u00fcbersehen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Nun wurde es Herbst; die Bl\u00e4tter im Walde wurden gelb und braun; der Wind fasste sie, so dass sie umhertanzten; und oben in der Luft war es sehr kalt; Wolken hingen schwer mit Hagel und Schneeflocken; und auf dem Zaun stand der Rabe und schrie \u00bbAu! au!\u00ab vor lauter K\u00e4lte; ja, es fror einen schon, wenn man nur daran dachte. Das arme Entlein hatte es wahrlich nicht gut. Eines Abends &#8211; die Sonne ging so sch\u00f6n unter kam ein ganzer Schwarm herrlicher gro\u00dfer V\u00f6gel aus dem Busche; das Entlein hatte solche nie so sch\u00f6n gesehen; sie waren ganz blendend wei\u00df mit langen geschmeidigen H\u00e4lsen; es waren Schw\u00e4ne. Sie stie\u00dfen einen ganz eigent\u00fcmlichen Ton aus, breiteten ihre pr\u00e4chtigen langen Fl\u00fcgel aus und flogen von der kalten Gegend fort nach w\u00e4rmeren L\u00e4ndern, nach offenen Seen! Sie stiegen so hoch, und dem h\u00e4sslichen jungen Entlein wurde so sonderbar zumute. Es drehte sich im Wasser wie ein Rad rundherum, streckte den Hals hoch in die Luft nach ihnen aus und stie\u00df einen so lauten und sonderbaren Schrei aus, dass es sich selbst davor f\u00fcrchtete. Oh, es konnte die sch\u00f6nen gl\u00fccklichen V\u00f6gel nicht vergessen; und sobald es sie nicht mehr erblickte, tauchte es gerade bis auf den Grund; und als es wieder heraufkam, war es wie au\u00dfer sich. Es wusste nicht, wie die V\u00f6gel hie\u00dfen, auch nicht, wohin sie fl\u00f6gen; aber doch war es ihnen gut, wie es nie jemandem gewesen. Es beneidete sie durchaus nicht. Wie konnte es ihm einfallen, sich solche Lieblichkeit zu w\u00fcnschen? Es w\u00e4re schon froh gewesen, wenn die Enten es nur unter sich geduldet h\u00e4tten &#8211; das arme h\u00e4ssliche Tier! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Und der Winter wurde so kalt, so kalt! Das Entlein musste im Wasser umher schwimmen, um das v\u00f6llige Zufrieren desselben zu verhindern; aber in jeder Nacht wurde das Loch, in dem es schwamm, kleiner und kleiner. Es fror, so dass es in der Eisdecke knackte; das Entlein musste fortw\u00e4hrend die Beine gebrauchen, damit das Loch sich nicht schloss. Zuletzt wurde es matt, lag ganz stille und fror so im Eise fest. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Des Morgens fr\u00fch kam ein Bauer; da er dies sah, ging er hin, schlug mit seinem Holzschuh das Eis in St\u00fccke und trug das Entlein heim zu seiner Frau. Da lebte es wieder auf. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Die Kinder wollten mit ihm spielen; aber das Entlein glaubte, sie wollten ihm etwas zuleide tun, und fuhr in der Angst gerade in den Milchnapf hinein, so dass die Milch in die Stube spritzte. Die Frau schlug die H\u00e4nde zusammen, worauf es in das Butterfass, dann hinunter in die Mehltonne und wieder herausflog. Wie sah es da aus! Die Frau schrie und schlug mit der Feuerzange danach; die Kinder rannten einander \u00fcber den Haufen, um das Entlein zu fangen; sie lachten und schrien! &#8211; Gut war es, dass die T\u00fcr offenstand und es zwischen die Reiser in den frisch gefallenen Schnee sdil\u00fcpfen konnte; &#8211; da lag es, ganz ermattet. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Aber all die Not und das Elend, welche das Entlein in dem harten Winter erdulden musste, zu erz\u00e4hlen, w\u00fcrde zu tr\u00fcbe sein. &#8211; Es lag im Moore zwischen dem Schilfe, als die Sonne wieder warm zu scheinen begann. Die Lerchen sangen; es war herrlicher Fr\u00fchling. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Da konnte auf einmal das Entlein seine Fl\u00fcgel schwingen; sie brausten st\u00e4rker als fr\u00fcher und trugen es kr\u00e4ftig davon; und ehe dasselbe es recht wusste, befand es sich in einem gro\u00dfen Garten, wo die Apfelb\u00e4ume in der Bl\u00fcte standen, wo der Flieder duftete und seine langen gr\u00fcnen Zweige bis zu den gekr\u00fcmmten Kan\u00e4len hinunterneigte. Oh, hier war es so sch\u00f6n, so fr\u00fchlingsfrisch! Und vorn aus dem Dickicht kamen drei pr\u00e4chtige wei\u00dfe Schw\u00e4ne; sie brausten mit den Federn und schwammen so leicht auf dem Wasser. Das Entlein kannte die pr\u00e4chtigen Tiere und wurde von einer eigent\u00fcmlichen Traurigkeit befangen. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">\u00bbIch will zu ihnen hinfliegen, zu den k\u00f6niglichen V\u00f6geln! Und sie werden mich totschlagen, weil ich, der ich so h\u00e4sslich bin, mich ihnen zu n\u00e4hern wage. Aber das ist einerlei! Besser, von ihnen get\u00f6tet, als von den Enten gezwackt, von den H\u00fchnern geschlagen, von dem M\u00e4dchen, welches den H\u00fchnerhof h\u00fctet, gesto\u00dfen zu werden und im Winter Mangel zu leiden!\u00ab Und es flog hinaus in das Wasser und schwamm den pr\u00e4chtigen Schw\u00e4nen entgegen; diese erblickten es und schossen mit brausenden Federn auf dasselbe los. \u00bbT\u00f6tet mich nur!\u00ab sagte das arme Tier, neigte seinen Kopf der Wasserfl\u00e4che zu und erwartete den Tod. &#8211; Aber was erblickte es in dem klaren Wasser? Es sah sein Bild unter sich, das kein plumper Vogel mehr, h\u00e4sslich und garstig, sondern selbst ein Schwan war. <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Es schadet nichts, in einem Entenhofe geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat! <\/span><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">Es f\u00fchlte sich ordentlich erfreut \u00fcber all die Not und die Drangsale, welche es erduldet. Nun erkannte es erst recht sein Gl\u00fcck an all der Herrlichkeit, die es begr\u00fc\u00dfte. &#8211; Und die gro\u00dfen Schw\u00e4ne umschwammen es und streichelten es mit dem Schnabel. <\/span><\/p>\n\n\n\n\n\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: medium;\">In den Garten kamen da einige kleine Kinder, die warfen Brot und Korn in das Wasser; und das kleinste rief: \u00bbDa ist ein neuer!\u00ab Und die andern Kinder jubelten mit: \u00bbJa, es ist ein neuer angekommen!\u00ab Und sie klatschten mit den H\u00e4nden und tanzten umher, liefen zu dem Vater und der Mutter, und es wurden Brot und Kuchen in das Wasser geworfen, und sie sagten alle: \u00bbDer neue ist der sch\u00f6nste! So jung und so pr\u00e4chtig!\u00ab Und die alten Schw\u00e4ne neigten sich vor ihm. Da f\u00fchlte er sich so besch\u00e4mt und steckte den Kopf unter seine Fl\u00fcgel; er wusste selbst nicht, was er beginnen sollte; er war allzu gl\u00fccklich, aber durchaus nicht stolz, denn ein gutes Herz wird nie stolz! Er dachte daran, wie er verfolgt und verh\u00f6hnt worden war, und h\u00f6rte nun alle sagen, dass er der sch\u00f6nste aller sch\u00f6nen V\u00f6gel sei. Selbst der Flieder bog sich mit den Zweigen gerade zu ihm in das Wasser hinunter, und die Sonne schien so warm und so mild! Da brausten seine Federn, der schlanke Hals hob sich, und aus vollem Herzen jubelte er: \u00bbSo viel Gl\u00fcck habe ich mir nicht tr\u00e4umen lassen, als ich noch das h\u00e4ssliche Entlein war!\u00ab <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Christian Andersen Es war so herrlich drau\u00dfen auf dem Lande! Es war Sommer, das Korn stand gelb, der Hafer gr\u00fcn, das Heu war unten auf den gr\u00fcnen Wiesen in Schobern aufgesetzt, und der Storch ging auf seinen langen, roten Beinen und plapperte \u00c4gyptisch, denn diese Sprache hatte er von seiner Frau Mutter gelernt. Rings [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[88,85],"tags":[],"class_list":["post-335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hans-chr-andersen","category-maerchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=335"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1309,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/335\/revisions\/1309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}