{"id":305,"date":"2015-10-06T23:50:58","date_gmt":"2015-10-06T21:50:58","guid":{"rendered":"http:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=305"},"modified":"2025-12-27T22:35:17","modified_gmt":"2025-12-27T21:35:17","slug":"die-dunkle-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/die-dunkle-welt\/","title":{"rendered":"Die dunkle Welt"},"content":{"rendered":"\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Josef Haltrich<\/strong><br>Es lebten einmal zwei Eheleutchen in einem Dorfe, die hatten so viele Kinder, dass ihnen schon alle Leute im Dorfe zu Gevatter gestanden waren. Als ihnen nun wieder zwei Kinder, ein Knabe und ein M\u00e4dchen, geboren wurden, so machte sich der Mann auf, um im n\u00e4chsten Dorfe Gevattersleute zu suchen. Mitten auf der Stra\u00dfe fiel er aber vor Betr\u00fcbnis und M\u00fcdigkeit nieder und schlief ein. Da kam ein Kaufmann mit seiner Frau in einer Kutsche gefahren, und wie dieser den Schlafenden sah, lie\u00df er anhalten, um ihn zu wecken. Auf den Ruf erwachte der Mann nicht; da ging der Kutscher hin, r\u00fcttelte an ihm, so dass er nun die Augen aufschlug. Der Kaufmann fragte ihn sogleich, wer er w\u00e4re, und der Mann erz\u00e4hlte seinen Kummer; er habe so viele Kinder, dass ihm das ganze Dorf schon zu Gevatter gestanden, und da ihm jetzt wieder zwei Kinder, ein Knabe und ein M\u00e4dchen, geboren seien, so sei er im Begriff, ausw\u00e4rts Gevattersleute zu suchen. Der Kaufmann erbot sich sogleich, mit seiner Frau die Kinder aus der Taufe zu heben, doch unter der Bedingung, sie sollten ihm geh\u00f6ren, denn er selbst h\u00e4tte keine Kinder. Der arme Mann war das wohl zufrieden, denn er hatte ja ohnehin Kinder genug, f\u00fcr die er sorgen musste. Sie zogen nun ins Dorf, und man taufte die Kinder: den Knaben Hani, das M\u00e4dchen Susi. Der Kaufmann nahm sie sogleich mit und fuhr in die Stadt; er erzog sie aber so, wie wenn es seine eignen Kinder w\u00e4ren, und die Kleinen nannten den Kaufmann Vater, seine Frau Mutter. Als sie gr\u00f6\u00dfer waren, nahm der Kaufmann den Hani in sein Gesch\u00e4ft und seine Frau nahm Susi in ihre Hauswirtschaft. Beide f\u00fchrten sich so gut auf, dass der Kaufmann dem Jungen das ganze Gesch\u00e4ft und die Schl\u00fcssel in der Handlung und seine Frau dem M\u00e4dchen die ganze K\u00fcche und alle Hausschl\u00fcssel \u00fcberlie\u00df; der Knabe war dem Kaufmann und das M\u00e4dchen seiner Frau die rechte Hand, und sie waren ihnen beide von Herzen lieb. Eines Tages trug es sich zu, dass der Kaufmann und seine Frau nach dem Mittagessen ausruhten, und die beiden Kinder blieben daheim. Da sie die Langweile \u00fcberfiel, nahmen sie ein Spiel Karten, um sich damit zu unterhalten. Hani aber war so ungl\u00fccklich, dass er immer verlor, zuletzt setzte er auch die Schl\u00fcssel von der Handlung; das M\u00e4dchen gewann auch diese. Da riss er im \u00c4rger demselben die Schl\u00fcssel aus der Hand und schlug es auf die Stirne, dass gleich ein Blutstropfen hervortrat. Pl\u00f6tzlich erschien eine schwarze Gestalt und rief: &#8222;Darauf habe ich schon lange gewartet!&#8220; fasste das M\u00e4dchen und verschwand mit ihm. Man kann sich denken wie sehr der Knabe erschrecken musste. Er rang verzweiflungsvoll die H\u00e4nde und schlug sich an die Brust: &#8222;Was habe ich getan!&#8220; Doch das war alles umsonst. Als der Kaufmann und seine Frau heimkehrten, fragte die letztere gleich: &#8222;Wo ist Susi?&#8220; Zitternd gestand der Knabe alles. Die Frau war untr\u00f6stlich und sprach zum Jungen: &#8222;Gehe mir aus den Augen, dass ich dich nicht sehe, da du mich um meine gute Tochter gebracht hast!&#8220; Der Kaufmann h\u00e4tte dem Knaben gerne verziehen; allein er wollte seiner Frau nicht zuwider sein, und so gab er ihm Geld auf die Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Knabe zog traurig fort, und damit er sich nicht an sein Ungl\u00fcck erinnere, gab er die Handlung auf. Er kam in ein fremdes Land und wurde an dem k\u00f6niglichen Hofe G\u00e4rtner. Er f\u00fchrte sich aber hier so gut auf und sorgte so \u00fcberaus f\u00fcr die Blumen der K\u00f6nigin, dass er bald ihr Lieblingsg\u00e4rtner wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Arbeit pflegte er jeden Tag einmal an das Meeresufer zu gehen. Eines Tages, als er wieder am Ufer stand und auf das weite Meer hinschaute, h\u00f6rte er eine Stimme &#8222;Hani! Hani!&#8220; rufen, und dreimal t\u00f6nte sie wider. &#8222;Hier bin ich!&#8220; antwortete er. Da hob sich eine wundersch\u00f6ne Jungfrau aus dem Meere und sprach: &#8222;Bist du ein Zwillingskind?&#8220; &#8211; &#8222;Ja!&#8220; &#8211; &#8222;Hei\u00dfest du Hani?&#8220; &#8211; &#8222;Ja!&#8220; &#8211; &#8222;Ich bin eine K\u00f6nigstochter und hei\u00dfe Susi (aber es war nicht seine Schwester, wie du leicht glauben k\u00f6nntest) und bin hierher verw\u00fcnscht auf so lange, bis ein Zwillingskind, das Hani hei\u00dft, mich erretten will!&#8220; &#8211; &#8222;Das will ich gerne!&#8220; sprach Hani schnell. &#8222;So trauere denn neunundneunzig Tage in einem fort um mich; komme indes jeden Tag hierher, und wenn du dich gut gehalten, wirst du unter dem Stein immer ein Goldst\u00fcck finden!&#8220; Damit verschwand sie, und Hani kehrte heim; er trauerte aber getreu seinem Versprechen schon achtundneunzig Tage, und wenn er an das Meer kam, fand er immer unter dem Stein das Goldst\u00fcck. Am neunundneunzigsten Tage geschah es aber, dass die K\u00f6nigin ein Fest gab, und dahin wurde neben andern Lieblingsdienern auch der G\u00e4rtner eingeladen. Er w\u00e4re gerne daheim geblieben, allein er dachte, das w\u00fcrde seine gute K\u00f6nigin kr\u00e4nken; er ging, nahm sich aber vor, keinen Anteil an der Freude zu nehmen. W\u00e4hrend des Essens ging das auch gut; als aber nach der Tafel die Musik begann und alles tanzte, kam die K\u00f6nigin zu ihm und fragte, warum er nicht tanze. Alle Entschuldigungen halfen nichts; die K\u00f6nigin forderte ihn auf, mit ihr zu tanzen. Wie er noch immer nicht recht wollte, drangen seine Freunde heftig in ihn, er d\u00fcrfe das der K\u00f6nigin nicht tun, er m\u00fcsse tanzen; endlich machte er einen Reihen durch. Alsbald aber lief er mit klopfendem Herzen hinaus und eilte an das Meeresufer. Da war zum ersten Mal kein Goldst\u00fcck unter dem Stein. Das Meer aber war tr\u00fcbe und in Aufregung, die Jungfrau stieg empor und rief in schmerzlicher Klage:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wehe, du hast mich nicht erl\u00f6st; von jetzt an bin ich auf den gl\u00e4sernen Berg verw\u00fcnscht, und von da wird mich wohl niemand erretten!&#8220; Damit verschwand sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Junge ging weinend nach Hause und schloss kein Auge die ganze Nacht; am fr\u00fchen Morgen ging er zur K\u00f6nigin und nahm Abschied, er m\u00fcsse fort und die Jungfrau auf dem Glasberge erl\u00f6sen, was es ihn immer koste. Auf dem Wege nahm er noch einen Diener zu sich, dass er nicht allein sei. Nachdem sie lange, lange gewandert waren, kamen sie endlich am Ziele an. Unten am Glasberge aber war eine M\u00fchle, und die M\u00fcllerin war eine Hexe; sie kehrten in die M\u00fchle ein und fragten, wo man denn auf den Glasberg hinaufsteige. &#8222;Da und da ist eine Treppe!&#8220; sprach die Hexe, &#8222;was wollt ihr denn oben machen?&#8220; Der Knabe wollte das nicht sagen, doch die Hexe merkte sich&#8217;s gleich und ging zu dem Diener und sprach: &#8222;Wenn ihr morgen die Treppe hin ansteigt und an der dritten Stufe seid, so stecke diese Nadel deinem Herrn in den Mantel, denn sonst k\u00f6nnt ihr nicht hinaufgelangen.&#8220; Als sie am andern Morgen hin anstiegen, tat der Diener, wie ihn die Hexe gehei\u00dfen hatte. Sogleich sprach der Junge: &#8222;Ich bin so schl\u00e4frig, ich will mich hierher ein wenig niederlegen!&#8220; Da schlief er ein und schlief fest. Nur einmal kam die Jungfrau vom Glasberge hernieder und sah den Schlafenden und jammerte. &#8222;Wehe, wehe! auch von hier wirst du mich nicht erl\u00f6sen; ich komme aber noch zweimal, und wenn du auch dann schl\u00e4fst, so bin ich verloren!&#8220; Wie der Junge erwachte, war es Abend, und sie kehrten wieder in die M\u00fchle. Die Hexe aber belohnte den Diener und sagte, er solle den andern Tag die Nadel nur ja wieder einstecken und seinem Herrn nichts sagen, was die Jungfrau gesprochen. Und so tat der Diener auch, als sie am Morgen wieder die Treppe hinan stiegen. Sein Herr musste sich wieder niederlegen und schlief. Die Jungfrau stieg abermals die Stufen herab, und als sie den schlafenden J\u00fcngling sah, klagte sie: &#8222;Wehe, wehe! du wirst mich nicht erl\u00f6sen; noch einmal komme ich und dann nicht mehr!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Es war wieder Abend, als der Junge erwachte; sie mussten in die M\u00fchle zur\u00fcck, und die Hexe belohnte den Diener abermals und trug ihm aufs neue auf, den n\u00e4chsten Tag nur ja die Nadel wieder einzustecken, und so geschah es. Der Knabe schlief auch zum drittenmal, als die Jungfrau erschien. &#8222;Wehe!&#8220; rief sie, &#8222;jetzt bin ich weit hin verw\u00fcnscht in die dunkle Welt, und von da kann mich wohl kein Sterblicher erretten. Sage das deinem Herrn&#8220;, sprach sie zum Diener, &#8222;und noch dies, er solle dem ersten Baum, den er nach dem Erwachen um sich sehe, die Krone abschlagen.&#8220; Als der Knabe erwachte, rief er:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;O wie habe ich so sch\u00f6n getr\u00e4umt, hast du nichts gesehen?&#8220; Der Diener dachte: nun k\u00f6nne er wohl alles sagen, und erz\u00e4hlte, wie eine Jungfrau jeden Tag, wenn er geschlafen, erschienen sei und geklagt habe, dass er sie nicht erl\u00f6sen werde und dass sie jetzt in die dunkle Welt verw\u00fcnscht sei; sie habe ihm auch sagen lassen, er solle dem ersten Baum, den er gleich nach dem Erwachen sehe, die Krone abschlagen. Da weinte und klagte der Junge bitter und sprach zu seinem Diener: &#8222;Warum hast du mich nicht geweckt!&#8220; Als er aber um sich sah nach dem Baum, war da keiner; nun erkannte er, dass damit der, untreue Diener gemeint sei; er zog sein Schwert und hieb ihm das Haupt ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Traurig wanderte er darauf fort und kam in ein anderes K\u00f6nigreich; hier trat er abermals in eine Handlung und erwarb sich in kurzer Zeit die Liebe seines Herrn. An einem Abend trat der Kaufmann zu ihm und sprach: &#8222;Zeige nun, was du kannst! Morgen ist der Geburtstag der K\u00f6nigin; sie geht einkaufen: jedes Jahr tut sie&#8217;s nur einmal, allein der Kaufmann, bei dem sie einspricht, wird dann reich und gl\u00fccklich; schm\u00fccke das Gew\u00f6lbe auf das sch\u00f6nste!&#8220; Der Junge arbeitete mit allem Eifer; am Morgen wurde von dem k\u00f6niglichen Palast bis auf den Markt die Stra\u00dfe mit gr\u00fcnem Gewand belegt, und auch jeder Kaufmann legte von der Stra\u00dfe bis zu seinem Laden gr\u00fcnes Gewand. Da kam die K\u00f6nigin begleitet von vielen Jungfrauen auf der Stra\u00dfe her und sah \u00fcberall hin und ging endlich in das Gew\u00f6lbe, das ihr am sch\u00f6nsten erschien, hinein. Als sie den Jungen in der Handlung erblickte, blieb sie stehen, sah und sah, und sie wusste nicht recht, wie ihr war; auch dem Knaben kam es vor, als habe er die K\u00f6nigin noch gesehen. Endlich kam sie stracks auf ihn zu, fiel ihm um den Hals und rief: &#8222;Hani, mein Bruder!&#8220; Nun wurde er sogleich mit an den k\u00f6niglichen Hof gef\u00fchrt, und der K\u00f6nig hatte gro\u00dfe Freude und sprach zum Knaben, der ganz betr\u00fcbt aussah: &#8222;Sei guten Muts, siehe, wenn du deine Schwester nicht geschlagen, h\u00e4tte ich das gute Weib nicht, und anders durfte ich nicht zu ihrem Besitz gelangen!&#8220; Da offenbarte ihm der Knabe, wie ihn etwas anderes so sehr betr\u00fcbe; er habe eine sch\u00f6ne Jungfrau zweimal erl\u00f6sen k\u00f6nnen und habe sie nicht erl\u00f6st; jetzt sei sie in die dunkle Welt verw\u00fcnscht, und er m\u00f6chte nun gerne auch dahin ziehen, wenn er nur den Weg wusste. &#8222;Da will ich dir gleich helfen!&#8220; tr\u00f6stete der K\u00f6nig und nahm seine gro\u00dfe Gei\u00dfel und schlug dreimal in die Luft; sogleich erschienen eine Menge schwarzer Geister und riefen;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Was steht zu Befehl?&#8220; Als aber der K\u00f6nig sie \u00fcbersehen und gez\u00e4hlt hatte, sprach er: &#8222;Es fehlt einer!&#8220; &#8211; &#8222;Ja&#8220;, riefen sie, &#8222;der ist fl\u00fcgellahm; er war die vergangene Nacht in der dunkeln Welt!&#8220; Unterdessen war der auch herbeigekommen. &#8222;Also du warst in der dunkeln Welt&#8220; &#8211; &#8222;Ja, mein K\u00f6nig!&#8220; &#8211; &#8222;So wirst du auch den Weg wohl wissen; nimm hier meinen Schwager und f\u00fchre ihn dahin!&#8220; Da fasste ihn der Geist und flog mit ihm durch die Luft; es wurde immer dunkler, dunkler, endlich war es stockdunkel wie die Mitternacht; da kamen sie an ein d\u00fcsteres Schloss.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Wege hatte der Junge dem Geiste seinen Kummer erz\u00e4hlt, und dieser hatte ihm gesagt, was er tun solle. Vor der ersten T\u00fcre des Schlosses w\u00fcrden zwei Heub\u00e4ume \u00fcber ihm zusammenbrechen, allein er d\u00fcrfe nicht erschrecken, es geschehe ihm nichts; vor der zweiten T\u00fcre st\u00fcnden zu beiden Seiten zwei L\u00f6wen, die w\u00fcrden ihn zu verschlingen drohen, allein er solle sich nur nicht f\u00fcrchten, sie t\u00e4ten ihm nichts! Wenn er zur dritten T\u00fcr hineink\u00e4me, solle er unter das erste Bett rechts hineinkriechen und was man ihm auftrage, genau tun, sich aber durchaus nicht erschrecken! Der Geist blieb vor dem Schlosse stehen, der Knabe ging hinein; die Heub\u00e4ume krachten an der ersten T\u00fcre \u00fcber ihm zusammen, doch er f\u00fcrchtete sich nicht;<\/p>\n\n\n\n<p>die L\u00f6wen sperrten ihre Rachen auf, doch er ging mutig zwischen ihnen hindurch; da kam er ins dritte Zimmer und legte sich unter das bezeichnete Bett. Nur einmal fingen die Verw\u00fcnschten, die ringsherum lagen, an, ihr Schicksal zu erz\u00e4hlen und zu jammern, wie sie nun schon so viele Jahre dal\u00e4gen und niemand k\u00e4me, sie zu erl\u00f6sen. Endlich erz\u00e4hlte auch die Jungfrau, unter deren Bett der Junge lag, und das war gerade Susi:<\/p>\n\n\n\n<p>ein guter Junge habe sie zweimal schon zu erl\u00f6sen gesucht, wenn der nur den Weg hierher f\u00e4nde, so w\u00fcrde er sie wohl erretten! Freilich m\u00fcsste er etwas Schweres vollbringen: Punkt zw\u00f6lf Uhr m\u00fcsste er sie umarmen, dann m\u00fcsste sie sich sogleich in eine Schlange verwandeln, ihn fest umklammern und bei\u00dfen wenn er aber bis ein Uhr aushielte, so seien sie erl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Als es nun zw\u00f6lf schlug, sprang der Junge unter dem Bett hervor und umarmte die Jungfrau; sogleich ward sie eine Schlange und umschlang und biss ihn, dass das Blut rann; er aber hielt ruhig aus; endlich schlug es eins, und es erfolgte ein lauter Donnerschlag. Pl\u00f6tzlich wurde es licht wie am Tage, und alle Verw\u00fcnschten standen auf und waren erl\u00f6st und fielen ihrem Retter zu F\u00fc\u00dfen und dankten ihm. Er aber f\u00fchrte die Jungfrau an der Hand hinaus; da nahm. sie der Geist und f\u00fchrte sie zum K\u00f6nig; der war sehr froh, und nachdem der Junge mit der erl\u00f6sten Jungfrau Hochzeit gehalten, zog er dahin, wo die dunkle Welt gestanden und wo jetzt ein gro\u00dfes bl\u00fchendes Reich war, das dem Vater seiner Susi geh\u00f6rt hatte und dann verw\u00fcnscht worden war, und er herrschte noch lange als K\u00f6nig \u00fcber Land und Leute.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[107,85],"tags":[],"class_list":["post-305","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-josef-haltrich","category-maerchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=305"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2845,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/305\/revisions\/2845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}