{"id":2643,"date":"2025-12-08T03:15:56","date_gmt":"2025-12-08T02:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=2643"},"modified":"2026-04-24T18:12:26","modified_gmt":"2026-04-24T16:12:26","slug":"die-geburt-jesu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/die-geburt-jesu\/","title":{"rendered":"Die Geburt Jesu"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size\">Die Geburt Jesu<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Die Monate vergingen, es wurde Sommer und dann Herbst. Das Kind, das Maria trug, schlief in ihr und wuchs. Als der Winter kam, war Marias Leib schwer und von ihm erf\u00fcllt. Die Geburt des Kindes stand nahe bevor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt.jpg\" rel=\"lightbox[2643]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"626\" src=\"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt-940x626.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2644\" srcset=\"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt-940x626.jpg 940w, https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt-620x413.jpg 620w, https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt-300x200.jpg 300w, https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt-768x512.jpg 768w, https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/jesu-geburt.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Da Jud\u00e4a ein Teil des R\u00f6mischen Reiches war unterlagen sie und Joseph dem r\u00f6mischen Gesetz. \u201eAlle M\u00e4nner und Frauen, die in diesem Land wohnen, m\u00fcssen Steuern bezahlen\u201c\u00ad, lautete der Erlass des Kaisers Augustus. \u201eEine Liste wird aufgestellt werden, in die der Name eines jeden B\u00fcrgers eingetragen wird. Der Kaiser w\u00fcnscht, dass die gesamte Bev\u00f6lkerung darin aufgef\u00fchrt wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Als K\u00f6nig Herodes diese Anordnung erhielt, befahl er allen in seinem Reich, an ihren Geburtsort zur\u00fcckzukehren und sich dort eintrag\u00aden zu lassen. Da Joseph aus dem Geschlecht Davids stammte, musste er Nazareth, wo er wohnte und arbeitete, verlassen und sich nach Bethlehem begeben, das im S\u00fcden lag und \u00fcber hundert Kilometer entfernt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria, seine Frau, musste sich ebenfalls dorthin begeben, obwohl sie tagt\u00e4glich mit der Geburt des Kindes rechnete. Gemeinsam machten sie sich mit ihrem Maultier auf den Weg durch die Berge nach Bethlehem. Es war Abend, als sie in die Stadt kamen, und sie versuchten, eine Unterkunft zu finden. Joseph aber war arm, und es war nicht leicht, eine einfache Herberge zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMacht, dass ihr fortkommt\u201c, sagten die auf der Stra\u00dfe. \u201eBethlehem ist voll von Fremden wie ihr, die \u00fcberall aus dem Lande herkommen, um sich eintragen zu lassen.\u201c Sie warfen einen Blick auf Maria, die m\u00fcde und ersch\u00f6pft auf dem Maultier sa\u00df. \u201eLos, geh\u201c, sagten sie und dr\u00e4ngten sie fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nacht war angebrochen, und Joseph h\u00fcllte Maria in seinen Mantel und f\u00fchrte sie die Stra\u00dfe hinunter. Vor einem Haus blieb er stehen und klopfte an die T\u00fcr. Eine Frau kam an die T\u00fcr und \u00f6ffnete sie einen Spalt. \u201eKein Zimmer frei\u201c, sagte sie barsch und schlug ihnen die T\u00fcr vor der Nase zu. Maria lie\u00df sich sanft von dem Maultier, das ebenfalls m\u00fcde war, herab. Sie gingen weiter, bis sie an ein Gasthaus kamen. Alle Fenster waren erleuchtet, und drinnen in den R\u00e4umen sa\u00dfen Leute und a\u00dfen und tranken. Auf dem Hof standen Pferde, Kamele und Esel vor Krippen voller Futter. Joseph klopfte an die T\u00fcr. Der Wirt \u00f6ffnete sie. \u201eKein Zimmer frei!\u201c rief er und winkte sie fort. Als sie gingen, fiel das Licht aus der T\u00fcr auf Maria. \u201eIhr k\u00f6nnt im Stall schlafen, wenn ihr wollt. Das Stroh ist frisch aufgesch\u00fcttet\u201c, rief der Wirt ihnen nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so machte Maria sich in dem s\u00fc\u00df duftenden Heu ein Lager. Und dort brachte sie, von Ochsen und Eseln umgeben, ihren Sohn zur Welt. Sie wickelte ihn gut ein und legte ihn in eine mit Heu erf\u00fcllte Krippe. Sie nannte ihn Jesus, was \u201eGott ist der Retter\u201c bedeutet. In dieser Nacht wurde die Weissagung des Propheten Jesaja erf\u00fcllt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;denn uns ist ein Kind geboren; uns ist ein Sohn geschenkt;<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrschaft wird er auf seinen Schultern tragen<\/p>\n\n\n\n<p>und sein Name wird sein Herrlichkeit, Ratgeber, Friedensf\u00fcrst, der M\u00e4chtige Gott, der Immerw\u00e4hrende Vater.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den H\u00fcgeln um Bethlehem waren Schaf\u00adhirten drau\u00dfen auf den Feldern, die in der Nacht ihre Herden h\u00fcteten. Pl\u00f6tzlich erschien ihnen ein Engel, und der Glanz Gottes umgab sie. Die Hirten erschraken, und das Licht blendete sie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcrchtet euch nicht\u201c, sagte der Engel zu ihnen. \u201eIch habe eine frohe Botschaft f\u00fcr euch &#8211; heute Nacht ist euch in Bethlehem, in der Stadt Davids, der Heiland geboren worden. Sein Name ist Christus, der Herr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Da verst\u00e4rkte sich der Glanz des Lichtes, als w\u00e4re auf den Feldern heller Tag, und der Himmel war erf\u00fcllt von Engeln Gottes. Ihre Stimmen erhoben sich und wehten wie ein Wind \u00fcber die H\u00fcgel und durch die T\u00e4ler. sangen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he und Friede Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!\u201c Dann verklang der Gesang, das Licht erlosch allm\u00e4hlich, und die Schafhirten sagten zueinander:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKommt, gehen wir nach Bethlehem, um uns anzusehen, was dort Heiliges geschehen ist.\u201c Sie wanderten zur Stadt und kamen in den Stall, in dem Maria und Joseph n\u00e4chtigten. Sie sahen das schlafende Kind in der Wiege und knieten sich hin und beteten zu ihm. Dann gingen sie hinaus und erz\u00e4hlten, was geschehen war, und alle Leute waren voller Staunen und Ehrfurcht. Maria aber bewegte die Worte der Engel im Herzen und dachte noch oft an sie, w\u00e4hrend Jesus aufwuchs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geburt Jesu Die Monate vergingen, es wurde Sommer und dann Herbst. Das Kind, das Maria trug, schlief in ihr und wuchs. Als der Winter kam, war Marias Leib schwer und von ihm erf\u00fcllt. Die Geburt des Kindes stand nahe bevor. 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