{"id":222,"date":"2015-10-06T21:01:56","date_gmt":"2015-10-06T19:01:56","guid":{"rendered":"http:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/?p=222"},"modified":"2026-01-24T01:52:54","modified_gmt":"2026-01-24T00:52:54","slug":"das-brunnen-gespenst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/das-brunnen-gespenst\/","title":{"rendered":"Das Brunnen Gespenst"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4rchen aus der T\u00fcrkei<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs war einmal oder es war einmal nicht, und wenn es auch war, so war es zur Zeit, als meine Mutter noch mein Vater, und ich meiner Mutter Tochter war; als meine Mutter noch meine Tochter und ich meiner Mutter Mutter war. Damals geschah es, dass wir uns auf den Weg machten und gingen, gingen und gingen, wir gingen wenig, wir gingen viel, wir gingen \u00fcber Berg und Tal, wir gingen sechs Monate lang ununterbrochen, da blickten wir einmal zur\u00fcck, da hatten wir erst einen gerstenlangen Weg zur\u00fcckgelegt. Wir machten uns also wieder auf den Weg und gingen so lange, bis wir den Garten des Padischah von Tschinimatschin erreichten. Wir traten ein, dort mahlte ein M\u00fcller das Mehl, eine Katze stand neben ihm. Der Katze &#8211; wehe die Augen, der Katze wehe die Nase, der Katze wehe der Mund, der Katze wehe die H\u00e4nde, der Katze wehe die F\u00fc\u00dfe, der Katze wehe die Kehle, der Katze wehe die Ohren, der Katze wehe die Wangen, der Katze wehe das Fell, der Katze wehe der besch &#8230;. Schweif.<\/p>\n<p>In der N\u00e4he dieses Landes lebte ein Holzhacker, der nichts anderes als seine Armut besa\u00df und eine sehr z\u00e4nkische Gattin. Alles Geld, das dieser arme Mann sich erwarb, das nahm ihm seine Frau weg, sodass er nie einen einzigen Para hatte. Wenn das Nachtmahl versalzen war, &#8211; und dies geschah wahrlich gar oft, &#8211; und der Mann zuf\u00e4llig sagte: \u00bbDu hast das Essen versalzen, M\u00fctterchen!\u00ab so konnte er Gift darauf nehmen, dass am n\u00e4chsten Tage nicht einmal ein Salzk\u00f6rnlein in der Speise sein wird. Wagte er aber zu sagen: \u00bbHeute ist die Speise ungesalzen, M\u00fctterchen\u00ab, \u00bbso tat sie am n\u00e4chsten Tage so viel Salz in die Speisen, dass ihr Gatte sie kaum kosten konnte\u00ab.<\/p>\n<p>Was geschah nun einmal mit diesem armen Mann? Er hielt sich von seinem Verdienst einige Groschen zur\u00fcck und wollte sich daf\u00fcr einen Strick kaufen. Aber auch dies fand sein verw\u00fcnschtes Weib und armer Mann! ehe er sich versah, rief sie: \u00bbWas? also h\u00e4ltst du dir vielleicht im Geheimen gar eine Geliebte und tr\u00e4gst ihr dein Geld hin, nicht wahr?\u00ab Vergebens schwor der arme Kerl; die Frau glaubte ihm nicht, sie wollte ihm auch nicht glauben. \u00bbAber mein T\u00e4ubchen,\u00ab sagte der Mann, \u00bbich wollte mir ja einen Strick kaufen; daf\u00fcr brauchte ich das Geld!\u00ab \u00bbDass du dich an dem Strick aufh\u00e4ngst,\u00ab w\u00fcnschte ihm die Ehegattin aus der Tiefe ihres Herzens. \u00bbAber wie kannst du so h\u00e4sslich schimpfen,\u00ab beruhigte sie ihr Gatte. \u00bbWas ich dir bis jetzt angetan habe, das ist noch lange nicht genug,\u00ab tr\u00f6stete ihn die Frau und &#8211; st\u00fcrzte sich auf ihn, worauf ein Zank, ein L\u00e4rm entstand, dass ich selber nicht wei\u00df, wie sie den n\u00e4chsten Tag erlebt hatten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tage stand der Gatte grimmig auf, setzte sich auf einen Esel und trabte den Bergen zu. Seiner Gattin sagte er nur so viel, dass sie sich nicht unterstehe, ihm in den Wald nachzufolgen. Nun tat sie es erst recht. Auch sie setzte sich auf einen Esel und hei! dem Gatten nach. \u00bbWer wei\u00df,\u00ab fauchte sie, \u00bbwas er dort oben auf dem Berge treibt, wenn ich nicht bei ihm bin.\u00ab Der Mann sah, dass ihm die Gattin nachfolgte, aber als ob er sie gar nicht bemerken w\u00fcrde, sprach er kein Wort und auf dem Berge angekommen machte er sich sogleich an&#8217;s Holzf\u00e4llen. Die Frau kroch gleich einem ruhlosen Gespenste auf dem Berge hin und her; besah sich alles der Reihe nach, guckte sich alles haarklein an, nur ein verfallener Brunnen entging ihrer Aufmerksamkeit. Und gerade auf den ging sie los.<\/p>\n<p>Der Gatte rief ihr zu: \u00bbPass&#8216; auf; ein Brunnen ist vor dir; zur\u00fcck von dort!\u00ab Ja freilich, sie h\u00e4tte seine Worte befolgen sollen, allein sie ging gerade deshalb noch n\u00e4her. Ihr Gatte rief ihr nochmals zu: \u00bbH\u00f6rst du nicht, komm&#8216; zur\u00fcck; sieh, der Brunnen liegt vor dir!\u00ab Die Frau dachte sich, sie solle ihrem Gatten folgen, das w\u00e4re ja gar h\u00fcbsch. Sie machte noch einen Schritt, da wankte die Erde unter ihr, sie glitt aus und schups! war sie im Brunnen. Der Mann dachte sich, dass es am besten w\u00e4re, wenn er sich nicht weiter um sie bek\u00fcmmere; er stieg daher auf seinen Esel und eilte heim.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen bestieg er wieder seinen Esel und als er oben am Berge anlangte, fiel ihm doch seine Gattin ein. \u00bbIch will doch mal sehen,\u00ab sagte er, \u00bbwas mit der armen Frau geschehen ist!\u00ab Er trat zur \u00d6ffnung des Brunnens hin, guckte hinein, aber von seiner Frau war keine Spur mehr dort zu sehen. Er bedauerte sie und, sie war ja doch seine Frau, und nun zerbrach er sich den Kopf dar\u00fcber, wohin sie verschwunden sei. Er nahm einen Strick hervor, lie\u00df ihn in den Brunnen hinab und rief in die Tiefe: \u00bbPack den Strick an, M\u00fctterchen, damit ich dich heraufziehe!\u00ab Der Mann f\u00fchlte gar bald, dass sich eine Last am Ende des Strickes befinde und er nahm alle seine Kraft zusammen und zog und zog am Stricke und o Allah! wen zog er aus dem Brunnen empor? &#8211; Ein h\u00e4ssliches Gespenst. Ei, wie erschrak der arme Holzf\u00e4ller. \u00bbF\u00fcrchte dich nicht vor mir, armer Mensch,\u00ab sprach das Gespenst, \u00bbdass dich der allm\u00e4chtige Allah f\u00fcr deine Tat segnen m\u00f6ge. Du hast mich aus gro\u00dfer Gefahr gerettet, was ich dir bis zum Tage des j\u00fcngsten Gerichtes nicht vergessen will.\u00ab Der arme Mann staunte ihn fragend an, worin denn wohl diese gro\u00dfe Gefahr bestanden sein mag?!<\/p>\n<p>\u00bbViele Jahre hindurch,\u00ab begann das Gespenst zu erz\u00e4hlen, \u00bblebte ich friedlich in diesem verfallenen Brunnen; ich kannte bis heute kein Ungemach. Am gestrigen Tage fiel mir ein altes Weib in den Nacken; sie packte mich an den Ohren, aber so arg, dass ich mich nicht f\u00fcr einen Augenblick von ihr losmachen konnte. Es war ein gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr mich, dass du erschienst, den Strick hinab lie\u00dfest und ihr zuriefst, sie m\u00f6ge ihn anpacken. Anstatt dass sie ihn angepackt h\u00e4tte, lie\u00df sie mich los; ich ergriff den Strick und gesegnet sei der g\u00fctige Allah daf\u00fcr, denn siehe da! ich bin im Trockenen. F\u00fcr deine gute Tat, wart&#8216;, ich will dich belohnen; pass auf!\u00ab<\/p>\n<p>Nun nahm das Gespenst drei Baumbl\u00e4tter hervor, \u00fcberreichte sie dem Holzf\u00e4ller und sprach zu ihm: \u00bbIch gehe jetzt von dannen und krieche in die Sultanstochter hinein Die Maid wird dann krank und ganz hin sein von der vielen Arznei, den vielen Hodschas; aber alles vergeblich! Denn niemand wird ihr helfen k\u00f6nnen. Auch du wirst davon erfahren, komm&#8216; dann hin zum Padischah, feuchte diese drei Baumbl\u00e4tter an und wenn du das Antlitz der Maid damit besprengst, so krieche ich aus ihr heraus und du wirst reichlich belohnt.\u00ab Der Holzf\u00e4ller steckte nun die drei Bl\u00e4tter ein, er ging rechts, das Gespenst links, sie trennten sich und die Frau im Brunnen, nun die machte ihnen die geringste Sorge! Doch gehen wir mit dem Gespenste.<\/p>\n<p>Kaum, dass dies Teufelsgez\u00fccht den Holzf\u00e4ller verlassen hatte, so ging es schnurstracks zum Seraj des Padischah und kroch in die arme Sultanstochter. In ihrer Qual brach die arme Maid zusammen und rief fortw\u00e4hrend: \u00bbWehe mein Kopf, wehe mein Kopf!\u00ab Man benachrichtigte hiervon den Padischah, er eilte herbei und sah nun seine vor Schmerzen laut schreiende Tochter. Sogleich schickte er nach \u00c4rzten, Hodschas, R\u00e4uchergef\u00e4\u00dfen, aber all&#8216; dies half nichts. Sie riefen einen anderen, einen dritten, einen vierten Arzt, Hodscha herbei; vergebliche M\u00fche. Die Maid schrie fortw\u00e4hrend: \u00bbWehe, mein Kopf!\u00ab \u00bbO mein liebes Kind,\u00ab klagte ihr Vater, \u00bbwenn ich dein Jammergeschrei h\u00f6re, glaube ich, dass mir mein Kopf, mein Herz noch mehr wehe tut. Was sollen wir machen? Ich gehe und rufe die Sterndeuter, vielleicht k\u00f6nnen die uns etwas sagen.\u00ab Nun lie\u00df er alle ber\u00fchmten Astronomen des Landes herbeiholen. Jeder teilte eine andere Art der Heilung mit, aber nichts half der Maid. Doch sehen wir nun nach dem Holzf\u00e4ller.<\/p>\n<p>Er lebte seine Tage ohne Gattin dahin, langsam verga\u00df er sie, ebenso auch das Gespenst mit den drei Bl\u00e4ttern, samt seinem Versprechen, samt seinem Rat. Einmal als er eben gar nicht daran dachte, kam ein Bote des Padischah aus der Stadt herbei, brachte einen Ferman mit sich und las ihn mit lauter Stimme den Leuten vor: \u00bbSchwer erkrankt ist meine Tochter, die Sultansmaid; \u00c4rzte, Hodschas, Sterndeuter haben sie alle angesehen, keiner aber konnte ihr helfen. Wer helfen kann, der komme und helfe ihr; ist er ein Muselmann so erh\u00e4lt er die Sultanstochter und nach meinem Tode das Reich als Lohn: ist er ein Ungl\u00e4ubiger, so sollen; ihm alle Sch\u00e4tze meines Reiches geh\u00f6ren.\u00ab<\/p>\n<p>Der Holzf\u00e4ller wusste nun genug. Es fielen ihm sofort das Gespenst, die drei Bl\u00e4tter und seine Frau ein. Er ging hin und meldete sich beim Boten, dass er mit Allahs Hilfe die Sultanstochter heilen wolle, wenn sie bis dahin am Leben bleibt. Der Padischah lie\u00df ihn nun eilig ins Seraj holen. Kaum war er im Palaste angelangt, so wurde er in&#8217;s Gemach der Kranken gef\u00fchrt. Die Maid schrie fortw\u00e4hrend; \u00bbWehe mein Kopf, wehe mein Kopf!\u00ab Der Holzf\u00e4ller nahm die drei Bl\u00e4tter hervor, feuchtete sie an und kaum hatte er damit die Sultanstochter besprengt, so ward sie sofort so gesund als ob sie nie eine Krankheit gehabt h\u00e4tte. Hei, da erhob sich eine Freude und Lust im Seraj; man gab dem Holzf\u00e4ller die Sultanstochter hin, der arme Mann war des Padischahs Schwiegersohn.<\/p>\n<p>Dieser Padischah hatte einen andern Padischah zum Freund, dessen Reich in der Nachbarschaft lag. Wie und wie nicht, auch dessen Tochter wurde vom Gespenst des Brunnens in seine Macht genommen. Auch diese ward von derselben Krankheit gequ\u00e4lt und auch ihr half keine Arznei. Man suchte und forschte so lange herum, bis man erfuhr, auf welche Weise die Sultanstochter des Nachbarreiches von demselben \u00dcbel befreit wurde. Der Padischah schickte nun seine Leute zu seinem Nachbarn und bat ihn um Allahs Willen, er m\u00f6ge ihm seinen Schwiegersohn schicken, damit dieser auch seine Tochter heile. Wenn er sie heile, so gebe er ihm seine Tochter zur Frau.<\/p>\n<p>Der Padischah schickte also seinen Schwiegersohn, damit er auch diese Maid heile, es koste ihn ja keine gro\u00dfe M\u00fche. Er konnte nicht widersprechen und machte sich auf den Weg. Als er ankam, wurde er sogleich in&#8217;s Zimmer der Kranken gef\u00fchrt. Siehe da, wieder hatte er es mit dem Gespenst aus dem Brunnen zu tun. Aber der Kamerad brummte den Armen gewaltig an. \u00bbDu hast mir eine Wohltat erwiesen,\u00ab sagte das Gespenst, \u00bbaber das kannst du nicht sagen, dass ich dein Schuldner geblieben bin. Ich habe wegen dir die sch\u00f6ne Sultanstochter verlassen und mir eine andere erw\u00e4hlt; nun willst du mir auch diese nehmen? Na, warte nur, weil du so an mir handelst, so nehme ich dir auch die andere!\u00ab<\/p>\n<p>Dar\u00fcber erschrak der arme Mann gewaltig. \u00bbIch bin ja nicht wegen der Maid gekommen,\u00ab sagte er, \u00bbsie ist dein rechtm\u00e4\u00dfiges Eigentum und wenn du willst, so kannst du dir auch meine nehmen.\u00ab \u00bbAlso was suchst du hier?\u00ab fragte das Gespenst. \u00bbWehe die &#8211; die Frau, meine Frau aus dem Brunnen,\u00ab seufzte der gewesene Holzf\u00e4ller, \u00bbsie war meine Gattin; ich habe sie ja deshalb im Brunnen zur\u00fcckgelassen, damit ich von ihr frei werde.\u00ab<\/p>\n<p>Nun erschrak das Gespenst gewaltig und fragte, ob sie vielleicht wieder zum Vorschein gekommen sei. \u00bbJa leider, sie ist wieder da!\u00ab seufzte der Mann, \u00bbsie folgt mir auf Schritt und Tritt nach und ich habe nicht den Mut dazu, mich von ihr loszurei\u00dfen Ei sieh&#8216; da, dort steht sie schon bei der T\u00fcre, nun da ist sie!\u00ab Das Gespenst brauchte nichts mehr. Es lie\u00df die Sultanstochter sofort im Stich, verlie\u00df das Seraj, die Stadt, das Land und niemals h\u00f6rte man von ihm etwas. Kein Menschenkind hat es seither gesehen. Die Sultanstochter ward sofort gesund; auch diese gab man dem Holzf\u00e4ller hin, der sie als zweite Gattin heimf\u00fchrte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4rchen aus der T\u00fcrkei<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[85,140,133],"tags":[],"class_list":["post-222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maerchen","category-tuerkei","category-maerchen-weltweit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=222"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":223,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222\/revisions\/223"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/internet-maerchen.de\/mobile\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}